11.01.2007

HAMMER SV - Mehmet Kara erstmals am Ball

Warten auf das Zeichen

Die Hammer Spielvereinigung gewann am Mittwoch-Abend ihren ersten Aufgalopp ins neue Jahr gegen den Wittener Landesligisten TuS Heven mit 3:2 (3:0). Mit am Ball war Mehmet Kara.

Die Hammer Spielvereinigung gewann am gestrigen Mittwoch-Abend ihren ersten Aufgalopp ins neue Jahr gegen den Wittener Landesligisten TuS Heven mit 3:2 (3:0). "Die erste Halbzeit war richtig klasse", schnalzt HSV-Abteilungsleiter Horst Heinze mit der Zunge.

Die Tore markierten bereits vor dem Pausentee Achilleas Courtoglu, Innocent Melkam und der A-Jugendliche Haluk Metin. "Wir haben im zweiten Durchgang dann durchgewechselt, da ging uns der Faden ein wenig verloren", berichtet Heinze.

Besonders aufmerksam wurde die Leistung von Mehmet Kara registriert. Der 23-jährige Offensiv-Kicker trainiert seit einiger Zeit sporadisch am Mahlberg-Stadion mit und lief mit einer Gastspieler-Genehmigung auf. Seine verzwickte Vertragslage machte bisher eine Verpflichtung allerdings nicht möglich. Kara besitzt beim türkischen Erstligisten Gaziantepspor auf dem Papier noch eine Anstellung bis 2009, hat sich aber bereits fast zwei Jahre nicht mehr am Bosporus blicken lassen und hielt sich im Sommer 2006 im Trainingscamp der Spielergewerkschaft für Vertrags-Fußballer (VDV) in Duisburg-Wedau fit. Das fußballerische Einmaleins lernte der in Kamen wohnenden Kicker beim SV Holzwickede. "Wir haben die Vertragsunterlagen bereits nach Duisburg geschickt und warten auf ein Zeichen des türkischen Fußballverbandes", erklärt Hamms Geschäftsführer Ulrich Rolfing. "Die Chancen stehen nicht schlecht, dass wir ihn bekommen", nickt Heinze.

"Die Hinserie hat gezeigt, dass wir mit dem vorhandenen Personal einfach nicht hinkamen", wäre Sandhowe froh, künftig über mehr Alternativen verfügen zu können. "Allerdings müssen die Spieler wirklich Verstärkungen sein, sonst macht es keinen Sinn."

Nach einer Woche Training sieht der Fußball-Lehrer seine Schützlinge zumindest körperlich auf Vordermann. "Aufgrund der nur zweiwöchigen Pause gab es keinen Substanz-Verlust. Die Jungs sind fit", kann "Sandy" weiter Gas geben.

Autor: hb/tr

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