Wegen der Hitze

VfL bietet günstigeres Wasser an

Hendrik Niebuhr
03. August 2018, 16:35 Uhr

Foto: firo

Die Hitze hält auch die Zweitligisten vor dem Saisonstart in Atem. Nicht nur in Bochum sollen verschiedene Maßnahmen zur Abkühlung beitragen.

Nicht nur auf dem Rasen wird es am Samstag heiß hergehen, wenn der VfL Bochum zum Start in die neue Zweitliga-Saison auf den 1. FC Köln trifft (13 Uhr/Sky). Auch auf den Rängen dürften die Besucher des Vonovia Ruhrstadion angesichts von vorhergesagten Temperaturen jenseits der 30 Grad Celsius ordentlich ins Schwitzen kommen.

Abkühlung gibt es auch außerhalb des Stadions
Wegen der erwarteten Hitze unternimmt der VfL besondere Maßnahmen für das Spiel gegen den Bundesliga-Absteiger. So soll es außerhalb des Stadions Möglichkeiten geben, wo sich die Fans abkühlen können. Innerhalb des Stadions ist es der Feuerwehr allerdings nicht gestattet, mithilfe von Schläuchen für Abkühlung zu sorgen. "Der Wasserdruck ist zu groß, sodass Personenschäden und/oder Schäden an technischen Geräten wie Hörgeräten oder Smartphones nicht auszuschließen wären", heißt es in einer Pressemitteilung des VfL.

Stadion-Caterer Aramark bietet aufgrund der extremen Temperaturen einen halben Liter Wasser zum Preis von einem Euro an. Die anderen Getränkepreise bleiben allerdings unverändert. Aus Sicherheitsgründen ist es den Fans trotz der Hitze nicht gestattet, PET- oder andere Flaschen mit ins Stadion zu nehmen. Liga-Konkurrent SV Darmstadt 98 erlaubt seinen Zuschauern am Sonntag gegen SC Paderborn dagegen die Mitnahme von zwei 0,5-Liter-Plastikflaschen.

Maßnahmen auch bei anderen Zweitligisten
Trotz der Maßnahmen, die der VfL in und um das Stadion ergreift, empfiehlt der Verein den Zuschauern dringlichst, schon vor dem Spiel möglich viel Flüssigkeit aufzunehmen. Zudem kann eine leichte Kopfbedeckung helfen. Auf umstehende Personen, die Symptome eines Hitzschlags o.Ä. aufweisen, möge bitte besonders geachtet werden.

Auch andere Zweitligisten ergreifen außergewöhnliche Maßnahmen für den ersten Spieltag. Jahn Regensburg wird im Spiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen den FC Ingolstadt 35 Sanitäter für die Zuschauer in Bereitschaft halten, das sind rund ein Drittel mehr als normalerweise. Bei der SpVgg Greuther Fürth gibt es im Duell mit dem SV Sandhausen einen zusätzlichen Verkaufsstand nur für Wasser. Auf der Gegengeraden soll zudem ein Wassersprenger aufgebaut werden.

Union Berlin will seine Zuschauer mit Sprühnebel abkühlen. An der Alten Försterei soll es im Spiel gegen Erzgebirge Aue drei Stellen für Zuschauer geben, an denen diese durch einen Sprühnebel laufen können.


Autor: Hendrik Niebuhr

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03.08.2018 - 19:20 - Bergener

Sicherlich eine gute Aktion der Vereine, Aber warum kann man die Spiele nicht auf den Abend verlegen.
Muss erst jemand Tod umfallen damit man beim DFB begreift, das Geld nicht wichtiger ist als die Gesundheit aller Beteiligten, Spieler, Zuschauer usw.

03.08.2018 - 18:19 - K. B.

Super Aktion