Rummenigge beschwert sich bei DFL über Bielefeld

14. Februar 2005, 18:04 Uhr

Bayern Münchens Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge hat sich bei der DFL über den Zustand des Spielfeldes beim 1:3 der Münchner bei Arminia Bielefeld beklagt. "Die Verhältnisse waren irregulär", sagte Rummenigge.

Nach der 1:3-Niederlage bei Arminia Bielefeld hat Bayern Münchens Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL) schwere Vorwürfe gegen die Gastgeber erhoben. "Die Verhältnisse waren irregulär. Ich habe mich bei der DFL beschwert", sagte Rummenigge in einem Interview mit der Münchner Abendzeitung (Dienstag-Ausgabe).

"In den Statuten ist vorgeschrieben, dass jeder Bundesligist eine Rasenheizung haben muss. Aber es macht ja keinen Sinn, wenn die nicht rechtzeitig angeschaltet wird. Darauf habe ich die DFL hingewiesen, dass man die Statuten dahingehend anpasst", erklärte der ehemalige Weltklasse-Stürmer.

"Totales Handicap für uns"

Rummenigge glaubt, dass Bielefeld bei den winterlichen Bedingungen im Vorteil gewesen sei: "Es ging darum, reguläre Verhältnisse zu schaffen. Es ist doch klar, dass es für eine spielstarke Mannschaft wie uns ein totales Handicap ist, bei solchen Verhältnissen zu spielen. Wir müssen mehr angreifen, und die haben uns dann geschickt ausgekontert."

In der Debatte um den Videobeweis bezog Rummenigge klar Stellung: "Ich bin gegen den Videobeweis", sagte der frühere Nationalmannschafts-Kapitän Rummenigge: "Schalke gegen Bayern, 89. Minute: Es gibt Elfmeter beim Stand von 2:1 für Bayern. Bei einem Videobeweis würde das Spiel unterbrochen werden. Bis der Oberschiedsrichter seine Entscheidung trifft, dauert es fünf Minuten. Wenn er die Elfmeter-Entscheidung zurückzieht, möchte ich mal sehen, wie die Zuschauer emotional ausflippen. Wir sollten jetzt keine Schnellschüsse machen."

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