Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) hat am Dienstag einen detaillierten Fahrplan für die ausstehenden Spiele im Fußball-Westfalenpokal verkündet. Zuschauer werden beim Finale nicht zugelassen.

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Westfalenpokal-Finale: Neuer Spielort, keine Zuschauer, Live-Übertragung

28. Juli 2020, 15:21 Uhr
Das "SportCentrum Kaiserau" - hier steigt das Westfalenpokal-Finale. Foto: Hans Blossey

Das "SportCentrum Kaiserau" - hier steigt das Westfalenpokal-Finale. Foto: Hans Blossey

Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) hat am Dienstag einen detaillierten Fahrplan für die ausstehenden Spiele im Fußball-Westfalenpokal verkündet. Zuschauer werden beim Finale nicht zugelassen.

Welche Teams aus dem westfälischen Raum schnappen sich die beiden Startplätze im DFB-Pokal? Ehe diese Frage beantwortet ist, müssen noch vier Partien ausgetragen werden.

Drei davon im Westfalenpokal. Dort stehen am 15. August die beiden Halbfinals zwischen dem RSV Meinerzhagen und SV Rödinghausen sowie SV Schermbeck und SpVg. Hagen 11 auf dem Programm.

Westfalenpokal: Halbfinals und Endspiel werden übertragen

Aufgrund der eingeschränkten Zuschauerzahlen werden beide Partien live im Internet übertragen. So wird der FLVW eine kostenfreie Konferenzschaltung auf seiner Facebook-Seite anbieten. „Wir freuen uns sehr, dass die Fußballfans nicht auf diese Highlight-Duelle verzichten müssen. Auch wenn das Stadionerlebnis fehlt, verpassen die Anhänger keine Tore und können live zuhause mitfiebern“, wird Pokalspielleiter Klaus Overwien in einer Verbandsmeldung vom Dienstag zitiert. 

Das Finale steigt eine Woche darauf. Gespielt wird erstmals auf dem Hauptplatz des „SportCentrum Kaiserau“ - allerdings nicht vor Zuschauern. Laut Verband erhalten nur die beiden Teilnehmer ein „begrenztes Kartenkontingent für die jeweiligen Funktionsträger“ der Vereine. Die ARD überträgt die Begegnung im Rahmen des „Finaltag der Amateure“ live im TV.

Westfalen-Klubs treffen auf Paderborn und Fürth

Der zweite westfälische Startplatz für den DFB-Pokal wird nicht im Pokal, sondern per Entscheidungsspiel am 25. August (18 Uhr, ebenfalls in Kaiserau) vergeben.

Dort trifft der SC Wiedenbrück als Oberliga-Meister auf den besten Regionalligisten aus Westfalen: den SV Rödinghausen. Sollte Rödinghausen allerdings zuvor den Verbandspokal gewinnen, dann würde der SCW auf den SC Verl treffen.

Noch ist also ungewiss, welche beiden Westfalen-Klubs in die erste Runde des DFB-Pokals einziehen. Allerdings ist schon klar, dass dort der SC Paderborn und Greuther Fürth als Gegner warten.

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