Nach einer gelb-roten Karte hat ein Fußballspieler in Lünen den Schiedsrichter in den Bauch getreten und mit der Faust ins Gesicht geschlagen.

Kreisliga Dortmund

Nach Gelb-Rot: Spieler schlägt Schiedsrichter nieder - Spielabbruch

14. September 2020, 15:07 Uhr
Foto: Socrates Tassos

Foto: Socrates Tassos

Nach einer gelb-roten Karte hat ein Fußballspieler in Lünen den Schiedsrichter in den Bauch getreten und mit der Faust ins Gesicht geschlagen.

Bei einem Fußballspiel in Lünen hat ein Spieler (36) nach einer gelb-roten Karte dem Schiedsrichter (25) in den Bauch getreten und in das Gesicht geschlagen. Ein Rettungswagen habe den Schiri ins Krankenhaus gebracht, berichtete die Polizei am Montag. Gegen den 36-Jährigen werde wegen Körperverletzung ermittelt.


Laut Polizei hatte der Spieler der Dortmunder Gastmannschaft am Sonntag in der ersten Halbzeit „aufgrund aggressiver Spielweise“ eine gelbe Karte kassiert. Kurz vor Abpfiff legte sich der 36-Jährige dann wegen eines Elfmeters für die Heimmannschaft mit dem Unparteiischen an, worauf der die gelb-rote Karte verteilte.

Es sollte ein schöner Sonntag werden. Eigentlich...
Eine kurze Stellungnahme zum gestrigen Spiel der 1. Mannschaft...

Gepostet von VfB Lünen 08 - Fußballabteilung am Montag, 14. September 2020

Wie mehrere Zeugen der Polizei sagten, rannte der Spieler daraufhin auf den Schiedsrichter zu und trat ihm mit dem Knie in den Bauch. „Gleichzeitig schlug er ihm mit der Faust auf die Schläfe“, so die Polizei. „Ordner und Spieler trugen den zu Boden gegangenen Unparteiischen aus der Gefahrenzone.“ Das Spiel zwischen dem VfB 08 Lünen und Osmanlispor Dortmund wurde beim Stand von 2:1 abgebrochen.


Bei Facebook schrieb der Verein aus Lünen am Montag: „Wir, der VfB 08 Lünen, distanzieren uns mit aller Kraft von jeglicher Gewalt und wünschen dem Schiedsrichter alles Gute und eine schnelle Genesung. Fußball soll Spaß machen und Freude bereiten und nicht dazu führen, dass Menschen verletzt werden und aus Angst vor Übergriffen ihrem Hobby nicht mehr nachgehen wollen. Vielen Dank auch nochmal an unsere Spieler, die couragiert eingegriffen und wohl so noch schlimmeres verhindert haben.“ 

Osmanlispor distanziert sich

Auch der betroffene Verein Osmanlispor Dortmund reagierte inzwischen. "Er wird natürlich aus unserem Verein ausgeschlossen, der Spieler wird kein Spiel mehr für uns machen", sagte der Vorsitzende Hüsseyin Asan den Ruhrnachrichten. "Wir distanzieren uns ganz entschieden davon."

Bereits in der Vorwoche war es im Dortmunder Amateurfußball zu einer hässlichen Szene gekommen. Dort hatte ein Spieler der DJK RW Obereving einen gegnerischen Spieler per Kung-Fu-Tritt niedergestreckt. Auch er wurde aus seinem Verein ausgeschlossen. mit dpa

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17.09.2020 - 08:48 - fender65

Ich würde mal gerne lesen, das ein Schiri so einem Großmaul mal eine reinscherbelt - das wäre mal ne Schlagzeile :-)

15.09.2020 - 09:22 - Bierchen

# ailton
In welcher Operettenliga pfeifst Du denn?

15.09.2020 - 09:21 - Bierchen

Tja, solange der Verband aus politisch korrekten Gründen beide Augen schließt wird sich nie was ändern!

14.09.2020 - 17:46 - Bergener

Dieser Kommentar wurde entfernt.

14.09.2020 - 17:34 - thokau

Leider werden Zahlen, die ein klares Bild der Verursacher solcher Zwischenfälle aufzeigen würden, nicht veröffentlicht.
Dann würden die Spekulationen aufhören!
Zahlen, Daten, Fakten, wäre ein erster Schritt, um die Probleme da zu bekämpfen, wo sie auftreten!

14.09.2020 - 17:05 - das ailton

richtig die üblichen Verdächtigen schreiben solchen Schwachsinn. Wahlwerbung für die Alternative.
ich bin seit 25 Jahren schiri und es gibt diesbezüglich keinen Unterschied zwischen deutsch und Ausländern.
wir sind alle Ausländer spätestens am Ballermann

14.09.2020 - 16:43 - moers47441

Hoelwil, nimm die Spritze aus den Arm.

@Artikel: solche Typen sind in Mannschaft und Verein bekannt. Wer sich solche Spieler ins Haus holt, der sollte auch gemeinschaftlich ausgeschlossen werden, dann hört das auch auf und wenn er von seinen Kumpels dann was auf die Fresse bekommt, kann man auch glauben, dass sich da distanziert wird

14.09.2020 - 16:26 - hoelwil

Der DFB ist der Schuldige.Die haben im Rahmen der Black lives matter Bewegung die Regel 4 der Fifa ausgehebelt. (politische Aussagen waren unter Strafe verboten) Mir war schon klar das jetzt Schiedsrichter serienweise KO gehen werden. Und so kommts ja jetzt auch.

14.09.2020 - 15:44 - escapado

Dieser Kommentar wurde entfernt.

Beitrag wurde gemeldet

14.09.2020 - 15:16 - Jack D.

Es geht wieder los, oder einfach nur weiter.
Die üblichen Verdächtigen halt.

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