Am Mittwochabend konnte sich Peter Knäbel selbst ein Bild vom Leistungszustand der Schalker U23 machen.

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Knäbel macht U23-Zukunft nicht vom Aufstieg abhängig

03. Mai 2018, 12:59 Uhr

Foto: firo

Am Mittwochabend konnte sich Peter Knäbel selbst ein Bild vom Leistungszustand der Schalker U23 machen.

Der 2:0 (0:0)-Erfolg der kleinen Knappen gegen die TSG Sprockhövel war bereits das dritte Spiel der U23, das sich der Technische Direktor Entwicklung – zusammen mit dem Administrativen Leiter der Knappenschmiede Till Beckmann - seit seinem Amtsantritt Mitte April angeschaut hat.

„Die U23 ist die Nachwuchsmannschaft, die ich bislang am häufigsten gesehen habe“, erklärte Knäbel. Daraus eine Tendenz über den Fortbestand der Elf von Trainer Onur Cinel ableiten zu wollen, wäre aber gewagt. Es geht wohl eher darum, dass hier die höchste Dringlichkeit herrscht. „Es ist noch keine Entscheidung gefallen“, bestätigte der 51-Jährige in der Halbzeit des Spiels gegenüber RevierSport.

Diese würde nun jedoch innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen fallen. „Das ist in etwa der Zeitraum. Es wird auf jeden Fall zeitnah sein“, verdeutlichte Knäbel. „Es geht um die Frage: Wie geht es in dem Übergangsbereich weiter?“

Es geht immer auch um die Menschen und um Entwicklungen, die hinter einer solchen Entscheidung stehen
Peter Knäbel

Zunächst einmal habe er sich einen Überblick über sein Aufgabenfeld und die Struktur der Nachwuchsförderung schaffen müssen. „Es waren viele Verträge und Vorgänge zu lesen und zu prüfen, sowie Gespräche zu führen“, bestätigte er. Knäbel betont: „Es geht immer auch um die Menschen und um Entwicklungen, die hinter einer solchen Entscheidung stehen.“

Einen Automatismus, die Entscheidung des VfB Stuttgart in dieser Sache zu übernehmen, gibt es auf jeden Fall nicht. Für den VfB Stuttgart war Knäbel zuletzt beratend tätig. Auch die Schwaben standen vor der Frage, ob die Meldung einer U23-Mannschaft weiterhin sinnvoll ist. Das Ergebnis: Die zweite Mannschaft, die in der Regionalliga Süd/Südwest spielt, wird nicht abgemeldet, sondern künftig als U21 geführt. „Das kann man nicht unbedingt 1:1 übertragen“, machte Knäbel deutlich. „In der Funktion, in der ich für Stuttgart tätig war, habe ich meine Einschätzung zu gewissen Entwicklungen abgegeben, aber nichts entschieden. Die Verantwortlichen haben dann die Entscheidung getroffen, von der sie am meisten überzeugt waren.“

Eins machte der ehemalige Profi des VfL Bochum aber deutlich. Die Entscheidung hängt nicht ursächlich davon ab, ob der FC Schalke 04 in dieser Saison den Aufstieg in die Regionalliga doch noch packt. „Wir warten das nicht ab. Das wäre unseriös“, so Knäbel.

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