FC Arsenal

Mesut Özil lehnt Ausleihe offenbar ab

Dominik Hamers
02. Januar 2019, 13:42 Uhr

Foto: firo

Der ehemalige deutsche Nationalspieler Mesut Özil lehnt eine Ausleihe an einen Klub trotz Aussicht auf mehr Spielzeit offenbar ab.


Mit seiner Rolle beim englischen Premier-League-Klub FC Arsenal kann Mesut kaum zufrieden sein. Der ehemalige deutsche Nationalspieler absolvierte in der laufenden Saison auf lediglich 16 Pflichtspieleinsätze. Trotz dieser ernüchternden Bilanz und der Aussicht auf einen Bank- oder Tribünenplatz will sich der gebürtige Gelsenkirchener offenbar bei den Gunners durchsetzen.

Nun berichtet der Sportsender ESPN, dass Özil um seinen Stammplatz kämpfen und in London bleiben will. Demnach schließe der 30-Jährige einen Wechsel oder eine Leihe in der aktuellen Transferperiode „kategorisch“ aus. Für den Bericht liegt bislang noch keine Bestätigung aus. Der Spieler selbst hat sich dazu noch nicht öffentlich geäußert.

Unter seinem Trainer Unai Emery hat Özil es offenbar schwer. Anders als bei dessen Vorgänger Arsene Wenger, unter dem er noch eine bedeutende Rolle im Team gespielt hatte. Der Spanier reagierte zuletzt äußerst kühl auf Nachfragen, die den Mittelfeldspieler betrafen. Nachdem der Weltmeister von 2014 das 1:5-Debakel des FC Arsenal gegen Tabellenführer Liverpool verpasste, gab Emery an, dass er nicht genau wisse, wie es um die Verletzung des Profis stehe. „Ich weiß nicht, ob es groß ist oder nicht. Aber es ist sein Knie“, erklärte der Trainer.

Eine überraschende Aussage – zumal die Mannschaftsverantwortlichen in der Regel ausreichend über den Gesundheits- oder Verletzungszustand ihrer Akteure informiert sind. Auf die Frage, wie lange Özil noch ausfallen werde, entgegnete Emery lediglich, dass er keine Ahnung habe.

Eine Bilderbuch-Beziehung sieht anders aus. Nicht zuletzt deswegen wurde zuletzt verstärkt über einen möglichen Wechsel des ehemaligen Schalkers spekuliert. Zu den Interessenten einer Verpflichtung soll auch der italienische Klub Inter Mailand gehört haben.

Özil genießt in London trotz der sportlich schwierigen Situation die Vorzüge eines üppig dotierten Vertrags. Sein im Februar bis 2021 verlängertes Arbeitspapier soll ihm ein Salär von rund 300.000 Pfund pro Woche (ca. 330.000 Euro) einbringen. dh

Kommentieren

02.01.2019 - 14:07 - asaph

Da würde Ich auch bleiben:
Bis Ende Juni 2021 würde er dann noch für genau 130 Wochen 42.900.000 € verdienen!
Ein paar Nebeneinnahmen hat er natürlich auch noch in Form von Prämien und Werbeverträgen, damit er über die 50 Mio.€ kommt ..