S04

Anfeindungen gegen Moukoko: Schneider wünscht sich Zivilcourage

22. Oktober 2020, 22:04 Uhr
Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider. Foto: dpa

Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider. Foto: dpa

Nach den Anfeindungen durch Schalke-Fans gegen Jungstar Youssoufa Moukoko von Borussia Dortmund wünscht sich S04-Sportvorstand Jochen Schneider mehr Zivilcourage.

„Wir, die große Mehrheit, sind angehalten, dagegen vorzugehen, um unseren Verein und unseren Sport nicht in ein ganz schlimmes Licht geraten zu lassen“, sagte Schneider der ARD-Sportschau.

Dreifach-Torschütze Moukoko (15) war im U19-Derby im neuen Gelsenkirchener Parkstadion (3:2) mit Todeswünschen und Drohungen überzogen worden. Schalke 04 arbeite „mit Hochdruck“ an einer Identifizierung der Täter, so Schneider: „Es waren einige, wenige Personen.“

Rassistische Beleidigungen hat es wohl keine gegeben. „Aus den Audioaufnahmen geht hervor, dass das wohl nicht der Fall ist. Das ist für uns aber kein Grund zur Erleichterung“, sagte Schneider. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ermittelt in der Angelegenheit.

Der 50-Jährige möchte, dass Fans aktiv werden, wenn ihnen Diskriminierung auffällt. „Da gehört auch Zivilcourage zu“, so Schneider: „Wenn ich mit meinen Kindern ins Fußballstadion gehe, bekomme ich leider mit, dass Beleidigungen irgendwie dazugehören. Beim Handball lernen sie respektvollen Umgang mit dem Gegner." SID

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26.10.2020 - 02:10 - vomFlankengott

@escudero68

Dein Beispiel mit der Gegenprobe: "Statt uns zu belehren, sollten die Europäer weniger Plastikmüll erzeugen und ihren Kindern weniger Autos kaufen." geht VÖLLIG fehl. Warum?

Es gibt keinen "umgekehrten Rassismus." Weil es ihn gar nicht geben kann! Rassismus setzt mehrere Faktoren voraus, damit eine Äußerung überhaupt rassistisch ist. Ein gebürtiger Kölner kann sich ja auch nicht gegenüber einem gebürtigen Düsseldorfer auf Grund seiner Herkunft rassistisch äußern. Wohl kann er sich diskriminierend äußern, aber eben nicht rassistisch.

Also, Rassismus bedient sich klassischer Klischees gegenüber Anti-Schwarz, Anti-Muslimisch oder eben den bekannten Antisemitismus. Er ist eine Erfindung von weiß-christlichen Menschen, die sich anderen Menschengruppen überlegen fühlen: kulturell, gebildeter, intelligenter, triebkontrollierter u.s.w. Genau deshalb ist dümmliche Begriff "Rasse" (gibt's sowieso nicht!) überhaupt erfunden worden. Darauf basierend die ebenfalls dümmliche Logik, die eine Rasse sei einer anderen Rasse überlegen. Das ist notwendig um eine Hierachie erklären zu können. Diese Hierachie wiederum rechtfertigte dann pseudo-moralisch die ganzen Schandtaten, der weiß-christlichen Menschen: Folterei, Ausbeutung, Kolonialismus und Genozide.

Durch diese extrem unmenschlichen Schandtaten wurden bei den von Rassismus betroffenen Menschengruppen tiefsitzende psychische Gefühle verletzt sowie z.B. Traumatas hervorgerufen. Selbst bei den Nachkommen der selbst nicht direkt betroffenen und in Wahrheit wiederum psychisch doch betroffenen Menschen. Die Nachkommen erleben, vor allem wenn sie erkennbar sind durch z.B. Hautfarbe oder Kopfbedeckung immer wieder tief sitzenden Hass, der sich exakt so äußert wie immer: Überlegenheit wird ihnen gegenüber artikuliert sowie auf ihre angebliche Minderwertigkeit hingewiesen. Die Wortwahl ist extrem übelst verletzend!

Die Tönnies' Worte sind zwar milder, aber die inhaltliche Logik des Rassismus wird VOLL aufgegriffen. Hier die klugen Europäer, dort die doofen anderen. Dort auch die Triebgesteuerten Kinder-produzierer. Die zugeschriebene Triebsteuerung ruft selbstverständlich gewollt eine Assoziation zu den hierachisch unter dem Menschen stehenden Tieren hervor. Diese Wortwahl ist schon immer die pseudo-logische Voraussetzung gewesen um mit den "hierachisch tiefer stehenden Menschen" dann auch wie mit Tieren umzugehen zu können.

Dein Gegenbeispiel kann den gesamten hier geschilderten Hintergrund nicht erfüllen. DESWEGEN kann man zwangsläufig den Rassismus nicht umdrehen. Solche Gefühlsverletzungen sind bei uns christlichen weißen Europäern nicht hervorzurufen. Weder existiert der geschilderte historische Hintergrund mit Folterei, Ausbeutung, Kolonalismus und Genoziden. Noch kennen wir die rassistischen Alltagserfahrungen. Also haben wir auch nicht die dadurch entstandenen tiefsitzenden Gefühlsverletzungen.

DESHALB hat sich Tönnies sehr wohl rassistisch geäußert und deshalb hat sich Tönnies - entgegen Deiner und Dr. Thomas Fischer Auffassung - zu Recht bei Asamoah entschuldigt.

Du, lieber @escudero68 und AUCH ich können nur sehr schwer nachenpfinden wie diese Äußerungen in Asamoahs Ohren damals geklungen haben.

GLÜCKAUF

25.10.2020 - 21:30 - vomFlankengott

@escudero68

Mein Kommentar von 21:21 Uhr war etwa doppelt so lang. Ich musste ihn kürzen. Hier beim Reviersport hängt so ein "dummer" algorithmischer Filter drauf, der wohl bei bestimmten Worten "blind" anspringt und den Sinn des Textinhalts nicht erkennen kann. Dann wird der Kommentar nicht angenommen.

Desweiteren ist in dem Komnentar kaum ein Absatz vorhanden, wodurch er unübersichtlicher wird und schwerer zu lesen. Sorry!!

GLÜCKAUF

25.10.2020 - 21:21 - vomFlankengott

@escudero68

Hier das Originalzitat von Tönnies im 1:1 Wortlaut:

"Und wenn wir zwischen 20 und 27 Milliarden Euro investieren, um ein Beispiel zu geben, in die Welt hinaus, um 0,0016 Prozent CO2, bezogen auf den Globus, zu verändern: Warum gehen wir eigentlich nicht her und geben wir das Geld dem Gerd Müller, unserem Entwicklungshilfeminister, und der spendiert jedes Jahr 20 große Kraftwerke nach Afrika? Dann hören DIE auf, die Bäume zu fällen, hören auf, wenn's dunkel ist, wenn WIR sie nämlich elektrifizieren, Kinder zu PRODUZIEREN.

Ich bin in Sambia gewesen, dort gibt es 14,6 Kinder pro Pärchen. Ja, was machen DIE, wenn's dunkel ist?"

An diesem obigen original Wortlaut ist nullkommanix verändert worden. Exakt DAS hat Tönnies gesagt. Fakt! Punkt. So, das Wort "Afrikaner" hat er NICHT gesagt. Korrekt! Wenn in den Medien nun nur der mittlere o.g. relevante Absatz zitiert wurde und das Wort "Afrikaner" dem Wort "DIE" noch hinzugefügt wurde, so war dass deshalb notwendig, damit der Leser weiß, worauf Tönnies mit dem Wort "DIE" Bezug nimmt. Das hinzugefügte Wort ist sinnerklärend und nicht sinnverstellend oder schon gar nicht sinnverdrehend. Ich kann den Medien HIER KEINEN Vorwurf machen. Rassismus ist KEIN naturwissenschaftliches Phänomen. Was Rassismus ist, ist eine gesellschaftliche Übereinkunft aus soziologischer und psychologischer Sichtweise. Nicht juristischer Sichtweise! Der Juristerei bleibt nichts anderes übrig sich bei anderen wissenschaftlichen Disziplinen zu bedienen. Ob die Erde eine Scheibe oder Kugel ist, ist aber ein naturwissenschaftliches Phänomen. Dazu konnte man genau so lange eine Meinung haben wie lange man dazu nichts genaueres wusste. Die jetzige Auffassung (Kugel) ist aber keine Meinung mehr sondern eine Tatsache. Und das wird auch in alle Ewigkeit so bleiben! Was hingegen als Rassismus betrachtet wird ist keine Tatsache. Man kann hierzu also durchaus (wenn auch nur graduell) unterschiedliche Meinungen haben. Aber es gibt in der Soziologie zur Zeit ein überbordenden Konsens, was als Rassismus zu werten ist. Ich empfehle Dir hierzu im Internet nachzulesen: "Was ist an Clemens Tönnies' Aussage rassistisch?" von Simone Rafael am 07.08.2020 bei "Belltower" veröffentlicht. In diesem Artikel wird DIE Auffasung erklärt, welche den momentanen gesellschaftlichen und wissentschaftlichen Konsens darstellt. Du musst diese Argumentation nicht teilen. Ebenso wenig teile ich die Auffassung des von mir SEHR geschätzten TOP-Juristen Dr. Thomas Fischer. Die von Tönnies im Zitat genannte Kinderzahl in Höhe von 14,6 ist OBJEKTIV FALSCH. Nach der UN ist die Zahl 5,2 (2010 bis 2015) korrekt, nach der Weltbank sind es sogar nur 4,9 (2017), immer bezogen auf das von ihm genannte Land Sambia. Nur nebenbei. Das Beispiel mit den STERN Tagebüchern hinkt total. Es ist gerade mal eine EINZIGE Zeitschrift gewesen, welche den damaligen Bullshit veröffentlicht. SOFORT nach der STERN Veröffentlichung wurde die Echtheit der Tagebücher von ALLEN Medien angezweifelt. Solche Beispiele, also dass ein einzelne Berichte totaler Bullshit sind, gibt's in den Medien haufenweise. Zuletzt der spektakuläre Fall "Relotius" im SPIEGEL. Dieser Autor hat seine Fake-Geschichten auch diversen anderen Medien untergeschoben. Das Schöne daran ist dass das früher oder später immer auffliegt. Die Konkurrenz unter den Medienhäusern wirkt gewissermassen auch regulierend. Gut so.

Allerdings habe ich allgemein von den deutschen Medien nur eine "ausreichende" Meinung. Da gäbe es enorm viel Verbesserungsbedarf. Extra Thema! Aber die allgemein vorherschende Kritik an den deutschen Medien teile ich dennoch ausdrücklich nicht. Dem liegt nämlich eine völlig falsche Auffassung von Pressefreiheit zu Grunde. Die Presse muss nämlich keinesfalls ausgewogen berichten. Sie kann soger auch (wichtige) Informationen zu einem Sachverhalt weglassen. Nur FALSCHE Tatsachen darf sie nicht schreiben. Wäre das mit den 'Afrikaner" ein falsches Zitat gewesen, hâtte sich Tönnies selbstverständlich problemlos mit einer (gerichtlich erzwungenen) Richtigstellung wehren können. Auch so was passiert in den Medien immer wieder.

25.10.2020 - 12:00 - escudero68

@vomFlankengott

Das Pferd lebt!!! ;-)

Immerhin kennst du T. Fischer und zollst ihm eine gewisse Achtung.
Du glaubst den Schreiberlinge, dass dies „Rassismus“ war/ ist. Du weißt, dass 1+1=2 ist, aber was oder wer aber, dass solltest du dich Mal selber fragen, bewegt dich dazu zu sagen: „Das glaube ich dieser/ diesen Personen.“ bzw. „Ich weiss das es so ist!“? Ich gehe noch weiter, wer oder wie oft ist es in deinem Leben vorgekommen, dass du (d)eine Meinung geändert hast? Wer oder was hat dies bewirkt? Ich habe nämlich auch den damaligen Zeitungsartikeln zunächst geglaubt, bis ich auf diesen Artikel gestossen bin. Natürlich ist meine subjektive Meinung auch dadurch entstanden, dass dieser Artikel gerade von einem Herrn Fischer (hier spielen auch persönliche Erlebnisse eine sehr entscheidende Rolle) geschrieben wurde (bis dahin hatte ich auch noch nie etwas von einem Herrn Fischer gehört!), wäre dieser Artikel im Gegensatz von einem gewissen Herrn H.-G. Maaßen, hätte ich ihn mit Sicherheit NIE gelesen bzw. beachtet!
Trotz meiner geänderten Meinung, versuche ich aber immer noch mein Meinungsbild zu erweitern. Mir hat z.B. Mal an anderer Stelle jemand zu diesem Artikel geschrieben: „Ich selbst wohne in Rheda, ich sehe jeden Tag die edlen Taten des CT!“. Also mich anderen Worten mich interessiert dieser Artikel nicht und es geschieht ihm schon zu Recht, dass er hier beschuldigt wird. Dies versuchst du mir ja wohl wenn mit anderen Worten auch mitzuteilen? Warum kannst du dir also in keinster Weise vorstellen, dass derScherbenhaufen von der Presse verursacht wurde, in dem man CT etwas angedichtet hat? Steht ja auch in dem Artike, das „Volk“ hat bekommen, was das „Volk“ hören will! Was bewegt uns also etwas zu glauben bzw. der Überzeugung zu sein etwas zu wissen?
Sieh mal, im Mittelalter haben die damaligen Menschen geglaubt (gewußt!), dass die Erde eine Scheibe ist.
Im April 1983 begann der „stern“ mit der Veröffentlich von „gewissen“ Tagebüchern! (Den Autor darf man hier nicht nennen.) Der „stern“ glaubte an eine journalistische Sensation!
Noch immer glauben (erschreckend) viele Arbeitnehmer, dass sie nicht gekündigt werden können, wenn sie einen „Krankenschein“ haben.
In heutigen Tagen gibt es leider eine nicht unerheblich Anzahl von Mitbürgern, die das was ein Herr Drosten täglich erzählt, für den größten Unsinn der Menschheitsgeschichte halten. Immer schon gab es eine Meinung, von der sich im Nachhinein herausstellte, dass diese falsch war! Dieser Prozess hat mit unter mehrere Jahrhunderte gedauert.
Zurück zum Thema, hast du den Artikel wirklich vollumfänglich gelesen? Dann wird dir mit Sicherheit aufgefallen sein, dass Hr. Fischer auch der Diskussion anführt, wenn wir über „Rassismus“ sprechen, dass setzt dies voraus, dass es auch eine „Rasse“ gibt. Dieser Begriff, der ja auch (leider) in unserem GG steht, ist ja heutzutage auch höchst umstritten (steht auch in der Kolumne!). Falls du den Artikel wirklich gelesen hast, dann wird dir ebenfalls aufgefallen sein, dass er zu einem großen Teil massive Kritik an der damaligen Berichterstattung enthält. Also im Kern, wurde korrekt zitiert oder nicht und was hatte dies für Konsequenzen! Dies kann dir übrigens so ziemlich jeder Anwalt erklären, dass es sehr wohl entscheidend ist, was CT damals gesagt hat (Afrika oder „Afrikaner“) Auf diesen wichtigen Punkt gehst du in keiner Weise ein ;-)! Auch den sehr entscheidenen Schlusspunkt, ich zitiere hier Mal aus gegebenem Anlass: „Zum Schluss noch eine Gegenprobe: Eine afrikanische Managerin sagt auf der Handwerksmesse in Nairobi: "Statt uns zu belehren, sollten die Europäer weniger Plastikmüll erzeugen und ihren Kindern weniger Autos kaufen". Muss die Frau wegen Rassismus aus allen Ämtern entfernt werden?“ (Quelle: Spiegelonline vom 15.08.2019 - T. Fischer), auch hier keinerlei Stellungnahme!
Was steht nich in dem Artikel? Ich hatte es versucht anzudeuten, daher nun das Ganze doch ausführlicher, es war und ist stets eine Diskussion von Weissen gewesen! Dies ist übrigens meine zweite Meinungserweiterung in diesem Fall! Ein weisser Ex-Bundesrichter schreibt eine Kolumne, wir zwei Weissen diskutieren über diesen Artikel. Was denkt und fühlt aber der oder die Betroffenen - sprich der von mir angeführte Herr Asamoah? Er steht hier stellvertretend für die Gruppe „People of Color“, die hier in Deutschland leben. (Ich weiß nicht, ob diese Diskussion damals oder heute jemals in der Presse eine afrikanischen Landes war?) Darüber sollte man Mal nicht nur eine Halbzeitpause nachdenken! - Schaffst du schon!
Glück auf!

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23.10.2020 - 23:35 - vomFlankengott

@ escudero68

Ich will's Dir mal folgendem Gedankenspiel erklären: Ich könnte Dich hier jetzt massiv (geschickt!!!) beleidigen. Die "Beleidigung" würde DR. Thomas Fischer dann auseinanderklamüsern und DIR juristisch völlig korrekt (!) in einem Kommentar erklären, warum das gar keine Beleidigung gewesen ist. Du Dich also darin irrst, wenn Du diese Worte als Beleidigung betrachtest. Selbst die übergroße Masse in der Öffentlichkeit wäre (irrtümlich) der Auffassung gewesen, dass ich Dich beleidigt hätte. Auch die Medien hätten sich womöglich noch geirrt.

Dann kommt einer wie Kai aus der Kiste und verweist auf den Kommentar des Super-Juristen DR. Thomas Fischer als Royal Flash. Dieser Kommentar sticht natürlich jedwede andere Auffassung aus. Zwangsläufig müssen dann alle anderen irren?

Klar hat das was Thomas Fischer sagt Gewicht. Aber es dennoch kein apodiktisches Urteil was er sagt. Genau deshalb gibt es höchstrichterliche Mehrheitsentscheidungen. Sehr viele sogar! Also NICHT einstimmige Entscheidungen. Nicht umsonst sind die Senate mit MEHREREN Richtern besetzt. Also ist auch der "Royal Flash" DR. Thomas Fischer trotzdem nur eine Einzelauffassung.

Vielleicht würde Asamoah nach dem Lesen des Kommentar sich bei Tönnies entschuldigen. So what?

Super. Dann hat DR. Thomas Fischer genau EINEN Menschen mehr mit seinem Kommentar überzeugt. Ob's an dem PR Super-Gau für den FC Schalke 04 e.V. noch was nachträglich ändert bezweifle ich dennoch.

Und das Image und in der Folge an dem Werbewert für potenzielle Investoren wird's auch nix ändern. Der Schaden für den FC Schalke 04 e.V. bleibt bestehen. Leider!

Also sorry, Du musst wohl trotzdem von dem toten Gaul absteigen. Leider!

GLÜCKAUF

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23.10.2020 - 22:16 - escudero68

@ vomFlankengott
Es ist egal wie du es siehst oder ich bzw. Herr Fischer. Mich interessiert einzig die Reaktion von Gerald Asamoah. Das ist was zählt!
Der Artikel bringt Schalke keine Entlastung, weil ihn keiner kennt, so schaut es doch aus! Die Presse hat CT praktisch "hingerichtet" und die Mehrheit hat es einfach geglaubt. Bei allem was man ihm zu Recht vorwerfen kann, so hat er doch noch Anspruch auf "Gerechtigkeit". Immerhin ist er kein verurteilter Straftäter wie U. Hoeneß oder K.H. Rummenigge. Warum hat den niemand von der Presse den Mut zu schreiben, dass hier Mist geschrieben wurde? Ich glaube einfach einem T. Fischer mehr als irgendeinem Schreiberling der Funke Medien Gruppe, der sz oder wem auch immer!
Keine Frage, ich auch froh, dass CT weg ist. Trotzdem sollte der Schaden, den die Presse angerichtet hat "repariert" werden. Dieser Artikel muss weiter bekannt gemacht werden, damit auch Menschen wie G. Asamoah ihn lesen!
Denk Mal drüber nach!
Glück auf!

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23.10.2020 - 22:15 - KB1904

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23.10.2020 - 21:53 - vomFlankengott

@ escudero68

Ich habe den Artikel von Thomas Fischer gelesen. Ich kenne Thomas Fischer zwar nicht persönlich aber ich kenne seine Ansichten seit ganz langem. Vor dem SPIEGEL hat er für die ZEIT geschrieben. Er hat DAS maßgebliche Standwerk über das Strafgesetzbuch (StGb) in Deutschland schlechthin geschrieben.

Dieser von ihm in juristischer Logik (!) geschriebener Kommentar bringt dem FC Schalke 04 e.V. doch null komma null Entlastung! Es ist doch IM ERGEBNIS völlig wurscht wie's war und erst recht wie es der ehrenwerte (!) Thomas Fischer sieht. Ist das so schwer zu begreifen? Es kommt doch nur auf das Medienecho an. Selbst wenn das Medienecho summa sumnarum ungerechtfertigt ist, ist es für den FC Schalke 04 e.V. verheerend. Die potenziellen Sponsoren sagen doch nicht:

"O.K. das Medienecho war unfair. Der FC Schalke 04 e.V. ist aber in der Außenwirkung bei einem breiten Publikum trotzdem sympathisch und deshalb für uns als Werbeträger toll."

Im Ergebnis war's für das Image des FC Schalke 04 e.V. jedenfalls ein Super-Gau. Punkt.

Wenn man auf einem toten Pferd sitzt kann man absteigen. Ich rate Dir dieses Pferd nicht mehr weiterzureiten. Weil's nicht funktioniert. Auch wenn's ungerechtfertigt (nach der Auffassung von Thomas Fischer) gestorben sein soll.

So schaut's aus.

GLÜCKAUF

P.S.
Am Samstag, den 24.10.2020 ist Thomas Fischer bei Tagesschau24 um 8:15 bis 9:00 Uhr in der Ländersache BW als Wdh. zu sehen.

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23.10.2020 - 20:39 - escudero68

@Eifler
@Schalker1965
@vomFlankengott

War es wirklich Rassismus? Was hat er damals wirklich gesagt: „Afrika“ oder wie es mehrheitlich FALSCH zitiert wurde „Afrikaner“? Die komplette damalige Berichterstattung basierte auf einer Meldung der Westfalen Post, dann folgte wie so of die übliche Routine, es wurde reihenweisen von einander abgeschrieben und so entstand das falsche Bild oder war es vielleicht sogar schon üble Nachrede?
Wie komme ich darauf? Nun ich kann mit einer höchstrichterlichen Kolumne alles belegen. Der Autor, Dr. Thomas Fischer, war Vorsitzender Richter am 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs, ist Autor des Standard-Kommentars zum Strafgesetzbuch! Also kein Wald- und Wiesen 08/15 Schreiberling, der nur seine Artikel verkaufen möchte! Ich sage Mal das ist der ROYAL FLUSH der Berichterstattung!

Hier nun der Link zum Text:
https://www.spiegel.de/panorama/justiz/clemens-toennies-und-rassismus-wurst-und-wahn-kolumne-a-1281747.html
(Muss man leider „zu Fuss“ in den Browser kopiere!)

Mich würde es Mal brennend interessieren, ob unser Gerald Asamoah diesen Artikel kennt und wie dann über die Sache denkt! Es ist höchst bedauerlich, dass dieser Artikel im Blätterwald untergegangen ist!

Glück auf!

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23.10.2020 - 19:46 - KB1904

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23.10.2020 - 19:29 - vomFlankengott

@ Schalker1965

Da brauchst Du dir keine Hoffnungen machen mit dem "Licht ausmachen". Erstens bringen exakt diese Kandidaten den notwendigen "Traffic", was wichtig ist damit hier möglichst viele mit Werbung vollgeballert werden können. Und zweitens stünde man dann im Verdacht die freie Meinungsäußerung zu beschneiden. Man muß es halt aushalten.

Tipp: Im TV kann man ja wegzappen und hier beim RS stehen oben im Kommentar immer bestimmte Hinweise, womit Du dann weisst, dass Du JETZT DIESE Kommentare überspringen kannst. RS kennzeichnet diese Kommentare z.B. mit "KB1904" und einigen weiteren Dir wohl ebenfalls bekannten Kürzeln.

Manchmal schafft es RS auch den Kommentar sogar zu löschen bevor Du ihn überhaupt gelesen hast. Was praktisch ist, dann entfällt die Mühe des "Wegzappens" für Dich komplett. Meistens kommt dann ein sehr ähnlicher Kommentar vom gleichen Kandidaten, welcher dann wiederum gelöscht wird. Das ist dann so ein Katz und Maus Spiel zwischen RS und den ewig gleichen Kandidaten. Sehr lustig dann für diese Kandidaten und RS. Kann aber allen anderen im Prinzip egal sein.

GLÜCKAUF

23.10.2020 - 18:20 - KB1904

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23.10.2020 - 17:31 - Schalker1965

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23.10.2020 - 16:00 - KB1904

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23.10.2020 - 15:49 - vomFlankengott

Das war damals bei den Tönnies' Äußerungen ja gar kein Rassismus, wie der Schalker Ehrenrat festgestellt hat.

Das Problem ist, dass schon gar keine Einigkeit besteht, was Rassismus ist. Von der DFB Seite aus wurden die identischen Äußerungen sehr wohl als rassistisch bewertet. Ebenso von der gesamten deutschen Medienlandschaft.

Manchmal kommt mir unser Verein in Teilen eher wie eine Sekte vor mit einer ganz eigenen irrationalen "Wirklichkeit". Das konnte man damals gut bei den Kommentaren hier auf diesen RS Seiten sehen. Ich frage mich ernsthaft worin der Sinn besteht, den Tönnies Müll als nicht rassistisch zu rechtfertigen - selbst wenn man das so sehen sollte! - wenn das im Endergebnis dann quasi einen Art deutschlandweiten "Shitstorm" in der Medienlandschaft hervorruft. SO zieht man den Ruf des FC Schalke 04 e.V. so richtig in den Dreck! Es gibt leider zu viele Schalker Geisterfahrer, die es nicht raffen dass sie einfach nur Geisterfahrer sind. So z.B. im Schalker Ehrenrat. Er sollte ja eigentlich die umgekehrte Funktion haben und den Ruf des Vereins schützen.

Durch sein beredtes Schweigen in dieser Causa hat Schneider damals dem Verein leider einen Bärendienst erwiesen und damit die Schalker Geisterfahrer erst so richtig auf den Plan gerufen. Der Scheißdreck bleibt leider an uns haften. Der jetzige Fall Moukoko ruft dann nämlich die alte Kacke wieder in Erinnerung. Bravo.

An diejenigen Schalker aus der Sektenabteilung: Wenn man in der Grube sitzt, hört man besser auf zu graben. Es nützt nämlich nix! Weder Euch noch dem dem Verein. Sollte man doch noch raffen können. Danke!

GLÜCKAUF

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23.10.2020 - 10:26 - KB1904

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23.10.2020 - 10:04 - Schalker1965

23.10.2020 - 01:17 - Eifler

Da bin ich ganz bei dir. Frage mich heute noch, warum Schneider seinerzeit keine Zivilcourage gezeigt und sich nicht unmissverständlich von Tönnies distanziert hat. Leider ist er nicht mit gutem Beispiel voran gegangen.

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23.10.2020 - 10:01 - KB1904

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23.10.2020 - 09:16 - KB1904

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23.10.2020 - 01:17 - Eifler

Hätte er sich auch in der Causa Tönnies bei dessen rassistischer Entgleisung so klar positioniert, könnte man ihm jetzt unumwunden zustimmen und müsste keine strategische Scheinheiligkeit hinter seiner Forderung befürchten.

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