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WSV-Torjäger Kramer hat neuen Verein gefunden

Kevin Lenk
11. Januar 2019, 20:28 Uhr

Christopher Kramer (li.) mit TSV-Geschäftsführer Matthias Georg. Foto: TSV Steinbach Haiger

Der "Winterschlussverkauf" beim Wuppertaler SV geht weiter. Wie RevierSport berichtete, verabschiedete Top-Torjäger Christopher Kramer sich bereits von der Mannschaft. Nun steht sein neuer Arbeitgeber fest.

Christopher Kramer wird weiter in der Regionalliga auf Torejagd gehen. Allerdings nicht mehr in der Staffel West. Der neue Arbeitgeber des Mannes mit dem eingebauten Tor-GPS heißt TSV Steinbach Haiger und spielt in der Regionalliga Südwest. Der TSV ist in der Südwest-Staffel eine absolute Spitzenmannschaft. Nur fünf Punkte liegen zwischen dem Primus der Liga, Waldhof Mannheim (45, Platz eins), und Kramers neuem Arbeitgeber (40, Platz drei).


TSV-Geschäftsführer Matthias Georg zeigte sich sehr erfreut darüber, dass Kramer sich für den TSV entschieden hat: „Christopher Kramer war unser absoluter Wunschspieler für die Offensive und daher sind wir froh, dass er sich für einen Wechsel zum TSV entschieden hat. Er wird uns sofort verstärken und soll mit seiner Torgefährlichkeit in der Rückrunde ein Schlüsselspieler für uns werden", äußerte sich Georg in der offiziellen Pressemitteilung des Vereins.

Im SIBRE-Sportzentrum Haarwasen erhofft man sich von Kramer nur eins: Tore, Tore, Tore. Der 29-Jährige ist amtierender Torschützenkönig der Regionalliga West (20). Beim TSV hoffen sie, dass Kramer seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor auch in der Regionalliga Südwest unter Beweis stellen wird. In der bisherigen Saison war der Stürmer zwölfmal für den Wuppertaler SV erfolgreich - in 19 Partien. 

"Ich sehe beim TSV ein enormes Entwicklungspotenzial für mich und den Verein. Die Verantwortlichen haben sich sehr um mich bemüht und mich mit ihrer Philosophie überzeugt. Jetzt freue ich mich auf den Start am Montag und meine neue Mannschaft“, freut sich Kramer auf die neue Herausforderung.

Beim TSV erhält der Angreifer einen Vertrag bis zum 30.06.2022. Über die Ablösemodalitäten haben beide Vereine Stillschweigen vereinbart. Kramers neuer Arbeitgeber bedankt sich beim Wuppertaler SV für die "konstruktiven Gespräche".

Autor: Kevin Lenk

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13.01.2019 - 12:09 - Cronenberger

@Frankiboy51
Ihre Kommentare entbehren jeder Qualität!!!!
Als wenn ihr Verein in vergleichbarer Situation nicht die gleichen Maßnahmen tätigen würde!!!
Und soweit ich mich an die letzten Jahre erinnern kann, haben die Anhänger von RWO, RWE, MSV, Alemmania Aachen, KFC, u.a., selber in deisen Schwierigkeiten gesteckt!!!!
Sie und alle (!) anderen sollten sich also jetzt mal nicht aufs hohe Roß setzen!
Der Fall ist nämlich sehr tief!
Und ich nehme an, einer der o.g. Vereine ist der Ihre!
Also mal ganz vorsichtig: Der nächste Verein könnte Ihrer sein!
Und dann sind Sie einer der Ersten, die mitbetteln!
Außerdem ist die Werbung nach zahlungskräftigen Sponsoren auch nichts anderes!
Sollten Sie Anhänger des KFC sein, sollten Sie mal schnell vor der eigenen Haustüre kehren!
Wenn Herr Ponomarev sich zurückzieht, gehen in Krefeld direkt die Lichter aus, angesichts von Verbindlichkeiten in mehrfacher Millionenhöhe, die derzeit nur vor sich her geschoben werden, ist ja schließlich kein Geheimnis!

12.01.2019 - 00:37 - Frankiboy51

Ja gut, dann ist das Betteln damit ja beendet und sie ersparen sich die Umbenennung in RotBlau Wippertal.

11.01.2019 - 21:54 - Franky4Fingerz

Absolut nachvollziehbare Entscheidung.

11.01.2019 - 21:17 - Hotteköln

Kann ich schon nachvollziehen. Die rüstern seit zwei Jahren richtig auf. Einer unserer Besten damals Fatith Candan ist auch dahin gegangen. Wenn nicht dieses Jahr dann wahrscheinlich nächstes Jahr Aufstieg in Liga 3.

11.01.2019 - 20:59 - Bacardicola

Eintracht Haiger hätt ich ja noch verstanden...aber Steinbach !?:D