Wolfsburg muss Torjäger Ginczek ersetzen

15.01.2019

Spiel auf Schalke

Wolfsburg muss Torjäger Ginczek ersetzen

Foto: firo

Das Hinspiel gegen den FC Schalke 04 hat Daniel Ginczek durch sein spätes Tor entschieden. Nun fehlt der Angreifer dem VfL Wolfsburg langfristig.

Der Europapokal-Aspirant VfL Wolfsburg muss zum Rückrunden-Auftakt beim FC Schalke 04 am Sonntag (18 Uhr, live in unserem Ticker) auf seinen Torjäger Daniel Ginczek verzichten. Bruno Labbadia, Trainer der Niedersachsen, erklärte, dass der 27-Jährige "für mehrere Wochen" ausfalle.

Der Topscorer der Wölfe hat sich eine Bänderverletzung im rechten Fuß zugezogen, die konservativ behandelt wird. Das gab der Tabellen-Fünfte am Dienstag bekannt.


Verletzung beim Testspiel in Portugal

"Schon in dem Moment, als es passierte, hatte ich die Befürchtung, dass es sich um eine schlimmere Verletzung handeln könnte", sagte Ginczek, der sich die Verletzung am vergangenen Samstag in einem Test im Trainingslager in Portugal zugezogen hat: "Das ist natürlich bitter für mich. Aber ich schaue jetzt nach vorne und gebe alles, um so schnell wie möglich wieder auf dem Platz stehen zu können."

Am Sonntag starten die Niedersachsen bei Schalke 04 in die Rückrunde der Fußball-Bundesliga. Das turbulente Hinspiel im August 2018 hatten die Wolfsburger mit 2:1 gewonnen. Ginczek gelang der Siegtreffer in der vierten Minute der Nachspielzeit.

Überhaupt hatte sich der Transfer des gebürtigen Arnsbergers bislang gezahlt gemacht. Ginczek, in der Sommerpause für eine Ablösesumme in Höhe von 14 Millionen Euro vom VfB Stuttgart nach Wolfsburg gewechselt, erzielte in der Hinrunde fünf Treffer und bereitete drei Tore vor.


Labbadia bedauert den Verlust

"Sein Ausfall ist ein großer Verlust für uns, aber es tut mir auch für Daniel persönlich sehr leid. Er hat eine gute Hinrunde gespielt", sagte Labbadia. 

Ginczek hatte in seiner Karriere immer wieder mit verletzungsbedingten Rückschlägen zu kämpfen. Der ehemalige Nachwuchsspieler von Borussia Dortmund erlitt während seiner Zeit beim 1. FC Nürnberg in der Saison 2013/2014 einen Kreuzbandriss. Die gleiche Verletzung zog sich Ginczek Anfang 2016 als Profi des VfB Stuttgart zu. (ddh)

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