Nach der 0:1-Niederlage beim 1. FC Kaiserslautern sprach Dortmunds Verteidiger Christian Wörns mit der Presse über die momentane Situation bei Borussia Dortmund.

Wörns: Dürfen uns nicht auseinanderpflücken lassen

14. November 2004, 11:01 Uhr

Nach der 0:1-Niederlage beim 1. FC Kaiserslautern sprach Dortmunds Verteidiger Christian Wörns mit der Presse über die momentane Situation bei Borussia Dortmund.

Bei Borussia Dortmund ist derzeit viel Sand im Getriebe. Am Samstag verlor das Team beim 1. FC Kaiserslautern mit 0:1. Nach der Partie stellte sich der Dortmunder Verteidiger Christian Wörns den Fragen der Presse.

Frage: "Herr Wörns, nach der 0:1-Niederlage beim 1. FC Kaiserslautern steckt Borussia Dortmund jetzt mitten im Abstiegskampf. Wie ist der neuerliche Rückschlag zu erklären?"

Christian Wörns: "Es war für uns eine sehr unglückliche Niederlage, weil sie durch einen sehr fragwürdigen Elfmeter zustande kam. Der Ball war in dieser Situation schon weg und es gibt wohl nur wenige Schiedsrichter in der Liga, die einen solchen Elfmeter geben."

Frage: "Sie denken also, ein Remis wäre gerechter gewesen?"

Wörns: "Die Mannschaft hätte mit der Leistung ein 0:0 verdient gehabt und mit einem Punkt hätten wir gut leben können."

Frage: "Die Situation beim BVB ist kritisch. Wohin geht der Weg der Borussia?"

Wörns: "Die Tendenz zeigt bei uns klar nach unten und dementsprechend müssen wir auch nach unten schauen. Die Mannschaft und der ganze Verein sind momentan in einer sehr schwierigen Situation. Und wenn du da unten drin stehst, dann gehen auf einmal auch die klaren Torchancen nicht rein, wie bei Florian Kringe in der letzten Minute."

Frage: "Trainer Bert van Marwijk kritisierte, dass die Stars sich nicht gegen die Niederlage gewehrt hätten. Sehen sie das auch so?"

Wörns: "Ich kommentiere die Aussage des Trainers nicht. Wir müssen zusammenhalten und dürfen uns nicht auseinander pflücken lassen."

Frage: "Ist der BVB in dieser Saison noch zu einer Leistungssteigerung in der Lage oder geht es nun nur noch gegen den Abstieg?"

Wörns: "Insgesamt waren die letzten Wochen und Monate sehr anstrengend. Aber wir müssen uns zusammenreißen und in den nächsten Spielen die Trendwende herbeiführen."

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