06.09.2018

NR-Pokal

Baumberg wieder in der Spur

Foto: Michael Ketzer

Nach einem schwierigen Start scheinen die Sportfreunde Baumberg wieder in der Spur zu sein. Das zeigt auch der 5:2-Sieg im RevierSport-Niederrheinpokal gegen den Vogelheimer SV.

Dass sie Pokalexperten sind, ist bei den Sportfreunden Baumberg nicht erst seit gestern klar. Gut fünf Jahre ist es mittlerweile her, dass der Verein aus Monheim mit einem 1:0-Erfolg im Finale gegen Rot-Weiß Oberhausen selbst zum Pokalsieger kürten und in den DFB-Pokal eingezogen sind. Nun unternehmen die Sportfreunde unter der Leitung von Redouan Yotla, Trainer und Fußballobmann in Personalunion, einen neuen Anlauf.


 „Wir wussten, dass Essener Mannschaften immer heiße Pflaster sind“

Nach dem Erstrunden-Sieg gegen die Sportfreunde Hamborn (5:4) setzte sich die Yotla-Elf nun auch gegen den Vogelheimer SV mit 5:2 durch. Die Tore für die Baumberger erzielten Aleksandar Bojkovski (70., 90.) und Dominik Oehlers (72., 78.) mit je einem Doppelpack sowie Robin Hömig, der nach vier Minuten einen Elfmeter verwandeln konnte. Stephan Nachtigall und Yannik Schümberg trafen für die Essener Gastgeber. „Wir wussten, dass Essener Mannschaften immer heiße Pflaster sind“, meint der Coach, der das Amt nach dem Erstrundenspiel interimsweise von Andreas Franken übernommen hatte. „Genauso war dann auch die Stimmung. Aber genau diese Spiele machen den Pokal auch aus.“

„Wir haben bewusst die ersten Minuten nur auf Ballbesitz und die zweiten Bälle gespielt. Das ist und sehr gut gelungen, um dann mit unseren Aktionen nach vorne den Gegner unter Probleme zu stellen. So haben wir das Führungstor erzwungen“, verrät Yotla den Matchplan und gerät über den zweiten Abschnitt ins Schwärmen. „In der zweiten Halbzeit war die Marschroute, Spaß am Fußball zu haben. Alle Tore bis zum 4:0 waren eine Augenweide. Wir sind souverän weitergekommen.“ Und das gilt dann auch gleich fürs kommende Wochenende. Dann geht es zuhause gegen den SC Düsseldorf-West „Ich hoffe, dass wir den Spaß am Fußball mitnehmen können, um unserem Spiel die spielerische Qualität aufdrücken zu können und erfolgreich zu sein.“

Yotla hat einen Wunschgegner

Einen Wunschgegner hat Yotla übrigens auch schon für die dritte Runde. Dabei spricht er jedoch nicht von den großen Gegner wie Rot-Weiss Essen oder dem KFC Uerdingen: „Ich wünsche mir den MSV Düsseldorf, da ich sehr viel von ihrem Trainer Mohamed Elmimouni halte.“

Autor: Stefan Loyda

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