Unter dem neuen Trainerduo hatte sich der KFC Uerdingen gerade zum ersten Mal in der laufenden Drittligasaison ein wenig gefangen. Die 0:3-Heimniederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern deckte alte Schwächen wieder auf, die es nun schnell in den Griff zu bekommen gibt.

Uerdingen

KFC-Pleite - Konrad kündigt "Redebedarf" an

Fabian Kleintges-Topoll
09. November 2019, 17:25 Uhr

Foto: firo

Unter dem neuen Trainerduo hatte sich der KFC Uerdingen gerade zum ersten Mal in der laufenden Drittligasaison ein wenig gefangen. Die 0:3-Heimniederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern deckte alte Schwächen wieder auf, die es nun schnell in den Griff zu bekommen gibt.

Gegensätzlicher hätte der Auftritt beider Mannschaften in der Düsseldorfer Merkur Spiel-Arena am Samstag kaum sein können. Während die Roten Teufel das Spiel von der ersten bis zur letzten Minute voller Biss angenommen haben, war beim KFC das Gegenteil der Fall. Von dem frisch getankten Selbstvertrauen aus den vergangenen Spielen war plötzlich kaum noch etwas zu spüren. „Natürlich wollten wir an die Leistung anknüpfen. Aber wir waren nicht griffig. Genau das war die Basis aus den letzten Spielen“, fasste Daniel Steuernagel einen nicht nur für ihn bitteren Nachmittag zusammen.

Desolates Umschaltverhalten und mangelnde Torgefahr waren nicht die einzigen Dinge, die am Samstag gänzlich vermisst wurden. Sinnbildlich war der Treffer zum 0:2 aus Uerdinger Sicht, als der FCK die Uerdinger nach einem eigenen Eckstoß eiskalt ausgekontert hat. Kaum ein Spieler schaffte es den Angriff zu verhindern. Aggressivität? Fehlanzeige. „Daran müssen wir intensiv arbeiten“, gab Steuernagel bekannt.

Trainingsbedingungen gelten nicht als Ausrede

Eben diese Faktoren haben den KFC nach der Entlassung von Heiko Vogel so stark gemacht. Manuel Konrad, der nach seiner Begnadigung wieder eine feste Größe im defensiven Mittelfeld geworden ist, führte die Mängel nach dem Spiel auf. Sein Statement zum erneuten Einbruch: „Das war nicht das Gesicht, was wir in den letzten Wochen gezeigt haben. Da gibt es sicherlich Redebedarf!“ Der herrscht jedoch nicht nur mit Blick auf die Abwehrleistung.

Denn nicht nur defensiv hakte es gegen Kaiserslautern gewaltig, auch nach vorne ist der KFC oft noch zu harmlos, um die entscheidenden Stiche zu setzen. Gut ein Drittel war bereits gespielt, als die Krefelder überhaupt das erste Mal gefährlich vor das gegnerische Tor kamen. Eine Rolle für den Rückschlag könnten auch die semi-optimalen Trainingsbedingungen spielen. Aufgrund des tiefen Platzes war an Training in der Grotenburg nicht zu denken. Konrad widersprach: „Das ist bekannt und war letztes Jahr schon so. Das lasse ich nicht gelten.“

Feststeht, dass die Formkurve des KFC nach einem kurzen Hoch wieder nach unten zeigt. Daniel Steuernagel und Stefan Reisinger werden die Fehler schnell aufarbeiten müssen und dabei sicherlich auch vernommen haben, dass der Abstand zu den Abstiegsrängen nur noch vier Punkte beträgt.

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren

14.11.2019 - 09:51 - D.Ullmann

@Überdingen
Zu platten Anfeindungen gehören immer Zwei.
Der eine teilt aus, gegen RWE. Der andere schießt zurück, gegen den KFC.
Also wer austeilt, muß auch einstecken können.

13.11.2019 - 22:46 - Überdingen

Sehr geehrter Herr D.Ullmann....mal abgesehen von den üblichen platten Anfeindungen gegenüber dem KFC.....haben Sie in diesem Fall vollkommen Recht.
Sportliche Grüße.

13.11.2019 - 10:58 - D.Ullmann

Also als Vereinsvorsitzender würde ich nach so einem Spiel den Hühnerhaufen in der Kabine einschließen und den Schlüssel weit wegwerfen. Wäre wohl für alle Beteiligte das Beste.

10.11.2019 - 23:23 - Bierchen

Plastik Ürdingenbumms-- Ein Verein kriegt keinen hoch!

10.11.2019 - 17:08 - firlefanz1905

Konrad und diverse Spieler sollten eher den Verein verlassen.

10.11.2019 - 14:05 - derdereuchversteht07

Die Nachricht war eigentlich exklusiv für den super Überzieher. Aber der ist ja mal wieder seid gestern 16 Uhr verschollen. Hoffentlich ist da nichts Schlimmeres passiert!!! Na ja, drücken wir mal die Daumen. Vermute das der sich erst wieder meldet, wenn wir heute nicht gewinnen. Ja, dann aber.

10.11.2019 - 12:12 - D.Ullmann

Wahnsinn! Ürdingen läuft unter Effenberg gerade zur Hochform auf. Wenn das mal nicht mit dem Aufstieg endet. Lol

10.11.2019 - 10:51 - Jünther, Jötz und Jürgen

Der Konrad ist Bombe. Hoffentlich übernimmt es seinen Akzent aus der SMS und der Kabinenansprache von Ponomarev. Dann gibt es wieder etwas zum Lachen. Köstlich.

10.11.2019 - 00:08 - Orteus

Alle gut

10.11.2019 - 00:02 - derdereuchversteht07

entschuldigung

09.11.2019 - 23:18 - Orteus

Habe gerade Welt Nachrichten gehört: In Essen trägt man jetzt Kleidung von Nacktetano! Alle Rot-Weissen sehen extrem süß aus in den Klamotten! Verstehst Du?....Nein?....Wen interessiert es....

09.11.2019 - 22:33 - derdereuchversteht07

Habe gerade Welt Nachrichten gehört. Effe hat diesen Pommes Kopp oder Pomarenko rausgeschmissen. Ich weiß auch nicht genau wie der heißt. Hammer! Unglaublich! Begründung: Der wäre wohl nicht ganz bei der Sache. Effe war auf jeden Fall extrem angefressen.

09.11.2019 - 22:17 - am Zoo

Läuft ja gut

09.11.2019 - 18:45 - Vok

Ein Faktor ist Konrad selber! Ohne ihn lief es super. Kaum ist er reinrotiert spielt die Mannschaft faktisch in Unterzahl. Der Grund Konrad bietet wie auch schon in der letzten Saison lahmen Alibifußball. Im Duisburgspiel hatte er Handgestoppte 10 Ballkontakte und 3 Zweikämpfe und das als Defensiver Mittelfeldspieler. Faustregel ist der Ball in der Nähe -ist Konrad wo anders.