10.10.2018

Oberliga

Ex-Bochumer wird neuer Ahlen-Trainer

Foto: Michael Gohl

Oberligist Rot Weiss Ahlen hat einen neuen Cheftrainer präsentiert. Der ehemalige Wuppertaler Christian Britscho wird den im Chaos versunkenen Traditionsverein übernehmen.

In den letzten Wochen ging es bei den Münsterländern drunter und drüber. Vier Spiele hat Ahlen nach dem überraschend frühen Rücktritt seines Trainers Michael Schrank absolviert, dabei sprangen nur zwei mickrige Zähler heraus. Der ehemalige Zweitligist taumelt den Abstiegsplätzen entgegen. Sieben Punkte aus neun Spielen: Nur der von Christian Knappmann trainierte Traditionsklub Westfalia Herne und der FC Gütersloh weisen eine noch erbärmlichere Bilanz auf.


Britscho arbeitete für den VfL Bochum 

Immerhin können die Rot-Weissen nun endlich einen neuen Trainer vorstellen. Christian Britscho übernimmt den vakanten Posten bei den Wersestädtern. Der 48-jährige A-Lizenz-Inhaber war vor einigen Wochen noch für den Regionalligisten Wuppertaler SV verantwortlich, wurde dort aber aufgrund eines heftigen Fehlstarts vor die Tür gesetzt. Britscho war über viele Jahre erfolgreich im Nachwuchsleistungsbereich beim VfL Bochum aktiv und für einige Zeit auch Co-Trainer bei den Profis des VfL, ehe er im Januar 2017 zum Wuppertaler SV wechselte. Dort war er zunächst für die U19 zuständig. Bei den Senioren verließ ihn in dieser Saison das Glück.

Dieses will er sich nun in Ahlen erarbeiten. "Ich habe große Lust auf diese spannende Aufgabe", betont Britscho. "Ahlen ist ein familiärer Verein mit tollen Möglichkeiten und Perspektiven. Trotz der aktuell schwierigen Situation bin ich fest davon überzeugt, dass die Mannschaft über das ausreichende Potential verfügt, um erfolgreich mit ihr arbeiten zu können. In diesem Team steckt viel mehr als es der momentane Tabellenplatz vermuten lässt und diese Qualitäten gilt es nun wieder zum Vorschein zu bringen."

Damit steht auch fest, dass Cihan Yilmaz weiterhin als Spieler für die Rot Weissen aktiv sein wird. Der 35-jährige Routinier hatte mit seinen Proll-Aussagen gegen Ex-Trainer Michael Schrank für großen Ärger gesorgt. Diesen bezeichnete er im Gespräch mit der "Glocke" unter anderem als "Gurkentrainer" und brachte sich als Trainer ins Gespräch. Mit diesem Verhalten hatte er sich aber ohnehin für diese Aufgabe disqualifiziert.

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11.10.2018 - 08:46 - watti09

manche vereine greifen aber auf alles zurück dieser Trainer war doch auch in Wuppertal überfordert sollte lieber bei der Jugend bleiben

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