13.10.2017

Schalke

Sorgen um Insua und Nastasic

Foto: firo

Schalkes Trainer Domenico Tedesco reagiert etwas verschnupft
Gelsenkirchen.

Vor dem Auswärtsspiel am Samstag bei Hertha BSC Berlin (15.30 Uhr) hat sich der Zustand der beiden Mittelfeldspieler Weston McKennie und Nabil Bentaleb gebessert. „Sie haben mittrainiert und alles mitmachen können. Beide sind beschwerdefrei“, sagt Trainer Domenico Tedesco, „wir gehen davon aus, dass Nabil und Weston verfügbar sind. Wenn wir uns entscheiden, dass beide mitfahren, sind sie definitiv ein Thema für die Startelf.“ Als Alternativen für die Sechser-Position hat Tedesco mit Leon Goretzka, Benjamin Stambouli und Max Meyer in der Hinterhand.

Bei Verteidiger Matija Nastasic sieht es dagegen weniger gut aus. „Nastasic ist mit einem Knochenödem zur serbischen Nationalelf geflogen – mit dem Ratschlag, nicht zu spielen. Er hat dann gegen Österreich gespielt und ist mit noch größeren Schmerzen zu uns zurückgekommen. Die Diagnose läuft jetzt“, so Tedesco. Dass der 32-Jährige etwas verschnupft ist, liegt auf der Hand. „Wir sind nicht glücklich darüber. Unsere medizinische Abteilung hat top gearbeitet. Wenn solche Themen Sorge tragen, dass unser Spieler nicht spielen kann, dann ist das für den Trainer nicht gerade schön.“ Einen Vorwurf an Nastasic schließt Tedesco aber ausdrücklich aus.

Weiter verzichten müssen die Schalker auf Pablo Insua. Nach seiner Rippenfell-Entzündung wurde der spanische Abwehrspieler mittlerweile stationär im Krankenhaus aufgenommen. „Er wird punktiert“, so Tedesco. Wann Insua wieder gesund ist und voll belastet werden kann, ist noch nicht klar.

Autor: Thomas Tartemann

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