Schalkes Chefcoach David Wagner hat vor zu hohen Erwartungen an die Mannschaft für die neue Saison gewarnt. 

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Schalke-Coach Wagner: "Haben mit der Spitze nichts mehr zu tun"

02. September 2020, 08:57 Uhr
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Schalkes Chefcoach David Wagner hat vor zu hohen Erwartungen an die Mannschaft für die neue Saison gewarnt. 

„Ich habe schon das Gefühl, dass noch nicht jeder verinnerlicht hat, wie unsere Situation derzeit ist. Es wird immer noch zu viel darüber gesprochen, wie es mal war, und wie das jetzt alles passieren konnte“, sagte der Trainer des Fußball-Bundesligisten der Sport Bild. Es gehe jetzt „ausschließlich darum, dass wir da wieder herauskommen“.

Schalke hatte in der vergangenen Rückrunde nur neun Punkte gesammelt und anschließend als Folge der Coronakrise einen Sparkurs verkündet. Bei der Serie von 16 Spielen ohne Sieg habe er auch Fehler gemacht, sagte Wagner.

„Es war keine gute Entscheidung, die Jungs, die so lange wegen ihrer Verletzungen nicht gespielt haben, sofort bei der ersten Partie nach dem Restart wieder einzusetzen. Sie hatten nur zwei Wochen Training, kein Vorbereitungsspiel. Da habe ich ihnen zu viel zugemutet und nicht richtig gelegen“, sagte er.

Generell müsse der Blick wieder stärker nach vorne gehen. „Es gibt Menschen, die sind heute 30 oder noch älter, die können gar nicht verstehen, dass wir mit Bayern München und den Klubs an der Spitze derzeit rein gar nichts mehr zu tun haben. Aber das ist Fakt“, sagte Wagner. sid

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04.09.2020 - 15:10 - easybyter

Ich finde den offenen Brief von Potter ganz unten total zutreffend. Wagner wird daran gemessen werden, ob er aus den ihm zur Verfügung stehenden Spielern eine Mannschaft formen und motivieren kann, die mutig mit power spielt und sich nicht ängstlich hinten reinstellt und wartet, bis der Gegner das erste und das zweite Tor erzielt hat. So wie in den letzten Spielen darf die Truppe einfach nicht auftreten und der Kader ist gut genug, um im oberen Mittelfeld sicher zu landen.

03.09.2020 - 17:04 - Knurrer

@easybyter
auch ich habe mich in diversen Diskussionsrunden eiegntlich immer pro-Heldt eingesetzt, ich habe dann irgendwann aufgegeben. Und Heidels Arbeit und Gebaren hat mich dazu gebracht nach fast 30jähriger Mitgliedschaft den Verein zu verlassen. Das hatte selbst der vor Heldt nicht geschafft.

03.09.2020 - 16:50 - easybyter

@knurrer
Heidel hatte gar nicht die Kompetenzen, die Transfers über eine gewisse Summe hinaus selbst zu entscheiden. Dafür sind alle verantwortlich und insbesondere der zurückgetretene Aufsichtsratsvorsitzende, der immer hoch hinaus wollte. Jetzt hat Heldt plötzlich kluge Entscheidungen getroffen, seinerzeit gab es kaum jemanden, der sich für ihn ausgesprochen habe. Da ich immer seine Erfolge sachlich aufgezählt habe, wurde ich als getarnter Assistent von ihm verunglimpft. Und Herrn Hendriock möchte ich lieber nicht zitiert haben, der hat ja ständig nur Negatives über Schalke geschrieben. Embolo z.B. wurde übelst zusammen getreten, so dass er fast ein Jahr nicht spielen konnte. Dafür kann man Heidel nicht verantwortlich machen. Was der Spieler kann, sieht man jetzt bei Gladbach. Die von ihm verpflichteten Spieler Naldo, Caligiuri, Harit, Mascarell, Serdar und letztendlich auch Uth sind doch alles andere als Feheinkäufe. Außerdem wurde Schalke unter Heidel Vizemeister. Ich will damit nicht sagen, dass er alles richtig gemacht hat, aber ich finde auch nicht richtig, ihn nun zum alleinigen Sündenbock für die MIsere zu machen. Ich glaube eher, dass Tönnies da eine entscheidende Rolle gespielt hat und dass man allgemein mit den Einnahmen in der Zukunft kalkuliert hat. Das Verfehlen der europäischen Wettbewerbe und dann noch die Corona-Krise haben Schalke ins Dilemma geführt und dafür ist Heidel nicht allein verantwortlich zu machen. Ich hoffe, dass jetzt mehr Realismus eigekehrt ist und man solider kalkulieren wird. Auf Dauer wird Schalke nur eine Strukturänderung helfen, wenn man weiter oben im Geschäft bleiben will. Als e:V. wird man sich bei solidem Wirtschaften mit einem Platz im Mitttelfeld begnügen müssen und vielleicht mal um die EL mitspielen, vielleicht aber auch mal um den Abstieg. Das aber wollen die Fans nicht. Sie erwarten, dass Schalke oben mitspielt und dafür müssen dann auch die Vorausetzungen geschaffen werden, denn sonst wird das nichts. Glück Auf!

03.09.2020 - 16:00 - Knurrer

@Gemare
das ist so nicht richtig, laut DFl sind wir bei den Gehältern nur noch Nr. 6

@easybyter
Heidel hat sich nur mit fremden Federn geschmückt. Die ganzen Modernisierungen und Umbauten auf dem Berger Feld sind noch unter Heldt in diese Wege geleitet worden(siehe auch Architektenwettbewerb). Und Heidel konnte so viel falsch machen, weil ihm der Aufsichtsrat freie Hand gelassen und nicht in seine Personalentscheidungen reingeredet hat. Auch das war vorher immer und immer wieder von den Fans gefordert worden, das CT und co sich aus den sportlichen Dingen heraushalten soll, dann wurde das so gemacht und es war wieder falsch. Für den einen oder anderen wäre es vielleicht besser nochmals die WAZ-serie von P.Peters reinzu-ziehen. Ich glaube selten hat eine bei uns handelnde Person gewisse Dinge beschrieben.
Zitat: "Heidel profitierte zu Anfang sehr davon, dass Vorgänger Heldt in seiner letzten Saison noch kluge Entscheidungen für Schalke getroffen hatte: Die beste war die Vertragsverlängerung mit Leroy Sané, die es Schalke ermöglichte, sein Juwel wenigstens gegen eine hohe Ablösesumme zu verkaufen. „Vorbereitet“ so Peters, war das durch Heldts Vertrag – finalisiert wurde es von Heidel. Schalke konnte es sich gar nicht leisten, Sané nicht ins Schaufenster zu stellen: „Wir mussten Transfererlöse erzielen, weil wir ja auch neue Spieler brauchten.“ Jeder Trainer und jeder Manager will bei einem Verein seine eigenen Akzente mit eigenem Personal setzen. Heidel machte ausgiebig davon Gebrauch. „Die Sané-Kohle ist schon weg“, titelte die WAZ am Ende der Transferperiode. Wobei da noch nicht ganz klar war, welche Bonuszahlungen, Kaufoptionen und Kaufverpflichtungen es bei dem ganzen Transferpaket gab (es kamen Embolo, Bentaleb, Konoplyaka, Coke, Stambouli, Naldo, Baba). Drei Spieler (Coke, Embolo, Baba) verletzten sich schon im ersten halben Jahr, so dass Schalke von diesen Transfers quasi nichts hatte – Glück hatte Heidel bei seinem Start auf Schalke nicht wirklich.
Zitatende (WAZ: Manfred Hendriock v.: 06.08.2020)
Und an diesen und den folgenden Jahren knabbern wir noch heute. Heidel gab in 3 Jahren 154,8 Mio nur an Ablösesummen aus, Handgelder und Beraterhonorare sind nicht dabei. Und nennenswerte Einnahmen hatten wir bei ihm nur bei Kehrer und Sanè das waren zusammen 90 Mio
In den 5 Jahren vor Heidel qualifizierten wir uns fast immer für einen eurp. Wettbewerb und dabei wurden über Transfererlöse noch über 30 Mio Gewinn gemacht, soviel zum Vergleich der Arbeit der beiden Manager.

03.09.2020 - 11:45 - Gemare

Die Coronakrise hat Schalke besonders getroffen weil bei uns seit Jahren übermässige
Gehälter für durchschnittliche Spieler bezahlt wurden.!! Das liess sich durch Zuschauereinnahmen und Einsätze im Europapokal auch einigermaßen finanzieren!!
Die Zeiten sind erstmal vorbei .Ich frage mich nur wie ein Aufsichtsrat so leichtgläubig sein konnte und so ein Finanzgebahren abgesegnet hat!
Vielleicht ist es mal ganz gut von vorne anzufangen! Ohne Grosse Ansprüche. Wenn der Weg aber absehbar in den Keller geht ,sollte man rechtzeitig die Reissleine ziehen.

03.09.2020 - 11:39 - easybyter

Seltsam, dass Heldt jetzt von einigen gelobt wird; ich erinnere mich noch, dass er regelrecht wegemobbt wurde. Alle HInweise auf Erfolge unter seiner Regie wurden vom Tich gewischt. Jetzt wünschten wir uns diese Erfolge sehnlichst zurück und alles was falsch gelaufen ist, wird nun Heidel in die Schuhe geschoben. Natürlich hat der auch Fehler gemacht, wie jeder Mensch, aber er hat auch Spieler verpflichtet, die jetzt zum Stamm gehören und er hat in die Zukunft investiert. Die finanziellen Entscheidungen sind nie vom Manager allein getroffen worden, also auch nicht von ihm allein zu verantworten. Wagner hat nicht nur den Fehler gemacht, die zurückkehrenden Spieler zu schnell einzusetzen, er hat es nicht verstanden, der Mannschaft Selbstvertrauen und Kampfgeist zu vermitteln, hat ängstlich defensiv spielen lassen und wenn dann ein Tor gegen Schalke fiel, war das Rennen gelaufen. Wenn er jetzt mit dem Kader, ich hoffe, dass im Wesentlichen alle jetzt bleiben, wieder so spielen lässt, wird er gehen müssen. Das Auftaktprogramm mit den Auswärtsspielen bei den Bayern, in Leipzig und in Dortmund ist ziemlich stramm, und wenn dann die beiden Heimspiele nicht gewonnen werden, wird es finster. Ich glaube nicht, dass Wagner die Saison auf Schalke überstehen wird. Er reißt die Truppe nicht genügend mit, erzeugt keinen Kampf- und Mannschaftsgeist. Glück Auf!

02.09.2020 - 20:47 - moers47441

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02.09.2020 - 20:23 - PottIn

@moers47441
Ich unterstelle dir überhaupt nichts. Du schreibst, dass Wagner die Mannschaft das spielen lässt, was sie kann. Und wenn sie über ihre Verhältnisse spielt, dann ist sie erfolgreich. Beziehst dich dabei auf die Hinrunde. Oder interpretiere ich diese Aussage falsch?
In der Hinrunde waren sie gut, erfolgreich und haben nicht über ihre Verhältnisse gespielt. In der Hinrunde haben sie nicht gezaubert, sondern einfach Fußball mit Spaß, Kampf und Biss gespielt. Und das war besonders Schlau.

@Knurrer
Corona hat jeden Verein unerwartet getroffen. Hätte trotzdem niemals gedacht, dass unsere finanziele Situation dermaßen von den Zuschauereinnahmen + Catering abhängig ist. Es ist wie es ist und man muss nach Vorne schauen. Schneider bewahrt auf jeden Fall Ruhe. Das ist ein wichtiges Signal. Ich hoffe nur, dass wir keine Trainerdiskussion nach dem 6. Spieltag haben.
GlückAuf

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02.09.2020 - 16:51 - Knurrer

@jso
Zwanzig Jahre umsonst gearbeitet ? Also wenn ich daran denke wie das Berger Feld vor zwanzig jahren aussah und das mit heute vergleiche sehe ich vielleicht doch ein paar kleine Unterschiede.

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02.09.2020 - 16:48 - Knurrer

Ich halte CT jetzt erst mal raus, der hat auf die Fan-Reaktionen reagiert und eine Person verpflichtet die jahrelang gute Arbeit(in einem überschaubaren Verein) geleistet hatte und der sich auch gut selbst zu verkaufen wusste. Der nach eigenen Aussagen, das Scouting bei uns auf ein neues Niveau gehoben hat, letztendlich aber nur dann das richtige Preis-Leistungsverhältbis bekommen hat, wenn er auf das Preisschild den Preis gesehen hat, den er von Mainz er gewohnt war.
Die Aussage von CT , das man auch zwei oder drei Jahre ohne intern. Geschäft auskommen würde war vor Corona. Hier darf man jetzt nicht vergessen, das uns neben den Zuschauereinnahmen auch die Einnahmen aus Catering und Fanartikelverkauf fehlen. Die Spieltage sind eigentlich die Umsatz stärksten Tage voin diesem. An reinen Zuschauereinnahmen sind es über 2 Mio pro Spiel und weitere 200 - 300K aus dem ganzen Drumherum . Also fehlen nur aus den Einnahmen der letzten Saison mehr 10 Millionen an Einnahmen und für die neue Saison gibt es keine planbaren Werte, wenn also die gesamte Hinrunde nicht vor Zuschauern gespielt werden kann, ist ein Verlust
von ca. weiteren 20 Mio zu rechnen, dazu kommen Folgekosten, für Vermietung von Logen usw., deren Verträge abgelaufen sind und die momentan nicht wirklich an den Mann gebracht werden können und man bei plötzlicher Öffnung erst mal leer stehen, usw,usw.
Also die Aussage muss man relativieren.
Jochen Schneider ist für mich die ärmste S.. im Moment, denn außer den Fernsehgeldern und den Werbeverträgen gibt es keine planbare Einnahmen .

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02.09.2020 - 16:31 - moers47441

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02.09.2020 - 16:17 - PottIn

@Knurrer; @AloaGoa
Ihr habt Recht. Ehrlich gesagt, habe ich mich auch gefreut als Heidel kam und dachte, da entsteht jetzt etwas Vernünftiges. Jemand der ein Näschen für den richtigen Trainer und gute Spieler hat. Jemand, der mit wenig Geld eine gute Mannschaft zusammenstellen kann. Ich weiß nicht was passiert ist. Wahrscheinlich hat Heidel zum ersten Mal Summen zur Verfügung gehabt, die er sonst in Mainz auf 10 Jahre aufteilen musste. Damit fing die ganze Scheiße so richtig an. Gute Spieler verkauft, Geld in Spieler investiert, die gar nichts gebracht haben, Vertragsgespräche nicht rechtzeitig geführt. Somit musste man Spieler ablösefrei ziehen lassen und fehlender Erfolg war vorprogrammiert. Die Scouting Abteilung von S04 hat ebenfalls alles gegeben und bei den Beobachtungstouren mehr auf die Bratwurst und das Pils als auf die Spieler geschaut. Tönnies hat noch vor zwei Jahren großkotzig verkündet, dass Schalke auch 2 und 3 Jahre ohne internationale Wettbewerbe gut auskommen wird. Ja, ....
Zurückblicken bringt nichts. Ich hoffe nur, dass der Trainer die Mannschaft erreicht und nicht jetzt schon (oder vor Monaten) die Kabine verloren hat. Hoffentlich täuscht der Eindruck.
GlückAuf

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02.09.2020 - 15:45 - AloaGoa

War es nicht unser ehemaliger AR-Vorsitzender, der Heldt den Fans zum Fraß vorgeworfen hat mit den Worten "Daran wirst du dich messen müssen."? So ähnlich war doch damals der Wortlaut.

Dass Heldt für Schalke ein recht guter Manager war, fällt nun leider erst in der Nachbetrachtung auf. Ich werde nie die Tränen vergessen, die Heldt an seinem letzten Amtstag vergossen hat. Er war vom Schalke Virus infiziert und lebte den Verein, aber für ihn haben wir ja dann von CT den Autoverkäufer als Heilsbringer vorgesetzt bekommen und mit dem uns bekannten Ergebnis.

Aber was hilft uns jetzt dieser Blick zurück, alles Schnee von gestern.

Hoffen wir auf bessere Zeiten.

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02.09.2020 - 15:37 - jso59

@Schalker1965
zu 100 Prozent richtig aber unter Assauer und der war Schalker mit Fleisch und Blut.
C.T war ein Vernichter und Wurstmantelträger mit Fleisch und Blut!!!

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02.09.2020 - 15:08 - vomFlankengott

@ Knurrer

zutreffender Kommentar!

Und jetzt gibt's Schalker, die glauben die fehlende Ausgliederung ist aber an der mangelnden Wettbewerbsfähigkeit schuld.

Nur um diese in Deinem Kommentar geschilderte Realität ausblenden zu können.

GLÜCKAUF

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02.09.2020 - 14:50 - Knurrer

Der Niedergang fing mit Heidel an. Und da müssen sich viele Fans an die eigene Nase greifen, denn der Manager Heldt hatte es doch fast in jedem Jahr geschafft den FC Schalke ins europ. Geschäft zu bekommen und das im Prinzip nur mit den selbst erwirtschafteten Geldern(siehe auch Waz-Reihe von P.Peters). Aber vielen Fans war dieser Manager ja nicht gut genug und es kam der große Fachmann Heidel und hatte auch dank Heldt-Vertrag von L.Sane viel Geld zur Verfügung. Was passierte ? Für Bentaleb, Konoplyanka und Harit wurden zusammen 40 Mio ausgegeben. Ein andere Verein hat im gleichen Jahr für weniger als 10 Mio einen Gnabry, einen Kruse und einen Delaney verpflichtet. Besonders bei Gnabry zeigt sich die Weitsicht von Manager Heidel, denn dieser wollte ja zu Schalke wechseln, aber der Manager war dagegen. Einen Delaney wollte er verpflichten, als dieser für einen zweistelligen Mio von Bremen in die verbotene Stadt wechselte, vorher für 2,5 Mio war er zu billig . Leider müssen wir die Folgen der Heidel'chen Geldverschwendung wohl noch ein, zwei Jahre ausbaden . Das allerdings der jetzige Trainer negative Äusserungen über sein Spielermaterial(wie ja auch schon in der Rückrunde) macht und den jungen Spielern(außer Bozdogan) die aus dem eigenen Nachwuchs kommen, anscheinend nichts zutraut (wie man bei Kutucu in der Rückrunde sah) finde ich bemerkenswert.
Bisher habe ich bei keinem Spieler gesehen, das Wagner ihn besser gemacht hat.

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02.09.2020 - 14:14 - westkurver

Fakt, Fakt ist auch, dass der Verein seit langem auf dem Weg nach unten ist. Fakt ist, daß vergleichbare Vereine weiterhin oben zumindest mitmischen, Fakt ist, daß andere Vereine mit geringeen Mitteln inzwischen gleichwertig sind. Fakt ist, nach 4 Punkten aus 6 Spielen wird Wagner mit einem Fakt konfrontiert. Ist doch Fakt, oder .
muss nicht so kommen, aber Fakt ist Fakt.

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02.09.2020 - 12:55 - Schalker1965

02.09.2020 - 12:24 - jso59

da muss ich dir vehement widersprechen:

Vor zwanzig Jahren sah die Schalker Zukunft eher rosig aus. Denn wir hatten mit Rudi einen TOP-Manager, mit Huub Stevens den Jahrhunderttrainer und einen Kader zum Zungeschnalzen, der insbesondere den Bayern das Fürchten lehrte:

Torwart
1 Oliver Reck
13 Frode Grodås
29 Toni Tapalovic

Abwehr
2 Nico Van Kerckhoven
4 Yves Eigenrauch
6 Tomasz Hajto
10 Olaf Thon
12 Marco van Hoogdalem
15 Tomasz Waldoch
23 Markus Happe
28 Sladan Peric

Mittelfeld
3 Radoslav Látal
5 Sven Kmetsch
7 Andreas Möller
8 Jörg Böhme
16 Oliver Held
17 Ünal Alpu?an
18 Niels Oude Kamphuis
19 Mike Büskens
20 Jirí Nemec
27 Benjamin Wingerter
30 Tamás Hajnal
31 Thorsten Legat
34 Christian Mikolajczak

Sturm
9 Youri Mulder
11 Ebbe Sand
14 Gerald Asamoah
21 Emile Mpenza

Mit dieser Truppe wurden wir am Ende (Markus Merk sei Dank) fast Deutscher Meister und DFB-Pokalsieger.

Hinzu kam ein Stadion, was in Europa seines gleichen suchte

Was danach kam - speziell nach dem traurigen Abgang von Rudi Assauer -, war dann tatsächlich trotz einiger Lichtblicke ein kontinuierlicher Abstieg aufgrund eklatanten Missmanagements des handelnden Vorstands und Aufsichtsrats, speziell dessen ahnungslosen und größenwahnsinnigen Vorsitzenden.

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02.09.2020 - 12:44 - PottIn

@moers47441
"Wagner lässt das spielen was die Mannschaft kann und wenn sie über ihre Verhältnisse geht, dann auch noch für die Truppe erfolgreich (Hinrunde)"
Die Rückrunde war somit das, was die Mannschaft kann. Hmm. Sorry, aber das ist völliger Blödsinn.
Du kannst nicht 18 Spiele lang über deine Verhältnisse spielen, und schon gar nicht in der ersten Liga. Das weiß man, wenn man selbst Fußball gespielt hat. Du kannst schlecht spielen und Spiele gewinnen. Ja, aber auch nicht ewig. Hinrunde haben sie gut und erfolgreich gespielt. Und das war KEIN Glück!
Das Team hat in der Hinrunde gezeigt was möglich ist, wenn man einfach Fußball mit Leidenschaft spielt. Diese Leidenschaft ist nach dem Spiel gegen Gladbach verloren gegangen. Das ist nicht nur bei S04 so, sondern bei vielen Mannschaften während einer Saison. Das kann viele Ursachen haben: verletzte Spieler, taktische Fehler, Angst vor der nächsten Niederlage, Selbstzweifel usw. Der Trainer ist dann gefragt und gefordert, die richtigen Schalter zu betätigen. Das hat Wagner nicht geschafft. Mit der Einstellung in der Rückrunde hast du auch ganz ganz große Probleme in der dritten Liga. Wenn jemand nicht in der Lage ist eine motivierte Mannschaft auf den Platz zu schicken, dann ist das schon besorgniserregend. Man kann aus jeder Truppe eine Mannschaft bilden, aus jeder. Ob die Mannschaft erfolgreich ist oder nicht, sei dahingestellt. Schalke hatte keine Mannschaft auf dem Platz während der meisten Rückrundenspiele.
GlückAuf

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02.09.2020 - 12:24 - jso59

vor zwanzig Jahren hatte Schalke das alleeselbe Thema
Fazit
Zwanzig Jahre umsonst gearbeitet
Zwanzig Jahre für die Katz
Zwanzig Jahre Geld rausgeschmissen
Zwanzig Jahre C.T
Zwanzig Jahre Populismus
vor Zwanzig Jahre die gleichen Schulden
Zwanzig Jahre in denen nichts bewegt wurde
Zwanzig Jahre und und und..............
Es wird Zeit etwas zu ändern und man sollte aus den letzten Zwanzig Jahre etwas gelernt haben!!!

Glück auf auf Schalke

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02.09.2020 - 12:05 - moers47441

Auf Schalke ist ja immer der Trainer der Schuldige, da spielt es auch keine Rolle, dass er bisher noch nie den Kader zusammenstellen konnte wie er wollte. Selbst Klopp, Flick, Heynckes oder Guardiola hätten mit diesem Kader, den auch Wagner zum großen Teil nur übernommen hat, keinen langfristigen Erfolg. Wagner lässt das spielen was die Mannschaft kann und wenn sie über ihre Verhältnisse geht, dann auch noch für die Truppe erfolgreich (Hinrunde). Das kostet natürlich Kraft und wenn die Breite fehlt, dann reicht es halt nur für das Mittelfeld oder Abstiegskampf. Wenn Profis sich schon mental aus ner Saison verabschieden, dann kann da der liebe Gott auf der Bank sitzen, er wird die Spiele auch verlieren, so wie es in der Rückrunde war. Innerhalb des Kaders stimmt es schon nicht und man hat verpasst die faulen Äpfel an den Mann zu bringen, weil Kaderplaner Rechke völlig planlos ist. Wagner ist die ärmste Sau. Jetzt wo auch noch einer seiner besten verliehen wurde und man nen Opa holt, der nicht gerade bekannt für die Defensivarbeit ist, wird es ja nicht rosiger. Dazu völlig überbezahlte Profis wie Bentaleb, Rudy, Raman die ein Schatten ihrer erfolgreichen Zeit waren, ein Uth der sich unwohl dort fühlt und nicht ins System passt. Die Erwartungshaltung der Fans und die Realität gehen halt wie immer auseinander. Schalke ist seit 20 Jahren nicht Spitze, schon gar nicht konstant. Ab und an war man mal oben dran und genau deshalb steht man jetzt dort wo man steht. Da wurde über sehr viele Jahre weit über den Verhältnissen gelebt, teilweise auch von den Fans gefordert, weil sie nicht erkennen wollten, dass man eben kein absoluter Topclub ist und es noch viele Schritte braucht.
Entlässt man Wagner, werden die Fans, die für seine Entlassung sind, es beim nächsten Trainer in 6 Monaten auch wieder machen. Das passiert nämlich, wenn man nicht sehen will, dass der Trainer gar nicht das große Problem ist. Vielleicht sollten die Fans mal lieber ein klares Konzept fordern, welches sich jeder Trainer im Club unterwerfen muss und dann gemeinsam den langen Weg gehen, ohne irgendwelche unrealistischen Träumereien zu leben. Bis dahin wird der Abstand zu Bayern, Dortmund, Leipzig, Leverkusen, Gladbach, Frankfurt, Hoffenheim und Wolfsburg nur noch größer.

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02.09.2020 - 11:59 - Schalker1965

"Es gibt Menschen, die sind heute 30 oder noch älter, die können gar nicht verstehen, dass wir mit Bayern München und den Klubs an der Spitze derzeit rein gar nichts mehr zu tun haben. Aber das ist Fakt"

Das haben einige Sportsfreunde hier immer noch nicht verstanden oder wollen dies aufgrund ihres blinden Fanatismus einfach nicht wahr haben. Das liegt zum einen natürlich an der Qualität des Trainers aber zu einem großen Teil auch an der Zusammensetzung und Qualität des wild zusammengewürfelten Kaders. Da passt nichts zusammen, insbesondere im Mittelfeld- und Offensivbereich, und der Verlust des Allrounders McKennie wird sich ebenfalls noch schmerzhaft bemerkbar machen. Und ehemals aussortierte Spieler wir Uth, Rudy, Bentaleb und Mendyl - allesamt Nationalspieler und feine Kicker - haben verständlicherweise keinen Bock mehr auf Schalke und sind daher alles andere als Hoffnungsträger.

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02.09.2020 - 11:03 - Madmandriver

Ja, die Aussage stimmt wenigstens mit der Körpersprache des Trainers am Seitenrand überein.

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02.09.2020 - 10:29 - Schacht 7

Herr Wagner stellen sie die Schalker Mannschaft vernünftig ein spielerische Mängel und Laufbereitschaft sind in der Rückrunde nach dem Gladbach Spiel völlig abhanden gekommen.
An der Qualität des Kaders liegt es bestimmt nicht, da sind einige Nationalspieler vertreten.
Der Sportvorstand macht seine Hausaufgaben, sie aber Herr Wagner, sind um Ausreden nie verlegen.
In meinen Augen sind sie der Schwachpunkt von Schalke 04! Ob im taktischen oder spielerischem Bereich sind die Mängel für jedermann deutlich sichtbar.
Und wenn sie die Spieler nicht zu ihrem vorhandenen Potential motivieren können, dann sind sie eine Fehlbesetzung auf dem Trainerstuhl des FC Schalke.

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02.09.2020 - 10:26 - Stan56

Trainer wie Keller oder Slomka hat man gefeuert, als die Mannschaft auf wirklich guten Tabellenplätzen stand - wir sollten endlich mal zu Kontinuität in der Trainer-Frage kommen - da hat Schneider schon recht

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02.09.2020 - 10:01 - cleverbert

Da kann ich nur zustimmen. Warum müssen wir unsere Ansprüche herunterschrauben. Rudy, Bentaleb, Raman, Sane, Serdar, Uth, Kabak sind nun auch mal keine No-Name Spieler und hinter Augsburg, Mainz, Bielefeld, Hoffenheim, Freiburg etc. müssen wir uns doch nicht verstecken. Vor einem Jahr waren das alles noch Top-Verpflichtungen.
Wagner hat es weder in Huddersfield noch auf Schalke hinbekommen eine Wende einzuleiten. Die Vorbereitung zeigt das gleiche erschreckende Bild wie die Rückrunde.
Mein Tipp: nach dem 10. Spieltag ist der weg. ....und wieder eine Kack-Saison :-)
Glückauf

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02.09.2020 - 09:37 - PottIn

Lieber David Wagner,
mit der Bundesligaspitze hat Schalke 04 schon sehr, sehr lange nichts zu tun. Es ist erfreulich, dass sie ihren Fehler aus dem Restart und auf ihre Kappe nehmen. Das wäre aber das erste Spiel nach der Coronapause. Wobei die deutliche Niederlage gegen die hinter der A40 liegenden nicht der Situation geschuldet war, dass sie die Langzeitverletzten zu schnell eingesetzt haben. Es hat gar nichts gestimmt, am wenigsten der Einsatz ihrer Truppe. Dann kam mal wieder ihre Erklärung nach dem Spiel, kennen wir mittlerweile auswendig. Was war mit den restlichen Spielen?? Und da meine ich nicht die Ergebnisse, sonder die Art und Weise der abgelieferten Spiele. Ich kann mir kaum vorstellen, dass sie in anderen Bundesligavereinen ihren Job nach dieser Rückrunde behalten hätten. Aber das zeichnet vielleicht die neue sportliche Führung auf Schalke aus, dass man Ruhe bewahrt und keine voreiligen Reaktionen zeigt. Vielleicht. Diese Ruhe hätte, bei etwas weniger Punkten in der Hinrunde, in einem Abstieg geendet. Sie haben weder bei den Amateuren noch bei Huddersfield gezeigt, dass sie einen Negativtrend stoppen und drehen können. Auf Schalke hat sie letztendlich das Saisonende gerettet und den Verein ebenfalls. Bitte versauen sie die Chance nicht, die der Verein ihnen gegeben hat. Und hören sie endlich mit ihren dämlichen Erklärungen a la Berti Vogts auf. Für die richtige Aufstellung, den Einsatz und den Siegeswillen der Truppe sind sie verantwortlich. Wenn ihnen aber nichts neues einfällt und sie mit dem Team überfordert sind, dann sagen sie es dem Sportvorstand offen und ehrlich und ziehen daraus Konsequenzen. Die Fans erwarten schon lange nicht die Champions League, sie wollen eine Truppe auf dem Platz sehen, die für Schalke alles gibt. Das hat in der Hinrunde funktioniert. Das hat auch bei ihren früheren Arbeitgebern funktioniert, am Anfang jedenfalls. Als es nicht mehr funktionierte, haben sie das Ruder nicht mehr herumgerissen. Wir können am Ende im Mittelfeld der Tabelle landen und sollten eigentlich mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Das Potential in der Mannschaft ist nicht so schlecht, wie es dargestellt wird. Der Einsatz und der Wille fehlten total. Ohne Dieses wird auch der FC Bayern große Probleme bekommen. Deswegen sehen sie zu, dass die Truppe Gas gibt, dann wird das schon laufen. Ansonsten gehen sie.
GlückAuf

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