27.04.2017

WL-Pokal

Lotte besiegt Rödinghausen im Elfmeterschießen

Foto: firo

Die Sportfreunde Lotte stehen im Finale des Westfalenpokals. In einem spannenden Pokalfight bezwang die Mannschaft von Trainer Ismail Atalan den SV Rödinghausen im Elfmeterschießen mit 5:3.

Atalan scheint eine Vorahnung gehabt zu haben. Vor der Halbfinal-Partie gegen den SV Rödinghausen warnte der Lotte-Trainer vor einem frühen Rückstand gegen den Regionalligisten: "Wir müssen geduldig spielen – gegen einen unterklassigen Gegner darfst du nicht in Rückstand geraten“, erklärte er gegenüber der "Neue Osnabrücker Zeitung". Und bereits nach zwei Minuten wäre es dann beinahe doch passiert: SV-Stürmer Lars Hutten hatte die Führung für die Gäste auf dem Fuß. Mit einer Glanztat verhinderte Lotte-Schlussmann David Buchholz den frühen Rückstand.

Vor 700 Zuschauern entwickelte sich anschließend eine ausgeglichene Partie. In der zweiten Halbzeit wich die Ausgeglichenheit einer klaren Überlegenheit der Gastgeber. Großen Nutzen konnte Lotte daraus allerdings nicht ziehen, trotz Torchancen durch Rahn (49.), Wendel (50.) und Dej (85.) stand es nach 90 Minuten weiter 0:0.

In der Verlängerung rächte sich die schlechte Chancenverwertung der Gastgeber beinahe: Nachdem Marius Bülter Buchholz bereits überwunden hatte, konnte Dej den Ball erst im letzten Moment von der Linie kratzen (100.).

Nachdem die Partie auch nach 120 Minuten keinen Sieger gefunden hatte, ging es ins Elfmeterschießen. Während Fabian Kunze schon beim ersten Versuch für Rödinghausen scheiterte, bewahrten die Lotter Schützen allesamt die Nerven: Freiberger, Nauber, Steinhart, Hettich und Langlitz schossen den Drittligisten ins Finale.

Dort trifft Lotte am 25. Mai auf den SC Paderborn. Mit einem Sieg könnten sich Atalai und seine Mannschaft für die erste Hauptrunde des DFB Pokals qualifizieren.

Autor: Anika Haus

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