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Norwich City
Ex-Schalker und Dortmunder versammeln sich in England

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fc schalke 04, Hamburger SV, Saison 2011/2012, Teemu Pukki, fc schalke 04, Hamburger SV, Saison 2011/2012, Teemu Pukki
Foto: firo

Immer wieder bedient sich der englische Erstligist Norwich City im Ruhrgebiet. Der jüngste Coup hört auf den Namen Ozan Kabak. Eine Übersicht.

Es ist ein Transfer nach fast schon altbekanntem Muster. Gegen Ende der nun abgelaufenen Transferperiode gab der FC Schalke 04 bekannt, dass Innenverteidiger Ozan Kabak auf Leihbasis zum englischen Erstligisten Norwich City wechselt. "Ich durfte letztes Jahr schon in der Premier League spielen und es hat mir sehr gefallen. Dorthin wollte ich zurück, deswegen bin ich wieder hier. Ich will in der Premier League spielen und dem Team etwas geben", kommentierte der junge Türke seinen Wechsel.

Ex-Schalker-Pukki löste schon einen Hype aus

Bei den Kanarienvögeln trifft er auf bekannte Namen, die ebenfalls eine Vergangenheit bei einem der großen Pottklubs haben. Da wäre etwa Mittelstürmer Teemu Pukki. Der Finne hatte Schalke 04 in Diensten des finnischen HJK Helsinki in den Europa-League-Playoffs 2011 ordentlich zugesetzt und insgesamt dreimal getroffen. Prompt nahmen ihn die Schalker ein paar Tage später unter Vertrag. In zwei Jahren bei den Knappen spielte er 47 Mal für Schalke, wobei ihm acht Treffer und drei Vorlagen gelangen.

Den großen Hype löste er aber erst bei Norwich aus, dem Klub schloss er sich im Sommer 2018 an. In die Saison 2019/20 startete er mit fünf Toren und einem Assist in drei Spielen, womit er prompt Geschichte schrieb. Als erster Norwich-Spieler wurde er im August 2019 zum Spieler des Monats in der Premier League gewählt. In seinem Heimatland Finnland löste das einen Hype aus, die Trikotbestellungen schossen in die Höhe. Es half jedoch alles nichts: Norwich City und Pukki stiegen in die Championship ab, schafften jedoch den direkten Wiederaufstieg.

Ex-BVB-II-Trainer Farke seit 2017 im Amt

Daran hatte neben dem Finnen, der in der Aufstiegssaison satte 26 Mal traf, auch der Trainer seinen Anteil. Seit dem Sommer 2017 steht mit Daniel Farke ein weiteres bekanntes Gesicht aus dem Ruhrgebiet an der Seitenlinie. Mit Arbeitszeugnissen vom SV Lippstadt 08 und Borussia Dortmund II im Gepäck heuerte er bei dem damaligen Zweitligisten an. Auch wenn der sportliche Erfolg nicht immer da war, genießt der 44-Jährige das Vertrauen des Vorstandes. Den bereits angesprochenen Abstieg korrigierte er prompt und darf sich seit dem Sommer 2021 wieder Premier-League-Trainer nennen. Sein Vertrag läuft bis 2025.

Auch ein ehemaliger BVB-II-Spieler zählt zum Kader

Genausolang ist übrigens auch schon einer seiner Schützlinge aus Dortmunder Zeiten im Verein. Gemeinsam mit Farke wechselte BVB-II-Innenverteidiger und Kapitän Christoph Zimmermann auf die Insel. "Er ist sehr groß, stark und wuchtig, dazu sehr intelligent. Wenn ich ihm eine taktische Anweisung gebe, setzt er sie sehr schnell um. Er hat starke Führungsqualitäten und tut der Gruppe gut", hatte Farke bei Zimmermanns Vorstellung über ihn gesagt.

Seither kam der 1,94 Meter große Verteidiger in 135 Spielen zum Einsatz. Zuletzt verteidigten jedoch Grant Hanley und Ben Gibson in der Zentrale. Zimmermann kam nur im EFL-Cup zum Einsatz. Mit Ozan Kabak ist nun ein weiterer Konkurrent mit Ruhrpott-Vergangenheit dazugekommen.

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