18.09.2017

Wegen Terminstress

Mündliche Verhandlung erst in 14 Tagen

Foto: firo

Sollte es zu einem Einspruch des 1. FC Köln kommen, landet er beim DFB-Sportgericht. Dessen Vorsitzender Richter Christian E. Lorenz erläutert den Ablauf.

Köln müsse schriftlich Protest einlegen. Danach würde man die Dortmunder Seite anhören. Weil der Fall ziemlich komplex sei, würde es zu einer mündlichen Anhörung in Frankfurt kommen, zu der alle beteiligten Parteien geladen würden.

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Neben Schiedsrichter Patrick Ittrich müssten auch der Videoassistent Felix Brych sowie FC-Torwart Timo Horn und der Dortmunder Abwehrspieler Sokratis in die Verbandszentrale reisen. Da sich sowohl die Kölner als auch die Dortmunder durch ihre internationalen Auftritte im Terminstress befinden, könnte die Verhandlung erst übernächste Woche stattfinden. Sollte das DFB-Sportgericht den Protest abweisen, könnten die Kölner Berufung einlegen und vor das Bundesgericht ziehen.

Autor: Thomas Gassmann/Daniel Berg

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