Das kommt selten vor. Marco Antwerpen hat Eintracht Braunschweig in die 2. Bundesliga geführt. Dennoch trennen sich Klub und Trainer. 

2. Bundesliga

Eintracht Braunschweig: Aufstiegstrainer muss gehen

07. Juli 2020, 13:48 Uhr
Marco Antwerpen muss Eintracht Braunschweig nach dem Zweitliga-Aufstieg verlassen (Foto: firo).

Marco Antwerpen muss Eintracht Braunschweig nach dem Zweitliga-Aufstieg verlassen (Foto: firo).

Das kommt selten vor. Marco Antwerpen hat Eintracht Braunschweig in die 2. Bundesliga geführt. Dennoch trennen sich Klub und Trainer. 

Solche Trennungen sind selten. Jörn Andersen musste im Jahr 2009 kurz vor dem Start der Bundesliga gehen, nachdem er Mainz zum Aufstieg geführt hat. Und nun ergeht es auch Marco Antwerpen so. Er hat Eintracht Braunschweig erst vor sechs Tagen durch ein dramatisches 3:2 gegen Waldhof Mannheim in die 2. Bundesliga geführt - nun erfolgt die Trennung. Sein auslaufender Vertrag wurde nicht verlängert. Mit Antwerpen muss auch sein Co-Trainer Kurtulus Özturk den Klub verlassen. 


„Wir sind Marco Antwerpen für seine geleistete Arbeit der vergangenen Monate extrem dankbar. Er hat einen hohen Anteil an der Rückkehr in die 2. Bundesliga. Besonders während der Saisonunterbrechung und in den fünf Wochen nach dem Re-Start hat er sehr gute Arbeit geleistet. Die vergangenen Wochen waren aufgrund der besonderen Umstände extrem intensiv, mit zwei Mannschaften an den Start zu gehen, war ein sehr guter Plan des Trainer-Teams. In unserer Betrachtung müssen wir aber auch den gesamten Saisonverlauf bewerten. Daher sind wir am Ende zu diesem Entschluss gekommen. Die Entscheidung, seinen Vertrag bei uns nicht zu verlängern, ist uns nicht leicht gefallen und wurde in einer mehrstündigen Sitzung am gestrigen Abend intensiv diskutiert. Wir wünschen Marco für die Zukunft und seine weitere Karriere alles Gute“, erklärt Sebastian Ebel, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Eintracht Braunschweig GmbH & Co. KGaA. 

Antwerpen, der zuvor bereits Preußen Münster, Viktoria Köln und Rot Weiss Ahlen trainierte, übernahm die Eintracht im November 2019, aus 23 Partien holte er einen Punkteschnitt von 1,7. Wer Nachfolger beim Zweitligisten wird, das steht bisher nicht fest.

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07.07.2020 - 17:32 - lapofgods

Was diese Bildungselite wohl sonst so treibt, wenn sie hier gerade keine hochintelligenten Kommentare schreibt?

07.07.2020 - 16:50 - Pevenage

Schon in der vorletzten Saison, als der damalige Trainer Andre´ Schubert nahezu in aussichtsloser Lage zur Halbzeit, als er erst übernahm, noch den Klassenerhalt schaffte, hat man den Trainer entlassen. Schubert hatte in der 2. Saisonhälfte einen sehr guten Punkteschnitt. Es war diese Handlungsweise unverständlich. Man sagte damals, es wären "menschliche Gründe" gewesen und "alle auf der Geschäftsstelle" wären froh gewesen, dass Schubert weg sei.. Das ist ein dehnbarer Begriff.
Entscheidend sollte doch der Erfolg auf dem Rasen sein.
Schubert und Antwerpen sehen als Glatzköpfe sehr ähnlich aus. Vielleicht gibt es bei Branschweig eine Abneigung gegen Glatzköpfe.

07.07.2020 - 15:33 - Wunderhase

Herr Ebel sollte sich lieber um seine fusskranke TUI kümmern, wie so schwachsinnige Entscheidung,was den Trainer anbetrifft, zu treffen. Fussball wird immer mehr von profilneurotischen Möchtegerns beinflusst. Wie kann man einen Aufstiegstrainer mit so einer Quote nicht verlängern. wahrscheinlich hat Herr Antwerpen wahrscheinlich das Problem, das er gewissen Herrschaften nicht in den Allerwertesten kriecht. Peter Vollmann ist ein sportlicher Leiter ohne jegliches Durchsetzungsvermögen. Ganz nach dem Gusto dieser Fussballlegastheniker.

07.07.2020 - 14:50 - Ronaldo20

Das ist ja noch schlimmer Punkteschnitt 1,7 unfassbar
Mit diesem punkteschnitt würden andere Vereine 3 Jahre verlängern