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TV Jahn Hiesfeld hat noch einen freien Platz im Kader

25. August 2020, 14:02 Uhr
Hiesfeld-Trainer Marcus Behnert. Foto: Oliver Mengedoht

Hiesfeld-Trainer Marcus Behnert. Foto: Oliver Mengedoht

Nach dem Wiederaufstieg in die Oberliga hat sich im Kader des TV Jahn Hiesfeld nicht viel getan. Trainer Marcus Behnert muss allerdings lange ohne Stammtorhüter Marian Ograjensek auskommen.

Die Vorbereitung hätte beim TV Jahn Hiesfeld wohl kaum schlechter starten können. „Gleich zu Beginn hat sich unser Stammtorwart Marian Ograjensek das Kreuzband gerissen“, klagt Trainer Marcus Behnert. Der Verein konnte schnell reagieren und als Ersatz gleich zwei neue Torhüter vorstellen. Kenneth Christopher Hersey kommt nach einem Jahr ohne Verein zurück. Dazu wechselt Marco Wichert aus der U19 von Fortuna Düsseldorf zum Jahn. Wer am Ende als Stammkeeper zwischen den Pfosten steht, ist noch offen.


Insgesamt hat sich am Kader des Landesliga-Meisters wenig getan. Neben den beiden Torhütern stoßen mit Nick Bennmann (MSV Duisburg U19) und Topmann Ygochuh Nwoju Nwiku (KFC Uerdingen U19) zwei Spieler zum Team, die in ihre erste Senioren-Saison gehen. „Es gibt wenig Fluktuation im Kader. Das kann natürlich ein Vorteil für uns sein, weil wir kaum Spieler integrieren müssen“, meint Behnert.

Ob die jungen Spieler gleich bereit für die Oberliga sind, kann Behnert noch nicht einschätzen. „Da bin ich immer sehr vorsichtig mit. Das sieht man erst in den Meisterschaftsspielen“, meint der Coach, der das Team in seinem ersten Jahr gleich zum Wiederaufstieg führen konnte.

Ein Neuzugang ist schon wieder weg

Auch Olcay Yilmaz sollte ursprünglich zum Oberliga-Kader des TV Jahn Hiesfeld gehören. Der 21-Jährige stand bereits als Neuzugang fest, entschied sich nun aber doch, zurück zum TuS Nordvesta Sinsen zu gehen. „Dadurch, dass er wieder weg ist, ist auf der offensiven Außenbahn ein Platz frei geworden. Wenn sich etwas ergibt, wären wir sicherlich nicht abgeneigt, noch einen neuen Spieler zu holen.“


Aktuell fasst der Kader der Hiesfelder 26 Spieler. „Ob wir damit gut durch die lange Saison kommen, kommt natürlich auf Verletzungen an“, meint der Coach. Er hält die Liga mit 44 Spielen zwar für die fairste Lösung, gleichzeitig aber auch für besonders schwierig. „Die Belastung ist natürlich grenzwertig.“

Für den Oberliga-Rückkehrer zählt einzig und allein der Klassenerhalt. „Das wird schon schwer genug“, ist sich Behnert sicher. An der Tabellenspitze erwartet er derweil SSVg Velbert, 1. FC Bocholt, SF Baumberg und auch den 1. FC Monheim. Am ersten Spieltag kommt es gleich zu einem ganz besonderen Duell. Der Jahn ist als Meister der Landesliga Gruppe 1 zu Gast beim Meister der Landesliga Gruppe 2, Spvgg. Sterkrade-Nord (6. September, 15.15 Uhr). „Dazu kommt, dass die Vereine etwa zwei Kilometer Luftlinie trennt. Das ist also fast schon ein Derby“, merkt der Coach an. 

Autor: Dennis Zaremba

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