Landesliga

GSV Moers hat alles in der eigenen Hand

Ole Linder
27. Mai 2019, 16:18 Uhr

Foto: Oleksandr Voskresenskyi

Einen Spieltag vor Ende der Saison belegt der GSV Moers in der Landesliga Niederrhein 2 den rettenden 14. Platz – zwei Punkte von der Abstiegszone entfernt. 

Trainer Thorsten Schikofsky ist mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden:„Wenn man mir vor ein paar Wochen gesagt hätte, dass wir am letzten Spieltag alles in der eigenen Hand haben, hätte ich sofort unterschrieben.“

33 Spieltage sind in der Landesliga Niederrhein absolviert. Mit dem GSV Moers, dem SV Hönnepel-Niedermörmter und der Arminia aus Klosterhardt kämpfen noch drei Mannschaften um den Klassenerhalt. Der GSV kann mit einem Sieg gegen den Duisburger SV 1900 aus eigener Kraft den Klassenerhalt perfekt machen. 


Cheftrainer Thorsten Schikofsky ist über diesen Umstand glücklich: „Als Aufsteiger spielen wir eine zufriedenstellende Saison und sind froh darüber, dass wir am letzten Spieltag alles in der eigenen Hand haben. Dass wir in dieser Spielzeit nur um den Klassenerhalt kämpfen werden, war uns bewusst, aber wir hätten diesen gerne früher dingfest gemacht. Letzten Endes hatten wir enorm mit Verletzungspech zu kämpfen, was dann ein großer Faktor dafür war, dass wir bis jetzt im Abstiegskampf stecken.“ Nichtsdestotrotz ist die Stimmung innerhalb des Teams gut: „Die Atmosphäre ist gut, die Jungs sind sehr konzentriert. Am Wochenende werden wir alles geben, um gegen Duisburg drei Punkte zu holen", verspricht Schikofsky.

Dennoch muss der GSV eventuell auf Schützenhilfe hoffen. Sollten „Hö-Nie“ und Klosterhardt gewinnen, muss Moers ebenfalls gewinnen, da ein Unentschieden aufgrund der schlechteren Tordifferenz des GSV nicht reicht. Auch Schikofsky ist sich dieser Thematik bewusst: „Ich würde lügen, wenn ich sage, dass mich die anderen Ergebnisse nicht interessieren. Wir hoffen darauf, dass Scherpenberg und Burgaltendorf vollen Einsatz gegen ihre Gegner zeigen und notfalls Schützenhilfe leisten. Dennoch müssen wir primär auf uns schauen und unser Heimspiel gewinnen."

Für die Zukunft haben die Grafschafter allerdings schon vorgesorgt: Der Kader steht. Für Schikofsky ein wichtiges Anliegen: „Ich kläre das gerne schon sehr frühzeitig und das ist uns auch glücklicherweise gelungen. Wir werden nächstes Jahr eine gute, junge Truppe beisammen haben, die hoffentlich etwas schneller als diese Saison den Klassenerhalt perfekt machen kann.“

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