Borussia Mönchengladbach hat das Geschäftsjahr 2004 mit einem Jahresüberschuss von rund 3,6 Millionen Euro vor Steuern abgeschlossen und plant für die Saison 2005/06 mit einem Rekordetat in Höhe von 50,5 Millionen Euro.

Mönchengladbach ist wirtschaftlich auf Erfolgskurs

30. Mai 2005, 19:18 Uhr

Borussia Mönchengladbach hat das Geschäftsjahr 2004 mit einem Jahresüberschuss von rund 3,6 Millionen Euro vor Steuern abgeschlossen und plant für die Saison 2005/06 mit einem Rekordetat in Höhe von 50,5 Millionen Euro.

Nach der weniger gelungenen Bundesliga-Saison befindet sich Borussia Mönchengladbach zumindest wirtschaftlich weiter auf Erfolgskurs. Der fünfmalige deutsche Meister schloss das Geschäftsjahr 2004 mit einem Jahresüberschuss von rund 3,6 Millionen Euro vor Steuern ab und plant für die Saison 2005/06 mit einem Rekordetat in Höhe von 50,5 Millionen Euro. Das gab die Borussia, die in dieser Saison den Abstieg knapp verhindert hatte, auf der Jahreshauptversammlung im "Kunstwerk" in Mönchengladbach-Wickrath am Montagabend bekannt.

Schippers: "Sehr konservative Planung"

"Das ist eine sehr konservative Planung für die kommende Spielzeit", sagte Borussia-Geschäftsführer Stephan Schippers: "Wir kalkulieren nur mit Platz 15 in der Bundesliga und der ersten Runde im DFB-Pokal. Außerdem sehen unsere Planungen einen Zuschauerschnitt von 45.000 Fans pro Spiel vor. Ich denke, dass wir damit noch Luft nach oben haben."

Im Geschäftsjahr 2004 - zukünftig erfolgt die Umstellung vom laufenden Kalenderjahr auf den Zyklus der Bundesliga-Saison - stand einem Ertrag in Höhe von 48,3 Millionen Euro ein Aufwand von 44,7 Millionen Euro gegenüber. Der Gewinn nach Steuern belief sich demnach auf 1,89 Millionen Euro.

Starke Zuwachsraten in allen Bereichen

Durch den Umzug vom Bökelberg in den Borussia-Park verzeichnete der Klub in allen Bereichen starke Zuwachsraten. 27.000 Dauerkarten (im Vorjahr: 19.500) wurden verkauft und mit dem Zuschauerschnitt von 49.183 Fans pro Spiel (32.178) der viertbeste Besuch der Liga erzielt. Die Anzahl der Sponsoren stieg von 175 auf 210, die daraus resultierenden Einnahmen von 9,3 auf 17,6 Millionen Euro. Zudem zählt der Klub derzeit 26.606 Mitglieder (20.167).

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