Clemens Tönnies will nach seinem Rücktritt als Aufsichtsratsvorsitzender des FC Schalke 04 dem Fußball-Bundesligisten dennoch treu bleiben. 

Bundesliga

Tönnies will Schalke nach Rücktritt treu bleiben

18. Juli 2020, 10:22 Uhr
Clemens Tönnies will weiter die Spiele des FC Schalke besuchen. Foto: firo

Clemens Tönnies will weiter die Spiele des FC Schalke besuchen. Foto: firo

Clemens Tönnies will nach seinem Rücktritt als Aufsichtsratsvorsitzender des FC Schalke 04 dem Fußball-Bundesligisten dennoch treu bleiben. 

„Ich werde Schalke nicht den Rücken kehren, werde weiter zu Spielen gehen. Ich kann doch nicht einfach die schönsten 26 Jahre meines Lebens, die ich dort hatte, abhaken“, sagte der 64-jährige Clemens Tönnies dem in Bielefeld erscheinenden Westfalen-Blatt (Samstag). Schalke liege ihm „natürlich unglaublich am Herzen. Und das bleibt auch so.“

Der Fleischunternehmer war am 30. Juni zurückgetreten. Tönnies war seit 1994 Mitglied im Kontrollgremium des Clubs und stand diesem seit 2001 vor. Zuletzt wurden die sportlichen und wirtschaftlichen Probleme auf Schalke aber immer größer. Zudem kam der Corona-Ausbruch im Tönnies-Werk in Rheda-Wiedenbrück und er noch mehr unter Druck.

Spekulationen, das Land Nordrhein-Westfalen habe vor dem Hintergrund des massiven Corona-Ausbruchs in seinem Fleischkonzern seinen Rücktritt bei Schalke zur Bedingung für eine Landesbürgschaft für den Verein gemacht, wies Tönnies zurück: „Das ist eine Geschichte, die ich noch nicht gehört habe.“ Die von seinem Konzern dem Club zur Verfügung gestellte Kreditlinie über 25 Millionen Euro sei „lange ausgelaufen. Jegliches Engagement wäre immer von privater Seite“, erklärte Tönnies.

Tönnies will auch weiter zur Arminia gehen

Auch zu Spielen des Bundesliga-Aufsteigers Arminia Bielefeld werde er weiter gehen, auch wenn die Arminen nach dem Corona-Ausbruch die Zusammenarbeit mit Tönnies beendet haben. „Es passt leider hinein in eine völlig überhitzte Stimmung, geprägt von Hetze und Unsachlichkeit. Ich habe ein sehr ehrliches Entschuldigungsschreiben von Arminia Bielefeld bekommen“, sagte Tönnies. Er hätte sich gewünscht, „dass das, was dort bedauert wird, vorher gegriffen hätte. Dann wäre das so nie passiert. Aber auch hier werde ich weiter zum Fußball gehen.“

Der Zweitliga-Meister hatte Ende Juni mitgeteilt, „aufgrund der aktuellen Ereignisse die werbliche Partnerschaft mit dem Unternehmen Tönnies nicht fortzusetzen.“ Der Vertrag lief am 30. Juni aus. dpa

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21.07.2020 - 15:31 - vomFlankengott

Hier nimmt sich jeder so wichtig, dass er meint irgendwaswas schreiben zu müssen. So wie Sie.

Und die Süddeutsche Zeitung nimmt sich aber auch Tönnies so wichtig, dass sie meinte gleich eine ganze Seite über ihn schreiben müssen.

Das Schöne ist, dass Sie hier nichts lesen müssen. Sie können meinen Kommentar quasi "wegzappen." So wie im TV eine Sendung.

Aber immerhin schön, dass Sie mich so wichtig genommen haben und meinen Kommentar gelesen haben und SOGAR noch darauf geantwortet haben!

21.07.2020 - 15:19 - luko1944

Flankengott---Ich glaube Sie halten sich für wichtiger als Sie sind. Jetzt fehlt noch 65 dann sind alle beisammen.

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21.07.2020 - 13:34 - vomFlankengott

Liebe Reviersport-Redaktion,

als ich gestern meinen Kommentar (mittlerweile gelöscht) geschrieben habe, hatte ich noch nicht den heutigen ganzseitigen Artikel in der "Süddeutschen Zeitung" von Kristiana Ludwig gelesen.

Titel:
"Sag jetzt nichts"
"MitTönnies ist es in Rheda-Wiedenbrück wie mit Bösewicht bei Harry Potter:
Den Namen nennt man lieber nicht.
Zumindest nicht, wenn man etwas kritisieren will. Eine Stadt und ihr Gönner."

Zukünftig werde ich mich daran halten. Sicherheitshalber distanziere ich mich davon, dass ich Tönnies (auch nur indirekt) als Bösewicht betitelt hätte. Das sind alles nur Zitate aus der Süddeutschen Zeitung, mit denen ich nichts zu tun habe. Ich schwör's.

Und ich nehme mir die alten Leute, mit denen die Autorin in Rheda-Wiedenbrück gesprochen hat zum Vorbild.

Zitat:
"Die alten Leute ... sind sich in einer Sache einig: Offen wollen sie nicht über die Familie Tönnies sprechen, niemand will Ärger. Selbst diejenigen, die Gutes zu berichten hätten, mögen nicht im Zusammenhang mit dem Fleischunternehmer genannt werden."

Die alten Leute haben schließlich mehr Lebenserfahrung als ich...

GLÜCKAUF

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20.07.2020 - 21:20 - vomFlankengott

Wer wissen will wie Tönnies wirklich tickt, dem sei ein SWR Bericht vom 07.07.2020 von Report Mainz empfohlen.

Schadet jedenfalls nicht zur Meinungsbildung
und ist auch sicher frei von Fake News...

GLÜCKAUF

20.07.2020 - 16:57 - vomFlankengott

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20.07.2020 - 16:55 - vomFlankengott

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20.07.2020 - 15:19 - luko1944

Dieser Kommentar wurde entfernt.

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20.07.2020 - 12:05 - AloaGoa

Für mich ist absolut nicht nachvollziehbar, dass hier einige Fans CT noch den roten Teppich ausrollen wollen. Schalke kann froh sein, dass CT sein Amt freiwillig niedergelegt hat. Allein diese dummdreiste Drohung, die Lohnkostererstattung notfalls gerichtlich durchdrücken zu wollen, sollte einem zu denken geben. CT hat null Fingerspitzengefühl und schnallt absolut nicht, wann der Zeitpunkt erreicht ist, einfach mal die Fresse zu halten oder kleinere Brötchen zu backen. Der Typ ist einfach nur widerlich.

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19.07.2020 - 20:37 - vomFlankengott

@ dereuchversteht07

Bei Schalke ist so was wie mit den Privatkrediten von Tönnies absolut transparent wird im Focus und bei Spox für jedermann nachvollziehbar veröffentlicht.

Bei anderen unseriös geführten Bundesligaclubs wird das klandestin in irgendwelchen Bilanzen begraben und keiner weiß dann was wirklich war.

GLÜCKAUF

19.07.2020 - 19:42 - derdereuchversteht07

Schacht 7
OK.
Danke.

19.07.2020 - 18:49 - Schacht 7

derdereuchversteht07

Clemens Tönnies beim FC Schalke 04: Zwischen Fleischwerk, Vereinsliebe und mächtigen Beziehungen

Kannst du bei spox.com nachlesen
auch mit dem Privatvermögen für Schalke

19.07.2020 - 18:23 - Schacht 7

derdereuchversteht07

Nach Informationen des Nachrichtenmagazin Focus hat der Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Tönnies dem Fußball-Bundesligisten Schalke 04 einst mit insgesamt 30 Millionen Euro aus seinem Privatvermögen aus der finanziellen Klemme geholfen. „Vor gut einem Jahr ist die letzte Rate an mich zurückgeflossen“, sagte Tönnies

Quelle focus.de

19.07.2020 - 14:15 - derdereuchversteht07

Schacht 7
Auch wenn die Anlage mit 5% verzinst war hat er immer Privatvermögen in prekären Situationen in den Verein gepumpt ohne Rückforderungen.

Ist das so?
Ich meine kann man das irgendwo zurückverfolgen?
Oder wurde das irgendwann mal in irgendeinem Interview erzählt?
Es gibt nicht viele Menschen die ihr Eigenkapital ohne eine „gute Absicherung“ einfach so hergeben.
Es gibt ja dieses Sprichwort.
Traue keinem außer dir selbst.
Und genau das würde ich auch bei meinem eigenen Verein anwenden.
Denn letztendlich geht es in dieser Branche um sehr viel Geld.

19.07.2020 - 09:39 - Außenverteidiger

Wo sind eigentlich die Stimmen, welche so stolz sind,alle Schichten auf Meineid zu versammeln? Dazu gehört definitiv euer Clemens. Weiterhin sind einige für die Meinungsvielfalt/Freiheit. Da gehört der Clemens ebenfalls hinzu. Bei unrechtmäßigem Verhalten, wäre ansonsten ein Gericht eingeschritten.

Ansonsten solltet ihr euch an den Spruch halten:Einmal Schalker, immer Schalker.

19.07.2020 - 08:43 - Schacht 7

Grattler,
ohne Tönnies Beziehungen hätten wir den Bau der modernsten Multifunktion Arena 260 Millionen Euro nie finanziell stemmen können.
Tönnies hat mit der Übernahme der Schechter-Anleihe Schalke aus den Fängen von Investoren befreit. Im Gegenzug fallen die Sicherheiten von Tönnies an Schalke zurück. Das bedeutet: In Zukunft hat niemand mehr Zugriff auf Erlöse aus Spielertransfers.
Auch wenn die Anlage mit 5% verzinst war hat er immer Privatvermögen in prikären Situationen in den Verein gepumpt ohne Rückforderungen.


Flankengott,
das deine Texte Satire sind da stimme ich dir voll zu.
Du lebst in deiner eigenen Welt die Objektivität zu den Schalkern nicht zulässt. Deine Manie ist schon besorgniserregend deshalb nehme ich dir deine unbedachte Bezeichnung "Sekte" auch nicht übel.

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19.07.2020 - 07:44 - Doc RWE

Wenn das son töften ist euer Schweinekiller aus Ostwestfalen. Dann macht einfach bitte bitte , dann habtan bestimmt bald wida am Bord. Mein Segen habta

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18.07.2020 - 23:20 - vomFlankengott

@ Grattler

Wir hatten schon mal 100 Mio mehr Schulden als jetzt? Wusste ich gar nicht! Und wir waren damals, wo wir 100 Mio mehr Schulden hatten nicht Pleite? Aber heute mit 100 Mio weniger Schulden sind wir angeblich näher an der Pleite? Wahrscheinlich dann aber nur deshalb, weil's diesmal keine Kohle von unserem Clemens gibt.

Und hat der Clemens uns die Kohle geschenkt oder war's nur ein Kredit. Und wenn's nur ein Kredit war, wieviel hat unser Clemens dann an Zinsen dafür eingesackt?

Fragen über Fragen...
Ich hab' keine Ahnung, Grattler.

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18.07.2020 - 23:09 - vomFlankengott

@ dereuchversteht07

"Sagt mal glaubt ihr wirklich was ihr da schreibt?"

Ja, das ist ein wirklich sehr gute Frage! Das Problem ist nämlich, dass man die Satire von dem Ernsthaften gar nicht auseinanderhalten kann. Das hat damit zu tun, dass das ernsthaft Gemeinte hier unfreiwillig satirisch wird. Umgekehrt ist das Satirische in Wahrheit sehr ernsthaft.

So ist das in Sekten; die Mitglieder haben da immer eine ganz spezielle Weltsicht, die Außenstehende dann für bekloppt halten. Deshalb Deine Frage!

GLÜCKAUF

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18.07.2020 - 22:19 - Grattler

Clemens , kein Mensch ist fehlerfrei Du trägst Schalke immer im Herzen.
Anders als andere Vorstandschefs bei Bundesligisten, die fürstliche Gehälter und üppige Boni kassieren, hat Tönnies ehrenamtlich gearbeitet.

Er rettete Schalke schon mehrere Male: So hat Tönnies den Knappen durch Darlehen aus dem Privatvermögen im mittleren achtstelligen Bereich mehrfach aus der Patsche geholfen haben, um Liquiditätslücken zu schließen. Auch hat er die Schuldenbelastung des Klubs um knapp 100 Millionen Euro reduziert.

9 Champions League teilnehmen 6 in der Euro League und 3 mal warst du dabei als wir den DFB-Pokal gewonnen haben.



Dank an deine Stiftung Schalker Markt“ und die „Brost-Stiftung“ die du nicht nur finanziell ins Leben gerufen hast.
92 Jahre nach seiner Entstehung wird das Eingangsportal zur Glückauf-Kampfbahn dann wieder so aussehen, wie zu den Zeiten des Schalker Kreisels. „Fußballfans und Touristen aus der ganzen Welt erleben den Ortsteil Schalke in Gelsenkirchen seit Jahren als Pilgerort für Fußball-, Bergbau- und Industriegeschichte. An dem man Fußballromantik und Emotionen schmecken, spüren und erleben kann.

Du bleibst immer einer von uns Clemens

Glück Auf

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18.07.2020 - 20:40 - luko1944

Ja wir glauben das.

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18.07.2020 - 18:17 - fachi1904

CT ist als Schalke Fan immer willkommen. Hat die Jahre über viel falsch und auch einiges richtig gemacht. Er hat sich vielleicht manchmal etwas zu wichtig genommen. Er hätte vieles besser machen können. Geht halt nicht so einfach, wenn man noch ein Schlachthaus als Hobby hat:-)

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18.07.2020 - 17:09 - derdereuchversteht07

Sagt mal glaubt ihr wirklich das was ihr da schreibt?

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18.07.2020 - 16:44 - vomFlankengott

Das Schalker Image hat in letzter Zeit so gelitten. In allen Zeitungen leider immer NUR Negatives. Und jetzt zum ersten mal seit langem eine positive Meldung hier!

Da kann man wirklich froh sein, wenn einem dann auch noch die echten Schalker nicht abhanden kommen. Danke Clemens für Deine Treue: Einmal Schalker, immer Schalker!

So lange unser Clemens da ist wird es mit unser Schalke immer weiter bergauf gehen.

GLÜCKAUF

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18.07.2020 - 13:05 - Schacht 7

Einmal Schalker immer Schalker !!!

18.07.2020 - 13:00 - KB1904

Du bist immer herzlich Willkommen !!!

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18.07.2020 - 12:42 - luko1944

Dieser Mann ist ein Schalker und wird es bleiben. Bravo Herr Tönnies.

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18.07.2020 - 11:28 - jso59

dieser Mann ist die Hölle für Schalke

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