Anfang 2019 kam Rabbi Matondo aus dem Nachwuchs von Manchester City zum FC Schalke 04. Auf einem englischsprachigen Portal ließ er die Zeit Revue passieren.

S04

Schalke: Matondo über Wagner, Guardiola und Sancho

24. März 2020, 07:00 Uhr
Sprechen viel miteinander: Schalke-Trainer David Wagner (l.) und Rabbi Matondo. Foto: firo

Sprechen viel miteinander: Schalke-Trainer David Wagner (l.) und Rabbi Matondo. Foto: firo

Anfang 2019 kam Rabbi Matondo aus dem Nachwuchs von Manchester City zum FC Schalke 04. Auf einem englischsprachigen Portal ließ er die Zeit Revue passieren.

Seit seinem Wechsel ins Ruhrgebiet in der Winterpause der Vorsaison kommt Matondo auf 21 Pflichtspiele für Schalke, er erzielte dabei ein Tor. „Hoffentlich kann ich auf dem Platz weiterhin liefern, wenn ich die Chance dazu bekomme“, sagt der 19-Jährige bei The Athletic.

Dort berichtet Matondo, dass er sich mittlerweile gut eingelebt hat in Gelsenkirchen - obschon er zwischenzeitliche Zweifel an seinem Wechsel nach Deutschland zugibt. Etwa nach der Entlassung von Trainer Domenico Tedesco im vergangenen Frühling kam Matondo in der S04-Reserve, damals noch in der Oberliga, zum Einsatz. „Da habe ich mich gefragt: Bin ich jetzt wieder da, wo ich angefangen habe?“

Matondo hat viel mit Schalke-Trainer Wagner gesprochen

Schließlich kam er ja aus der U23 von Manchester City. Neun Millionen Euro Ablöse ließ sich Schalke Matondos Dienste kosten. Einen Profieinsatz hatte er in England nicht bestritten. ManCity-Trainer Pep Guardiola hatte der Offensivspieler trotzdem kennengelernt. Im Sommer 2018 ging er mit dem Premier-League-Team auf Vorbereitungsreise. Matondo bezeichnet Guardiola als einen „Weltklasse-Trainer; wie er mir Sachen erklärt.“

Doch auch von seinem jetzigen Coach David Wagner berichtet er in The Athletic nur positives. „Am Anfang“, so Matondo, „haben wir viel gesprochen. Er hat mir gesagt, was er von mir möchte, was ich verbessern muss und so weiter.“

Und das wäre? „Zum Beispiel, welche Entscheidungen ich rund um den Strafraum treffen soll. Wann gehe ich ins Dribbling, wann passe ich lieber...“ Neben Liga, Land und Sprache musste Matondo sich noch in einer anderen Hinsicht umgewöhnen. Er war die pressingintensive Taktik Wagners nicht gewöhnt. Es sei anstrengend, sagt er, „aber es muss gemacht werden.“

Matondo über BVB-Star Sancho: "Wir sind Rivalen"

Einen ähnlichen Weg wie Matondo hatte eineinhalb Jahre zuvor bereits Jadon Sancho genommen. Der Engländer war ebenfalls aus dem City-Nachwuchs ins Ruhrgebiet gewechselt; zum BVB. Mittlerweile gilt Sancho als wertvollster Spieler der Bundesliga.

Ein direkter Faktor sei Sanchos Werdegang für seinen Deutschland-Wechsel nicht gewesen, sagt Matondo, der dennoch glaubt, dass „Jadon wahrscheinlich junger Spieler inspiriert (…), dass es eine Option ist, England zu verlassen, weil er sich hier prächtig entwickelt hat.“ Ab und an telefoniere er mit seinem ehemaligen Teamkollegen. „Aber wir sind Rivalen“, betont Matondo.


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