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Klassenerhalt - ETB fast durch, aber Bangen um ein Duo

RevierSport
06. Mai 2019, 10:15 Uhr

Foto: Michael Gohl

Nach dem 3:0-Sieg im Lokalderby in der Oberliga Niederrhein gegen die Spielvereinigung Schonnebeck kann der ETB Schwarz-Weiß Essen im Kampf um den Klassenerhalt aufatmen.

Das Ligaspiel vor 365 Zuschauern gegen die SpVg Schonnebeck war bereits das dritte Spiel in Serie ohne Niederlage für die Mannschaft vom Uhlenkrug. Dadurch kletterten die Schwarz-Weißen aus dem Tabellenkeller und rangieren aktuell auf dem zehnten Tabellenplatz. 


Zudem war der ETB, im Kampf gegen den Abstieg, der große Gewinner des Spieltags. Denn die direkte Konkurrenz im Tabellenkeller blieb erfolglos. Sowohl der 1.FC Kleve (1:2 gegen TV Jahn Hiesfeld), als auch der VfB 03 Hilden (2:5 gegen SF Baumberg) verloren parallel und müssen zusehen, wie sich die Essener von den Abstiegsrängen entfernen. 

So erarbeitete sich die Wölpper-Elf ein Fünf-Punkte-Polster auf den ersten Abstiegsplatz und erreichte die magische 40-Punkte-Grenze. "Eigentlich reichen die, aber ich habe schon in der Mitte der Saison gesagt, 40 Punkte könnten diesmal nicht genügen. Aber es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn da noch etwas passiert. Außerdem haben wir ja noch vier Spiele, die wir nicht kampflos hergeben", betont ETB-Trainer Manfred Wölpper.

Viel Zeit, diesen wichtigen Derbysieg zu feiern, bleibt der Mannschaft vom Uhlenkrug nicht. Denn am kommenden Sonntag (15 Uhr) haben die Schwarz-Weißen die nächste Gelegenheit einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen. Mit dem VfB Hilden wartet ein Gegner in Schlagdistanz, beide Teams trennen lediglich zwei Zähler. "Jetzt müssen wir die Wunden lecken und zusehen, dass wir am Sonntag wieder eine gute Truppe auf die Beine kriegen", weiß der erfahrene ETB-Coach. 

Denn im Derby gegen Schonnebeck mussten Torwart Andre Bley und Abwehrspieler Robin Fechner verletzt ausgewechselt werden. Hinzu kommt, dass Athanasios Tsourakis immer noch angeschlagen ist. "Ich hoffe, dass sich Robin Fechner nicht schwerer verletzt hat und auch unser Torwart am nächsten Wochenende wieder dabei ist. Ata könnte wieder eine Option werden. Wir werden ihn aber auf keinen Fall zu früh bringen. Wir haben nämlich auch gute Alternativen", erklärt Wölpper. 

Damit spricht er vor allem Ersatz-Torwart Fabrice Haller und Emre Kilav an. "Ich bin ehrlich. Am Anfang der Saison war Fabrice ungefähr die Nummer 25, aber er hat sich als richtige Nummer zwei etabliert und macht einen guten Eindruck. Auch Emre macht seine Sache richtig klasse", betont Wölpper.

Für den Saisonendspurt sieht Wölpper seine Mannschaft daher gut aufgestellt. Die vergangenen Partien haben zudem gezeigt, dass der ETB in Bestbesetzung ein ernstzunehmender Gegner ist. Daher ärgert es Wölpper, dass er nicht von Saisonbeginn an das volle Potential aus seiner Mannschaft herausschöpfen konnte: "Ich bin ganz einfach froh, dass wir die Kurve gekriegt haben. Letztes Jahr sind wir Sechster geworden und dann mit hohen Ambitionen in die Saison gegangen. Da war die Enttäuschung vorprogrammiert. Der Saisonstart war sehr schlecht und wir hatten von der Planung her keine gute Vorbereitung. Im Nachhinein waren es zu viele Spiele. Da brauchen wir uns nicht wundern, dass wir so viele Verletzte hatten."

Autor: Daniel Ferlings

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10.05.2019 - 21:38 - soso

Schreibt bitte nichts mehr über den ETB.

Es ist so eine grottenschlechte unterirrdische Saison.

Einfach nur zum Vergessen ! Noch schlimmer als vor 2 Jahren !