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SpVg Schonnebeck - Nerven bewahren vor dem Endspiel

13. Mai 2019, 08:06 Uhr

Foto: Thorsten Tillmann

Die SpVg Schonnbeck kommt vor dem Saisonende in der Oberliga Niederrhein den Abstiegsrängen gefährlich nah. Trainer Dirk Tönnies will sich am nächsten Wochenende aus dem Abstiegskampf befreien. 

Er war erleichtert nach dem Sieg. Dirk Tönnies, Trainer der SpVg Schonnebeck, musste fünf Spiele auf diesen Erfolg warten. Gegen Germania Ratingen gewann seine Mannschaft mit 3:0 und verschaffte sich damit etwas Luft im Abstiegskampf. Doch wirklich Zeit zur Erholung bleibt kaum. „Es heißt jetzt zu 100 Prozent Abstiegskampf,“ sagte Tönnies am Sonntag. Denn trotz des Erfolgs konnte sich Schonnebeck nicht aus der Gefahrenzone befreien, ein Absturz in die Abstiegszone ist nach wie vor möglich.

Bisher haben die Essener 42 Punkte gesammelt, und stehen auf dem zehnten Tabellenplatz - mit vier Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang. Die nächste Partie gegen den SC Düsseldorf-West könnte dem Klub allerdings die ersehnte Ruhe verschaffen. Für Tönnies ist es ein Endspiel, auch weil die Düsseldorfer als enger Konkurrent auf Position 14 lauern. „In Düsseldorf-West können wir den Deckel draufmachen. Mit einem Sieg könnten wir endgültig gerettet sein,“ sagte er. Der SpVg-Trainer warnt aber auch vor der Partie: „Wenn so ein Endspiel kommt, dann spielen die Nerven eine große Rolle. Das wollen wir vermeiden.“

Schonnebeck-Trainer Dirk Tönnies: „Volle Konzentration auf West, um diesen Abstiegskampf endgültig zu beenden.“

Die Strapazen des Abstiegskampfs haben bei dem langjährigen Trainer der Schwalben ihre Spuren hinterlassen. „Ich muss ganz ehrlich sagen, die vergangene Woche hat viel Schlaf und Nerven gekostet,“ sagte er. Vor dem Endspiel gegen West will Tönnies noch einmal alle Kräfte seiner Spieler sammeln, darunter auch die eines Stammspielers: Thomas Denker.

Denker sieht sein Team zwar im Abstiegskampf, aber auf einem guten Weg. „Wir müssen jedes Spiel annehmen wie gegen ratingen, dann werden wir auf jeden Fall die Klasse halten,“ sagte er. In Düsseldorf erwartet er dafür „einen richtigen Fight.“ Der kommende Gegner hatte am Sonntag gegen den 1. FC Monheim mit 3:1 gewonnen. Damit ist der Abstand zwischen den Klubs gleich geblieben.

Erschwerend kommt dieses Jahr noch hinzu, dass die übliche 40-Punkte-Marke keine Garantie für den Klassenerhalt ist. „Die 40 Punkte werden diese Saison definitiv nicht reichen,“ sagte Tönnies, und weiter: „Ich glaube schon, dass wir noch drei Punkte benötigen.“ Die Marschroute für die Essener gibt der Trainer klar vor: „Es heißt jetzt volle Konzentration auf West, um diesen Abstiegskampf endgültig zu beenden.“


Auto: Jonas Hüster 

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