Die U19 des Wuppertaler SV beschließt das Fußballjahr 2019 nach dem 1:3 bei Borussia Dortmund mit neun Punkten. Trainer Pascal Bieler wünscht sich für die Rückrunde weitere Entwicklungsschritte.

U19

Wuppertaler SV: Die Entwicklung stimmt, die Ergebnisse nicht

08. Dezember 2019, 08:30 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Die U19 des Wuppertaler SV beschließt das Fußballjahr 2019 nach dem 1:3 bei Borussia Dortmund mit neun Punkten. Trainer Pascal Bieler wünscht sich für die Rückrunde weitere Entwicklungsschritte.

Als die U19 des Wuppertaler SV am ersten Spieltag der Saison mit 2:9 gegen Borussia Dortmund unter die Räder geriet, dachten viele, dass der WSV in dieser Liga nicht viel zu suchen hätte. Nach und nach spielten sich die Wuppertaler aber ein und gewöhnten sich an die Gegebenheiten. Letztendlich konnte die Mannschaft von Trainer Pascal Bieler aber nur neun Punkte einfahren, was den 33-Jährigen logischerweise stört: „Bis auf die Spiele gegen Dortmund und Viktoria Köln haben wir gute Spiele gemacht. Wir rennen der Hinrunde vier, fünf Punkte hinterher, aber nach 14 Spielen stehen wir auch zurecht da unten. In den entscheiden Momenten fehlt uns einfach die Ruhe.“

Dennoch sieht Bieler die Mannschaft auf einem guten Weg und die Voraussetzungen für eine ordentliche Rückrunde als gegeben an: „Es ist für viele die erste Bundesligasaison und es sind ganz viele neue Eindrücke. Wenn wir jetzt aber dazulernen, etwas abgezockter werden und es in den entscheidenden Momenten besser machen, werden wir die Punkte sammeln, um in der Liga zu bleiben.“

"Müssen uns belohnen"

Um diesen Weg zu ebnen, haben Bieler und seine Mannschaft nun die gesamte Winterpause über Zeit. Der Wuppertaler Trainer weiß dabei genau, wo er anzusetzen hat: „Wir versuchen weiter, die Trainingsqualität hoch zu halten. Wir müssen unter Druck die richtigen Entscheidungen treffen. Es sind aber viele Kleinigkeiten, die man gefühlt gar nicht trainieren kann. Die Jungs knabbern da aber dran und sind weiterhin willig und griffig. Ich würde mir wünschen, dass sich die Mannschaft in der Rückrunde belohnt und wir es somit schaffen, in der Liga zu bleiben.“

Da die Tabelle weiter eng ist und der WSV mit gerade einmal neun Punkten noch alle Chancen hat, ist der Klassenerhalt auch weiterhin drin. Gelingt es dem WSV, solche Leistungen wie gegen den BVB zu bestätigen und gegen die direkten Konkurrenten zu punkten, dann werden sie sich auch in der kommenden Saison wieder gegen so starke Mannschaften wie Borussia Dortmund oder Schalke 04 messen dürfen. Dafür müssen in den verbleibenden Spielen der Rückserie aber erst einmal mehr Punkte gesammelt werden als in der Hinrunde.

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren