BVB U19

Sechs Tore! Moukoko-Show beim BVB-Kantersieg

Niclas Scheidt
11. August 2019, 14:33 Uhr

Foto: Stefan Rittershaus

Aufsteiger Wuppertal hatte sich für die erste Bundesliga-Saison seit 2017 viel vorgenommen. Der amtierende A-Junioren-Meister Dortmund zeigte dem WSV mit einem 9:2-Sieg aber schnell ihre Grenzen auf. Allen voran Youssoufa Moukoko. 

Die Frage, ob Youssoufa Moukoko in der U19 genauso einschlägt wie in der U17 war im ersten Spiel des 14-Jährigen in der A-Junioren-Bundesliga nach ungefähr einer halben Stunde beantwortet. In der 27. Minute schnürte das „Wunderkind“ – wie er von vielen Fans genannt wird – seinen ersten lupenreinen Hattrick in der U19. Zum Ende der ersten Hälfte hatte er sogar vier Tore auf seinem Konto. Das andere Tor, das die 5:1 Führung zur Hälfte komplettierte, erzielte der amerikanische Neuzugang Giovanni Reyna. 

 
Auch WSV-Trainer Pascal Bieler lobte Moukoko, versucht aber gleichzeitig den Hype um den Mittelstürmer etwas zu drücken: „Man hat heute gesehen, dass er eine individuelle Klasse und einen sehr guten Torabschluss hat, trotzdem muss man nicht in Ehrfurcht erstarren. Unsere Verteidiger haben es ihm heute zu einfach gemacht.“

Der Tenor der Partie änderte sich in der zweiten Hälfte nicht. Vier weitere Tore besiegelten den bärenstarken Auftritt des amtierenden U19-Meisters. Auch Moukoko schraubte seinen Torzähler noch mit zwei weiteren Toren hoch. Insgesamt traf der junge Stürmer also sechsmal. Damit hob Moukoko den Begriff „Einstand“ in den Superlativ. 

Skibbe lobt die Wuppertaler

Der neue BVB-Trainer Michael Skibbe war mehr als zufrieden mit der Arbeit seiner Schützlinge: „Wir haben hier heute ein teilweise hochklassiges Nachwuchsspiel gesehen. In der Offensive sind wir sehr gut besetzt“. Überschwänglich wurde der Ex-Bundesliga Coach aber mit dem Lob nicht. Stattdessen stellte Skibbe dem Kontrahenten Wuppertal ein vielversprechendes Zeugnis für die Saison aus: „Der WSV hat mutig gespielt und super dagegengehalten. Ich denke, dass sie eine gute Möglichkeit haben sich in der Liga zu halten.

Der Wuppertaler SV muss einen Haken hinter ihr Auftaktspiel machen. Beim Blick nach vorne fällt das nicht schwer. Mit Fortuna Düsseldorf wartet das nächste Schwergewicht auf die Wuppertaler. Dortmund kann in der nächsten Woche gegen den 1. FC Köln seine Vormachtstellung festigen. Zu sechs Toren auf einmal wird es bei Youssoufa Moukoko wohl nicht so schnell wieder kommen. Aber wahrscheinlich zerbrechen sich die Kölner Verteidiger jetzt schon den Kopf darüber, wie sie das „Wunderkind“ aufhalten können.

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22.08.2019 - 16:09 - Frankiboy51

Youssoufa Moukoko (* 20. November 2004) wuchs in seinen ersten zehn Lebensjahren bei seinen Großeltern in Kameruns auf.
Seine Eltern sind Joseph (* 1951) und Marie (* 1989) Moukoko. Youssoufa Moukoko hat vier Geschwister.
Vater Joseph, der seit den 1990er-Jahren als deutscher Staatsbürger in Hamburg lebt, holte seinen Sohn im Sommer 2014 nach Deutschland.

Wenn ein 53 Jahre alter Mann nach Kamerun fliegt um einem 14-jährigen Kind seine Gene spendet würde man das in Thailand als Sextourismus ahnden und er käme dort ind Zuchthaus. Im Islam ist das Standard und steht auch um Buch.
Angenommen, YM wäre nur 2 Jahre älter, dann wäre der Samen Spender als Kinder Sch.nder nicht nur in Deutschland in Schwierigkeiten.

Von YMs 3 weiteren Geschwistern ist nur der Bruder Borel bei ETB SW Eßen bekannt. Der wird mit 19 Jahren gelistet. Ich nehme an, es ist ein Halbbruder, wie es auch in HH heißen dürfte, sonst müßte man dem heute 68-jährigen Dynastiegründer Joseph, nachträglich, auch in Kamerun, sein Fortpflanzungsorgan entfernen.
In Deutschland bekommt man lediglich eine Hormonspritze.

Ein hartes Los für einem 14 Jahre alten Millionär aus Dortmund, bei der Ahnentafel, die jemanden immer begleitet und für sein Sparbuch, das ja gerade zu einem Festgeldkonto geändert werden sollte.
Vielleicht sollte man eine Y M Stiftung gründen und alle männlichen Familienangehörigen werden GFs, auf den Cayman Islands.

12.08.2019 - 11:45 - Cronenberger

Es mag rechtlich so sein wie es sein soll!
Das Dortmund und der DFB kein Interesse an weiteren Aufklärungen um Moukoko haben, liegt auf der Hand:
Wer möchte schon (da Moukoko mittlerweile den deutschen Pass hat und ja auch schon in den U-Nationalmannschaften gespielt hat) auf ein mögliches Supertalent und Wunderkind verzichten??!!
Als ich heute Morgen das Bild in der Westdeutschen Zeitung gesehen habe, und mir mal in Rhe die Statur und das Aussehen des Spielers angesehen habe, hat selbst meine Frau, die überhaupt nichts mit Fußball am Hut hat, aber ebenfalls in der Jugendbetreuung arbeitet sofort gemeint, "Der soll 14 sein????...Niemals!!!"
Dem stimme ich voll und ganz zu!!!
Ich, aber das ist meine persönliche Meinung, glaube es nicht! Eher 18-19!!!
Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, daß der trotz seiner Massen an Toren in den U-Mannschaften, in der U-Nationalmannschaft nciht so zur Geltung kam und es noch nicht einmal auf 1 Tor kam!
Werden ihm dort, bei eventuell gleichstarken oder stärkeren Spielern die Grenzen aufgezeigt?
Es ist schon alles sehr undurchsichtig und seltsam!
Das dabei die gerade aufgestiegene und auch zum Teil neue A-Jugend des WSV dabei kein Gramesser sein kann, liegt doch wohl auf der Hand!
Zieht man mal die 6 Tore ab, relativiert sich das Ergebnis schon wieder und das Spiel hätte vielleicht 2:4 oder 2:5, was die Kräfteverhältnisse immer noch deutlich aber icht mehr so eklatant gemacht hätte. Bei einem Pfostenschuß des WSV zusätzlich (!).

11.08.2019 - 21:11 - PepAncelotti

Es gibt Foto aus seiner Zeit als 9 Jähriger bei St.Pauli. Da sah Moukoko genauso jung aus wie seine Mannschaftskameraden.
Angenommen er hätte sich um 3 Jahre jünger macht. Dann wäre er im Spiel gegen den WSV auch erst 17 Jahre alt, hat aber 6 Tor geschossen.
Da kann es nicht am alter liegen.

11.08.2019 - 17:35 - cash23

Ja das mag sein nur gab es schon genügend Fälle wo beim Alter geschummelt wurde. Und ich habe ihn schon mehrfach spielen sehen und am Ende sieht es nun mal so aus als wenn es nicht passt

11.08.2019 - 16:50 - mistfink

Das Alter von Moukoko wurde genetisch als einwandfrei nachgewiesen. Ich verstehe die Polemik daher nicht. Und evtl. lingern noch weitere Spieler seines Schlages in diversen Flüchtlingsheimen rum, aus Mangel an Beschäftigung. Man muss sich als Sportverein nur etwas mehr kümmern. Und auch wenn es kein "Wunderkind" sein sollte....genug Jungs, die später mindestens Oberligaformat haben werden, gibt es reichlich.

11.08.2019 - 15:37 - cash23

evtl sollte mal geschaut werden ob das Alter tatsächlich auch stimmt , denn es gab schon genug wo vom Alter her geschummelt wurde weil es nicht wirklich sein kann dad einer alle jungend Mannschaften so abschießen kann

11.08.2019 - 15:33 - Frankiboy51

Dieser Kommentar wurde entfernt.