Gut gelaunt schlenderte Schalkes U19-Trainer Norbert Elgert nach dem 1:0-Derbysieg über den Rasen auf dem Trainingsgelände von Borussia Dortmund. Trotz aller Freude sieht Elgert seine Mannschaft weiter in einem Entwicklungsprozess.

Schalke 04

So verfolgt Norbert Elgert das City-Spiel

Fabian Kleintges-Topoll
18. Februar 2019, 06:25 Uhr

Foto: Martin Möller

Gut gelaunt schlenderte Schalkes U19-Trainer Norbert Elgert nach dem 1:0-Derbysieg über den Rasen auf dem Trainingsgelände von Borussia Dortmund. Trotz aller Freude sieht Elgert seine Mannschaft weiter in einem Entwicklungsprozess.

Ohne Shootingstar Ahmed Kutucu, der am Samstag beim 0:0-Unentschieden gegen SC Freiburg bis zur 84. Minute in der Arena auflief, dafür aber mit einer großen Portion Glück, Effektivität und Cleverness erkämpfte sich die A-Jugend am Sonntagmorgen den so wichtigen Erfolg beim BVB. „Vom Zusammenhalt war es eine brutal gute Leistung“, sagte Elgert über die gewonnenen drei Punkte und lobte die Moral seiner Mannschaft. Der 62-Jährige sieht im spielerischen Bereich aber insgesamt weiterhin noch viel Luft nach oben.


S04-Trainer Elgert formte Leroy Sané zum Star

Nicht nur der prestigeträchtige Sieg bei Borussia Dortmund, sondern auch die Tatsache, dass der S04 aktuell nur noch zwei Punkte hinter Platz eins in der A-Junioren Bundesliga West liegt, machten Elgert am Ende natürlich umso glücklicher. „Klar wollen wir eine möglichst positive Rolle in der Tabelle spielen. Das ist auch unser Anspruch, aber primär konzentrieren wir uns in der Ausbildung auf den Prozess und die Entwicklung. Wenn diese Dinge positiv sind, dann spiegelt sich das meist auch in den Ergebnissen wider“, erklärte der erfahrene Trainer.

Bevor sein Team im Heimspiel am kommenden Wochenende auf Alemannia Aachen trifft, wird sich Elgert wohl auch das Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League nicht entgehen lassen, wenn die Mannschaft von Domenico Tedesco den englischen Meister Manchester City zu Gast hat. Mit dabei: Der ehemalige Schalker U19-Meister Leroy Sané. Für Norbert Elgert persönlich eine ganz besondere Geschichte.

Im Stadion wird Elgert zwar nicht sein, wie er verriet, für seinen ehemaligen Schützling erhofft sich der 62-Jährige trotzdem vieles. „Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass ich das Spiel zu Hause auf der Couch gucke. Ich wünsche ihm persönlich in seinem Stadion nur das Allerbeste, aber unserer Mannschaft natürlich den Erfolg.“

Autor: Fabian Kleintges-Topoll

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