3. Liga

KFC Uerdingen: Lob für Bollwerk – Krämer kündigt Rotation an

Fabian Kleintges-Topoll
22. November 2020, 08:00 Uhr
KFC-Trainer Stefan Krämer. Foto: firo

KFC-Trainer Stefan Krämer. Foto: firo

Einen Schönheitspreis hat der KFC Uerdingen mit dem Auftritt beim 0:0 in München nicht gewonnen. Hinten wirkte die Mannschaft von Stefan Krämer dafür erneut extrem stabil.

Jan Kirchhoff konnte mit seinem Comeback zufrieden sein. Der 30-Jährige war froh, die gesamten 90 Minuten durchgehalten zu haben. „Es war ein hartes Stück Arbeit. Aber es hat sich gut angefühlt“, sagte der Innenverteidiger des KFC Uerdingen am Mikrofon von Magenta Sport. Nicht nur Kirchhoff konnte mit dem torlosen Remis am Ende gut leben. KFC-Trainer Stefan Krämer war der Auftritt seiner Elf in einigen Phasen allerdings etwas zu passiv, vorne gelang den Krefeldern nicht viel. „Aber auswärts ist ein Punkt nie so ganz verkeht. Wir bieten dem Gegner momentan kaum Torchancen“, resümierte der 53-Jährige.

Krämer hat seine Grundformation in der Defensive gefunden. Kirchhoff und Lukimya bildeten in der Innenverteidigung mit ihrer Erfahrung ein Bollwerk. „Im Moment ist es nicht leicht, gegen uns zu spielen“, wusste Krämer. Mit etwas mehr Ruhe im Spiel sowie einem passenden Ballbesitz- und Positionsspiel "könnte es eine vernünftige Runde werden“, fügte Krämer an.

Kirchhoff könnte schon wieder zuschauen

Vor Beginn der richtungsweisenden Englischen Woche mit zwei Heimspielen stehen dem Trainer viele gesunde Spieler zur Verfügung. Die Kraftfrage spielt eine große Rolle. Krämer kündigte bereits an, auf mehreren Positionen zu wechseln. „Das werden wir mit Sicherheit tun. Die Leistungsunterschiede sind zum Glück nicht so groß.“ Mit seinen wichtigen Routiniers wie Grimaldi und Kirchhoff möchte der 53-Jährige behutsam umgehen. Die Belastung wird nicht geringer.

„Es sind harte Wochen, die auf uns zukommen. Da ist es sehr wichtig, dass wir einen großen Kader haben“, sagte Kirchhoff, der noch mit dem Fitnessteam absprechen muss, ob er am Dienstag erneut über die komplette Distanz gehen kann. „Es kann auch sein, dass ich wieder einen Tag Pause bekomme.“ Edvinas Girdvainis stünde nach seiner Länderspielreise mit der litauischen Nationalmannschaft wieder bereit.

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