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Trainer Farke kritisiert nach Schalke-Spiel den Schiedsrichter

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Gladbach-Trainer Farke kritisiert nach Schalke-Spiel den Schiedsrichter
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Nach dem 2:2 zwischen Schalke und Gladbach sprach Daniel Farke mit Schiedsrichter Sven Jablonski. Borussias Trainer sah eine Fehlentscheidung.

Daniel Farke unterhielt sich nach der Partie noch eine ganze Weile mit Schiedsrichter Sven Jablonski. Der Trainer von Borussia Mönchengladbach hatte Gesprächsbedarf nach dem 2:2 (0:1) im Bundesliga-Topspiel beim FC Schalke 04 am Samstagabend. Vor allem ging es dabei um eine Szene in der 41. Minute, als S04-Linksverteidiger Thomas Ouwejan nahe dem Strafraumeck Nationalspieler Jonas Hofmann umgerissen hatte. Jablonski zeigte dem Niederländer die Gelbe Karte, Farke allerdings hätte einen Platzverweis gerechtfertigt gefunden.

"Die Regel besagt, dass wenn es eine klare Torchance ist und der Spieler vor dem Foul Eins-zu-Eins auf den Torwart zugeht, es dafür Rot geben muss. Das war in diesem Fall gegeben", meinte Farke. "Ich hätte mir schon gewünscht, dass man sich ein bisschen mehr Zeit nimmt in dieser Szene, bevor man eine Entscheidung trifft. Gefühlt war es so, dass der Pfiff noch nicht verklungen war, als er schon die Gelbe Karte in der Hand hatte, um das Thema für sich klein zu spielen."


Farke sagte weiter: "Wir müssen die Entscheidung so akzeptieren, die können wir nicht beeinflussen, es ist eine Entscheidung des Schiedsrichters. Ich fand sie trotzdem objektiv nicht richtig. Ich habe erfragt, warum er so schnell im Laufen die Gelbe Karte zückt, anstatt drüber nachzudenken und mit dem Schiedsrichter-Assistenten Kontakt aufzunehmen. Dafür steht er ja an der Seitenlinie. Ich war ein bisschen enttäuscht wegen dieser Situation."

Rodrigo Zalazar hatte die Schalker in der mit 62.271 Zuschauern ausverkauften Arena in Führung (30. Minute) geschossen. Jonas Hofmann glich aus (72.), Marcus Thuram (78.) drehte die Partie zwischenzeitlich. Weil Patrick Herrmann in der Nachspielzeit eine Flanke in den Strafraum eindeutig regelwidrig mit der Hand ablenkte und Video-Assistent Sascha Stegemann eingriff, gab es noch einen Elfmeter: Marius Bülter setzte mit seinem Strafstoß den Schlusspunkt.

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Schalker1965 2022-08-14 15:03:50 Uhr
"Die Regel besagt, dass wenn es eine klare Torchance ist und der Spieler vor dem Foul Eins-zu-Eins auf den Torwart zugeht, es dafür Rot geben muss. Das war in diesem Fall gegeben", meinte Farke.

Farke sollte seine MG-Brille absetzen. In der Mitte waren noch zwei Schalker Verteidiger im Sechzehner mitgelaufen, die hätten eingreifen können. Daher war Thomas Ouwejan weder letzter Mann, noch hat er eine klare Torchance verhindert. Lediglich ein taktisches Foul, das zu Recht lediglich mit gelb geahndet wurde. Wie kommt der eigentlich darauf, dass Jablonski und der Linienrichter nicht kommuniziert hätten?Auch der VAR hat sich dieses Mal richtigerweise zurückgehalten. Ganz schlechter Stil des neuen Gladbach-Trainers. Er sollte lieber mit dem Punkt zufrieden sein. Die beiden MG-Tore waren Gastgebergeschenke durch Schwolow und Kral.
Herold 2022-08-14 16:25:28 Uhr
Dem ist nichts hinzuzufügen :-))
easybyter 2022-08-15 15:36:03 Uhr
Farke hat die Gladbacher Brille auf, das ist eindeutig. Ich kann verstehen, dass er aus der Enttäuschung heraus argumentiert, denn er sah sich ja schon als sicherer Sieger. Seine Wahrnehmung ist jedoch eindeutig falsch. Schalker1965 hat das sehr schön widerlegt.

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