Beim TuS Bövinghausen steht in diesem Sommer ein Neustart an. In der letzten Saison sicherten sich die Dortmunder den Klassenerhalt in der Oberliga Westfalen erst am vorletzten Spieltag.
Trainer Danny Voß, der Bövinghausen erst im vergangenen Winter übernahm, wird auch in der nächsten Saison an der Seitenlinie stehen. Die Kaderplanung ist derweil im vollen Gange.
So fanden bereits zwei Sichtungstrainings statt, in denen die potenziellen Neuzugänge, zusammen mit den aktuellen Akteuren, im Elf-gegen-Elf aufeinander trafen. Auch ein Drittes ist bereits geplant. Außerdem möchte Voß noch einen Co-Trainer an seiner Seite haben. Zwei Gespräche mit möglichen Kandidaten auf dieser Position sind bereits geplant.
Dino Dzaferoski agiert zudem seit diesem Sommer als Sportvorstand und kümmert sich somit in Zusammenarbeit mit Voß um die Gespräche mit neuen Spielern.
Die Spieler, die sich seit Beginn des Jahres positiv entwickelt haben, sollen auch in der neuen Saison bei Bövinghausen bleiben. Die Wichtigkeit der Entwicklung hatte Voß bereits in der vergangenen Saison betont. Nun gilt es, die Früchte aus den Verbesserungen der Akteure zu ernten.
Mit Blick auf die anstehende Saison sagt Voß folgendes: "Die Ziele sind natürlich jetzt erstmal klein gesteckt." Dies ist dem Kontext des Neustarts geschuldet.
Er möchte eine grundlegende Basis schaffen, die positive Ergebnisse ermöglicht. Vor allem das Mannschaftsgefüge ist dabei wichtig. "Ich versuche natürlich auch darauf zu achten, dass etwas heranwachsen kann. Dass die Jungs zwischenmenschlich auch Freude am Fußballspielen haben", erklärt er.
"Klar spielen wir auch Leistungsfußball, aber den Druck, den wir in der letzten Saison hatten, möchte ich den Jungs nicht aufbinden", führte er aus. "Ich möchte, dass der Eine für den Anderen läuft und wir eine Einheit sind. Da muss man natürlich auch auf den Charakter und viele andere Dinge achten. Da ist nicht nur das fußballerische wichtig, sondern auch der Charakter."
Im Gegensatz zum Umbruch im vergangenen Winter, ist dieser Neustart im Sommer für Voß deutlich entspannter, erzählt er. Wobei er dennoch mit einigen Schwierigkeiten in der Vorbereitung zu kämpfen hat.
So sei die Fitness der Spieler auf vielen unterschiedlichen Leveln. Aufgrund dessen wurde eine Art Vorbereitungsplan für die Vorbereitung an die Spieler weitergegeben: "Vier Wochen vor Vorbereitungsbeginn - der ist am 26.06. - haben die Jungs schon einen Plan bekommen, damit ich die Jungs bestmöglich auf einem Grundlevel habe."
Im Allgemeinen ist die Vorbereitung schon weitestgehend geplant. Lediglich Testspiele muss der TuS noch ansetzen, da man mit der Planung dieser bis zum offiziellen Klassenerhalt warten musste. Am Freitag, 28. Juni, 19.30 Uhr, spielt der TuS zu Hause gegen den Regionalligisten Wuppertaler SV.