Fußball-Zweitligist VfL Bochum hat den 1. FC Heidenheim mit 3:0 (2:0) geschlagen. Trainer Thomas Reis war entsprechend zufrieden, auch von Gäste-Coach Frank Schmidt gab es Lob. 

2. Bundesliga

Das sagt Thomas Reis über den Auftaktsieg des VfL Bochum

Dominik Hamers
16. Mai 2020, 19:05 Uhr
VfL-Trainer Thomas Reis feierte zum Re-Start der 2. Bundesliga einen 3:0-Erfolg. Foto: dpa

VfL-Trainer Thomas Reis feierte zum Re-Start der 2. Bundesliga einen 3:0-Erfolg. Foto: dpa

Fußball-Zweitligist VfL Bochum hat den 1. FC Heidenheim mit 3:0 (2:0) geschlagen. Trainer Thomas Reis war entsprechend zufrieden, auch von Gäste-Coach Frank Schmidt gab es Lob. 

Für ein Fünkchen Normalität an diesem historischen Samstagnachmittag sorgte ein Lied. Als die Mannschaften den Rasen des Bochumer Stadions betraten, lief Herbert Grönemeyers „Bochum“ aus den Lautsprechern - wie es an einem normalen Spieltag des Fußball-Zweitligisten VfL eben Usus ist.

Normal war am ersten Profi-Spieltag ohne jegliche Zuschauer-Beteiligung sonst nichts - auch nicht die Art und Weise, wie die Gastgeber den als klarer Favorit angereisten 1. FC Heidenheim beim 3:0 (2:0)-Sieg beherrschten. „Ich glaube, dass man von einem absolut verdienten Sieg sprechen kann und dass wir gut aus den Startlöchern gekommen sind“, resümierte Bochum-Trainer Thomas Reis nach dem Abpfiff. 


„Wenn du gegen Heidenheim hinterher läufst, ist es immer schwierig“, wusste der 46-Jährige, der im Oktober des vergangenen Jahres seinen ersten Sieg als VfL-Coach gegen den Aufstiegsaspiranten geholt hatte, um die Gefahr der Heidenheimer. Die Marschroute war dabei klar: „Wir wollten von Beginn an Vollgas geben, den Gegner beschäftigen und viel Ballbesitz haben.“ Die Gastgeber legten gut los, gingen durch den Treffer von Kapitän Anthony Losilla nach einem Freistoß mit 1:0 in Führung. „Danach hatten wir eine gute Phase, konnten verlagern und hatten auch Möglichkeiten auf den Ausgleich“, fand Heidenheims Trainer Frank Schmidt. 

VfL-Trainer Reis: Truppe hat "viel Herz gezeigt"

Die Reis-Elf legte nach und erhöhte in Person von Jordi Osei-Tutu auf 2:0 (34.). „Wir haben die Tore zum richtigen Zeitpunkt herausgespielt“, sagte der Trainer, der das Kollektiv lobte: „ Ich glaube, dass wir eine Truppe auf dem Platz gesehen haben, die viel Herz gezeigt hat.“ Im ersten Durchgang habe Heidenheim lediglich „gefühlt eine Torchance“ gehabt.

Für FCH-Coach Schmidt war die Partie nach dem zweiten VfL-Treffer durch: „Das 2:0 hat aber gezeigt, dass der VfL die nötige Konsequenz hatte. Auch danach haben sie gezeigt, wie schon im Hinspiel, dass sie richtig Qualität in ihren Reihen haben.“

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