Langsam aber sicher wird es düster am Mühlbach. Nach der 0:3-Pleite beim TuS Ennepetal setzte es auch im Nachbarschaftsduell gegen den ASC 09 eine Niederlage.

Mühlhausen - ASC 0:3

SSV auf der Abwärtsspirale

28. März 2010, 20:23 Uhr

Langsam aber sicher wird es düster am Mühlbach. Nach der 0:3-Pleite beim TuS Ennepetal setzte es auch im Nachbarschaftsduell gegen den ASC 09 eine Niederlage.

Und das Ergebnis am Sonntag lautete genau so wie in der Woche zuvor. Kein Wunder, dass Spielertrainer Dirk Eitzert nach dem Spiel ratlos wirkte: „Ich weiß gar nicht, was ich groß sagen soll“, schüttelte der Ex-Profi mit dem Kopf. Die defensiv ausgerichteten Gastgeber hatten gegen den Gast aus Dortmund auch noch Pech: Ömer Sönmez scheiterte nach 40 Minuten per Elfmeter an ASC-Keeper Sascha Piontek. „Die Elfmeter-Misere ist auch zurück“, blickte Eitzert auf eine große Schwäche seiner Elf in der Hinrunde zurück.
[infobox-left]Mühlhausen: Sobral – Raffenberg, Wenz, Aktas, Eitzert (70. Üstün), Pierre Szymaniak – Rentsch, Karabel, Keske (75. Pannek) – Sönmez, Schawlochow.
Dortmund: Piontek – Halim, Hense, Steindor (46. Konya), Mihajlovic _ Sievers (60. Kinder), Enke, Schiatarella – Moreira (73. Bahr), Lorenz.
SR: Eric Wolske (Bochum).
Tore: 0:1 Schiatarella (2.), 0:2 Lorenz (25.), 0:3 Bahr (90.+2).
Zuschauer: 550
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Da stand es aber schon 0:2. „Wir haben von Anfang an gezeigt, das wir hier gewinnen wollen und zumindest in der ersten Hälfte ein tolles Spiel gemacht“, war Eitzerts Gegenüber logischweise besser aufgelegt. Andreas Przybilla hatte auch nicht das Gefühl, das ein zwischenzeitlicher Anschlusstreffer seine Mannschaft großartig aus dem Konzept gebracht hätte. „Wir haben das heute eigentlich ganz konstant durchgespielt“, gab sich der Dortmunder Coach rundum zufrieden.

Während die Aplerbecker bis Ostermontag frei und dann mit dem SC Hassel eine vermeintlich leichte Aufgabe vor der Brust haben, kann einem aus SSV-Sicht Angst und Bange werden: Die Mühlhausener müssen am Samstag in Olpe ran, nur zwei Tage später empfängt Erndtebrück das Kellerkind. Viel Zuversicht kann Eitzert nicht verbreiten: „Wenn etwas Hoffnung machen könnte, dann die kämpferische Einstellung in der zweiten Hälfte. Die war okay.“

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