10.01.2018

Essen

Bezirksligist wechselt den Trainer

Foto: TuS Holsterhausen/Facebook

18 Spiele, kein Sieg, fünf Remis und 13 Niederlagen: Das ist alles andere als eine gute Bilanz. Das haben auch die Verantwortlichen des TuS Holsterhausen erkannt. Der Essener Bezirksligist wechselt den Trainer.

Güven Örnek ist nicht mehr Trainer des Bezirksliga-2-Niederrhein-Tabellenvorletzten. Das Trainerteam der ersten Mannschaft an der Pelmanstraße werden ab sofort Mark Dost und Mark Asthoff, die bislang für die zweite Mannschaft verantwortlich waren, bilden. Die Betreuung koordiniert Peter Zorz. Die sportliche Leitung wird dabei von Mike Lohmann übernommen, der sowohl im Verein als auch im Essener Fußball bestens vernetzt ist.Die TuS-Reserve wird zunächst bis zum Saisonende von Patrick Gudden und als Co-Trainer von Daniel Schempershofe und Dirk Gruhs übernommen.

"Wir bieten eine der schönsten Sportanlagen in Essen, fundiertes Training und eine gute Gemeinschaft. Mit dem neuen Team setzen wir auf reibungslose Kommunikation und gute Vernetzung auch in die Jugendmannschaften. Der TuS wird stärker zusammenrücken und Spaß und Ambition miteinander kombinieren", sagt Zorz, zweiter Vorsitzender des Klubs.

"Wir wollten unsere Idee, wie wir den TuS in Zukunft sehen, schrittweise und behutsam umsetzen. Jetzt musste alles schon zur Rückrunde stehen. So war es nicht geplant, aber wir haben alles dazu in die Wege geleitet," erklärt Sascha Thomas, erster Vorsitzender des TuS. Thomas ergänzt: "Wir danken Güven Örnek ausdrücklich für die geleistete Arbeit mit einem von Veränderungen gekennzeichneten Team! Wir hätten gerne auch gemeinsam die Rückrunde gespielt. Nach einem offenen Gespräch zwischen den Feiertagen hat sich das Trainerteam jedoch dafür entschieden, seine Arbeit sofort zu beenden. Es war ausdrücklich nicht unser Wunsch, aber wir verstehen und respektieren das."

Der TuS setzt nun auf eigene Kräfte, die sowohl die sportliche Klasse haben, als auch den Blick stärker in den Verein richten und einen reibungslosen Austausch miteinander pflegen. "Wir haben nun deutliche Veränderungen vorgenommen, die besonders die erste und zweite Mannschaft im Seniorenbereich betreffen und die Bedeutung der eigenen Jugendarbeit betonen", betont Thomas.

Autor: Krystian Wozniak

Kommentieren