Über Drei Jahre hat Olaf Rehmann mit Saarn versucht, den Aufstieg zu stemmen. Weil er aber Planungssicherheit möchte, hat er jetzt einen neuen Weg eingeschlagen.

TuSpo Saarn

Rehmann will nicht mehr

22. April 2012, 20:23 Uhr

Über Drei Jahre hat Olaf Rehmann mit Saarn versucht, den Aufstieg zu stemmen. Weil er aber Planungssicherheit möchte, hat er jetzt einen neuen Weg eingeschlagen.

"Schon länger war klar, dass ich nur weitermachen würde, wenn wir aufsteigen", sagt der in Mülheim wohnhafte Trainer. "Sonst fehlt mir einfach die Motivation, um noch weiterzumachen." Weil nach derzeitigem Stand der Dinge aber der Vfvb Ruhrort-Laar (sieben Punkte Vorsprung) aufsteigen und Saarn die Saison wie auch vergangenes Jahr (vier Zähler hinter Hilal Duisburg) auf Platz dem Relegationsplatz beenden würde, fehlt dem Gymnasiallehrer die Klarheit, schon für die kommende Spielzeit zu planen.
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Die logische Konsequenz: ein Vereinswechsel. Den TuSpo hat er schon informiert, jetzt hat die Suche nach neuen Klubs begonnen. "Ich würde gerne etwas im Essener Bereich machen, weil ich mich dort durch meine Arbeit am Leibniz-Gymnasium sehr gut auskenne." Dass Rehmann durch seinen Beruf naturgemäß einen guten Kontakt zu jungen Essener Kickern pflegt, liegt da natürlich nahe. Und das ist auch der Punkt, der bei seinem momentanen Arbeitgeber zu Verstimmung führen dürfte. "Dort werden Abgänge befürchtet", meint der Coach, "und die werden wahrscheinlich auch kommen." Denn er habe dafür gesorgt, dass einige eigentlich in Essen lebende Spieler bei Saarn untergekommen sind. "Und von denen werden einige wahrscheinlich nicht mehr so gerne nach Mülheim fahren, wenn ich weg bin."

Über potenzielle Arbeitgeber wollte Rehmann noch nichts verlieren, außer der Tatsache, dass er "schon einige Gespräche geführt" habe.

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