Gegen RWO gelang der Fortuna endlich der Sprung vom Tabellenende. Hier die Einzelkritik der Düsseldorfer.

DÜSSELDORF: Die Einzelkritik

cb
04. Oktober 2005, 12:57 Uhr

Gegen RWO gelang der Fortuna endlich der Sprung vom Tabellenende. Hier die Einzelkritik der Düsseldorfer.

Gegen RWO gelang der Fortuna endlich der Sprung vom Tabellenende. Hier die Einzelkritik der Düsseldorfer.

Patrick Deuß (3): Am Gegentor schuldlos. Ansonsten kaum geprüft. Eine gute Szene, als er gegen Dalibor Gataric rettete (71.).

Gerrit Bürk (4-): In der Deckung der Düsseldorfer Unsicherheitsfaktor. Leitete vor dem Wechsel zwei RWO-Konter ein, kassierte später völlig zurecht die Ampelkarte. Positiv: Das 2:1 wurde von ihm toll vorbereitet.

Erdal Eraslan (4-): Sehr unsicherer Beginn des Innenverteidigers. Symptomatisch ein Pass ohne Not ins Seitenaus (16.). Seinem Foul folgte die Szene zum 0:1. Wurde erst nach etwa 30 Minuten sicherer.

Oliver Barth (3+): Souveräne Partie neben Eraslan. Gewann fast alle Zweikämpfe, ließ kaum etwas anbrennen. Bestätigte seinen Status als Verstärkung.

Dirk Böcker (3-): Wieder auf der gern genommenen Position vor der Abwehr. Foulte vor der Pause zu oft. Steigerte sich im Verlauf der Partie, fing einige Kontergelegenheiten der Gäste ab.

Andreas Lambertz (4): Nach seiner Einwechslung kaum zu sehen. Beschränkte sich, vor allem in Unterzahl, nur auf die Defensive.

Tim Kruse (4): Ihn sah man eigentlich gar nicht. Gut, weil über seine Seite nichts passierte. Schlecht, weil es nicht einen Versuch gab, sich vorne einzuschalten.

Lukas Marzok (4): Durchwachsene Begegnung auf der linken Seite. Eine Schuss-Möglichkeit (31.), die verzogen wurde. Ansonsten konnte er kaum Akzente setzen.

Guiseppe Canale (2-): Zeigte seine beste Leistung im Fortuna-Dress. Toller Pass vor dem 1:1. Weitere kluge Anspiele, eines hätte in der 27. Minute zum 2:1 durch Ermin Melunovic führen müssen. Nach der Pause etwas unauffälliger, dennoch immer anspielbar.

Marcus Feinbier (2+): Der überragende Mann auf dem Platz. Zwei Treffer, intelligente Pässe, ein Pfostenkracher und ein Freistoß, den viele schon im Netz sahen. Viel mehr geht nicht.

Marcel Podszus (4): Auf der rechten Seite bemüht, aber uneffektiv. Eine dicke Chance, in der zuerst RWO-Schlussmann Daniel Masuch, danach die Latte im Weg standen. Initiator der Führung, als er Mehmet-Ali Sirin stehen ließ und Bürk auf dem Flügel bediente.

Ermin Melunovic (4-): Kaum zu sehen, daher die logische Auswechslung. Muss das frühe 2:1 machen, scheiterte aber aus zehn Metern völlig frei am Innenpfosten.

Autor: cb

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