Kaum haben sich Marcel Maltritz und Anthar Yahia nach siebenwöchiger Verletzungspause zurückgemeldet, da tun sich im Deckungsverband neue Baustellen auf.

VfL: Matias Concha bleibt vom Pech verfolgt

Schwede gibt Rätsel auf

12. April 2009, 17:27 Uhr

Kaum haben sich Marcel Maltritz und Anthar Yahia nach siebenwöchiger Verletzungspause zurückgemeldet, da tun sich im Deckungsverband neue Baustellen auf.

Denn nach der Hiobsbotschaft von Christian Fuchs kam am Freitag das überraschende Aus von Matias Concha. Zwar hatte den Rechtsfuß ein leichter Reizerguss in einer Sehne der rechten Kniekehle schon ein paar Wochen behindert, aber zum einen ist dies keine schwere Verletzung, zum anderen hatte Concha in den letzten Tagen gut trainiert.

Umso überraschender war der Verlauf des Abschlusstrainings am Freitag. Concha klagte vor Beginn über leichte Probleme, lief dann zehn Minuten, passte sich den Ball mit Sportpsychologe Thomas Graw ein paar Mal zu, ehe Trainer Marcel Kollers Stimme über den Platz hallte: „Matias, geht es oder nicht?“

Es folgte ein kurzes Gespräch zwischen Trainer, Concha und Physiotherapeut Jürgen Dolls, ehe der Schwede um 15.22 Uhr dem Coach seine Aufgabe signalisierte und in der Kabine verschwand. Koller: „Zwei sind zurück, zwei fallen aus, so geht das schon seit Wochen.“ Noch am Dienstag feierte Concha mit einem Kabinenessen seinen 29. Geburtstag, schien seine Wadenverletzung vergessen, schließlich hatte er vor zwei Wochen im Borussia-Park bei seinem achten Einsatz in der Saison gegen Marko Marin eines seiner besten Spiele im VfL-Trikot gemacht.

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Doch nach der erneuten Rückkehr seiner Beschwerden, haben die Chancen für Concha beim VfL einen Stammplatz zu erkämpfen und in die Nationalelf zurückzukehren einmal mehr einen Dämpfer erhalten.

Momentan sind die Aussichten der Schweden auf die WM-Qualifikation für Südafrika weitaus größer, als die für Concha in den Spielen gegen Dänemark (6. Juni) und Malta (10. Juni) dabei zu sein. Zurzeit liegt Schweden in der Tabelle nur auf Rang vier.

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