Der 2:1-Erfolg über den TuS Sundern hat Schwerte ins obere Tabellendrittel katapultiert. Nach dem vierten Dreier in Folge können sich die Mannen von Coach Franz-Josef

SCHWERTE: Kneuper will kein "zweites" Gladbeck

18. März 2005, 10:16 Uhr

Der 2:1-Erfolg über den TuS Sundern hat Schwerte ins obere Tabellendrittel katapultiert. Nach dem vierten Dreier in Folge können sich die Mannen von Coach Franz-Josef "Kiki" Kneuper mit 27 Zählern auf der Habenseite entspannt zurück lehnen.

Der 2:1-Erfolg über den TuS Sundern hat Schwerte ins obere Tabellendrittel katapultiert. Nach dem vierten Dreier in Folge können sich die Mannen von Coach Franz-Josef "Kiki" Kneuper mit 27 Zählern auf der Habenseite entspannt zurück lehnen. "Das ist unser Winterspeck, aber wir dürfen die Erfolge nicht überbewerten", gibt sich der Trainer gewohnt zurück haltend.

Dabei macht es der Aufsteiger aus Gladbeck doch vor. Nach deren 1:0 über die SF Oestrich haben die Germanen mit 30 Punkten die Oberliga-Lizenz beantragt. "Das ist sehr weit hergeholt", glaubt Kneuper nicht, dass die Finanz-Diskussionen in Herne und Hagen Auswirkungen auf die Aufstiegsfrage haben. "Wir haben die Unterlagen nicht fertig gestellt. Bei uns rechnet auch niemand mit der vierten Klasse."

Spekuliert hat der VfL allerdings auf eine Spielverlegung. "Eigentlich wollten wir unser Heimmatch gegen den SSV Hagen auf Freitag Abend vorziehen", blickt Kneuper schon auf den 22. Spieltag (10. April). "Wir hatten angefragt und sofort eine schriftliche Bestätigung des SSV erhalten, dass wir dieses Highlight verschieben können. Doch nun haben uns die Nachholspiele einen Strich durch die Rechnung gemacht." Da die Hagener bereits am Mittwoch, 6. April, beim SC Neheim ran müssen, "ist es natürlich selbstverständlich, dass sie nicht schon am Freitag zu uns kommen", hat der 52-Jährige Verständnis. Beide Clubs einigten sich jedoch auf eine neue Anstoßzeit: Die Kugel wird am Sonntag erst um 18 Uhr ins Rollen gebracht.

Gedanken macht sich Kneuper auch über die anstehende Partie in Horst. "Ich bin sehr gut mit STV-Coach Rüdiger Kürschners befreundet", erzählt Kneuper. "Er hat uns gesehen, für mich sind die Gelsenkirchener eine Unbekannte. Das wird ein verdammt schweres Duell, zumal es für Horst die letzte Chance ist, noch einmal Morgenluft zu schnuppern." Von einem (un-) möglichen Freundschafts-Dienst für Kürschners will Kneuper aber nichts wissen. "So etwas gibt es bei Kiki nicht. Außerdem will das ein Rüdiger Kürschners auch nicht."

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