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Lukas Fröde will keine Ruhe geben

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Lukas Fröde, Lukas Fröde
Lukas Fröde, Lukas Fröde Foto: firo

Sollte ein Spieler des MSV Duisburg angesichts der komfortablen Situation des Fußball-Zweitligisten auf die Idee kommen, abzuheben, wird Lukas Fröde dazwischen schlagen.

Aus gutem Grund. Vor einem Jahr heuerte der Mittelfeldspieler bei den Würzburger Kickers an. Die Franken schienen mit 27 Punkten in der 2. Bundesliga gesichert, es folgte jedoch ein Absturz ins Bodenlose und in die 3. Liga. Deshalb mahnt der 22-Jährige: „Wir haben noch nichts erreicht.“

Erreicht haben die Zebras zwar 26 Punkte aus 18 Spielen – der Abstand zu den Relegationsplätzen – oben wie unten – beträgt aber nur sieben Punkte. Sieben Punkte können in Krisenzeiten schnell dahinschmelzen. Lukas Fröde wechselte vor einem Jahr von Werder Bremen zum forschen Zweitliga-Aufsteiger nach Würzburg, um mehr Spielpraxis zu sammeln. Die Franken holten in der Rückserie nur noch sieben Punkte und blieben dabei sieglos.

Es war eine Abwärtsspirale. Im ersten Spiel der Rückrunde gaben die Kickers beim 1:1 gegen Eintracht Braunschweig in der Nachspielzeit den Sieg aus der Hand. Es folgten vier Niederlagen in Serie, die das Selbstbewusstsein der Würzburger auffraßen.

Ausbildung bei Werder Bremen: Als 14-Jähriger wechselte Lukas Fröde vom FC Carl Zeiss Jena in die Jugend von Werder Bremen. Von 2014 bis 2016 kam Fröde bei Werder zu zwölf Bundesliga-Einsätzen. Elfmal war dabei als Einwechselspieler – zumeist für die letzten Minuten – gefragt. Er bestritt ein Bundesliga-Spiel – gegen den FC Ingolstadt – über 90 Minuten.

Eine ähnliche Situation will Lukas Fröde beim MSV Duisburg nun um jeden Preis vermeiden. „Wir werden in der Rückrunde noch härter arbeiten als bisher“, gibt der Mittelfeldmann die Marschroute vor. Er werde nicht „Ruhe geben, bevor wir gesichert sind.“

Der Wechsel nach Duisburg hat sich für Lukas Fröde längst gelohnt. Im ersten halben Jahr etablierte er sich als Stammspieler und Leistungsträger. Die Aufgabe im defensiven Mittelfeld erfüllt der Mann mit der Rückennummer 16 mit der entsprechenden Härte und Konsequenz. Auch auf dem Platz gibt der gebürtige Fuldaer auch keine Ruhe.

Dass Lukas Fröde kein Kind von Traurigkeit ist, wird beim Blick auf seine Kartenbilanz deutlich. Direkt am ersten Spieltag fing er sich in Dresden eine gelb-rote Karte an, bis zur Winterpause kamen noch sechs gelbe Karten hinzu. Er kommt somit „nur“ auf 16 Zweitliga-Einsätze beim MSV Duisburg, weil er in den beiden übrigen Spielen gesperrt fehlte.

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