Dem VfB Speldorf gehen mittlerweile die Torhüter aus. Nach dem Abgang von Marcin Michalak zum FSV Duisburg, geht nun auch Kai Gröger.

OL NR

Speldorf verliert seinen Kapitän

Stefan Loyda
26. Januar 2019, 10:34 Uhr

Foto: Michael Gohl

Dem VfB Speldorf gehen mittlerweile die Torhüter aus. Nach dem Abgang von Marcin Michalak zum FSV Duisburg, geht nun auch Kai Gröger.

Lange hat Kai Gröger gebraucht, um seinen Entscheidung zu fällen. Nur hat er sie gefällt - zu Ungunsten des VfB Speldorf. Der Torwart und Kapitän des abstiegsbedrohten Oberligisten hat von den finanziellen Strapazen de Nase voll und wechselt zum Landesligisten SSVg Heiligenhaus. Dort trifft er auf seine ehemaligen Mannschaftskameraden Harun Can und Maximimilian Heckhoff.

Mit letzterem war der 32-Jährige 2015 gemeinsam vom TV Kalkum-Wittlaer an die Saarner Straße gewechselt. Im ersten gemeinsamen Jahr unter dem damaligen Trainer Christian Mikolajczak, der im Winter zum Abstiegskonkurrenten FSV Duisburg gewechselt ist, stiegen Gröger und der VfB Speldorf in die Oberliga auf. Seither absolvierte Gröger 72 Pflichtspiele für die Mülheimer, konnte sich dabei mit zwei verwandelten Elfmetern zweimal in die Torschützenliste eintragen.

Damit hat Speldorf-Trainer Ryoji Ishikawa nur noch einen Schlussmann zur Verfügung. Allerdings ist dies mit Leon Nevian ein 18-jähriger A-Jugendspieler des Klubs. Dieser dürfte auch beim Testspiel am Sonntag gegen den Landesligisten PSV Wesel-Lackhausen zwischen den Pfosten stehen. Trotzdem dürfe es in den nächsten Tagen noch Bewegung auf der Position des Torhüters kommen. Die Rolle des Kapitäns hat der Coach derweil bereits neu bestimmt: Grögers Amt übernimmt mit dem Beginn der Rückserie Außenverteidiger André Panz. Als seinen Stellvertreter hat Ishikawa Stürmer Janis Timm bestimmt.

Der VfB Speldorf steht zur Winterpause auf dem 14. Tabellenplatz, punktgleich mit dem ETB Schwarz-Weiß Essen und dem SC Velbert, die den ersten Abstiegsplatz belegen. Neben dem Trainer haben mit Gröger, Dennis Terwiel (SV Scherpenberg), Marcin Michalak, Kevin Müller, Esad Morina, Arman Corovic (alle FSV Duisburg), Maciej Szewczyk (BW Mintard), Deniz Hotoglu (Sterkrade-Nord), Pierre Nowitzki (VfB Homberg), Andre Trienenjost (SV Sonsbeck) und Alassane Ouedraogo (FSV Kettwig) elf Spieler den Klub verlassen. sl

Mehr zum Thema

Kommentieren