Er war erneut der souveräne Abwehrchef der Kleeblätter gegen Aachen.

RWO: Kapitän Benjamin Reichert im Interview

"Die erste Hälfte war die beste Halbzeit der Saison"

Christian Brausch
16. November 2008, 22:27 Uhr

Er war erneut der souveräne Abwehrchef der Kleeblätter gegen Aachen.

Doch ausgerechnet beim späten Ausgleich war Benny Reichert mit seinem verlorenen Kopfballduell gegen Benjamin Auer involviert. RS online sprach nach dem Abpfiff mit dem Oberhausener Kapitän.
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Benjamin Reichert, wie bewerten Sie die Punkteteilung?

Wir haben eine klasse erste Hälfte abgeliefert. Nach dem Wechsel haben wir etwas zu wenig gemacht. Dennoch gab es die Möglichkeiten, weitere Treffer nachzulegen. Am Ende muss man klar sagen, mit dem Unentschieden müssen wir leben. Aachen hat gedrückt, sich Chancen erspielt und den Punkt daher auch verdient.

Warum hatte RWO speziell zu Beginn der Halbzeiten große Probleme?
Wir wussten, Aachen kommt sehr druckvoll aus der Kabine. So war es bei denen auch in den letzten Begegnungen.
Wie haben Sie den Ausgleich erlebt?
Es kam der lange Ball, ich verliere in der Zentrale das Kopfballduell und dann springt die Kugel ganz komisch in den Lauf von Milchraum. Vielleicht muss ich energischer stören, aber Auer kam mit Anlauf in den Zweikampf.
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Trotzdem überwiegen die positiven Erkenntnisse, oder?
Sicher, wir steigern uns jede Woche weiter. Die erste Hälfte war die beste Halbzeit der Saison. Da können wir drauf aufbauen.

Merkt man aktuell wieder, wie wichtig der Kopf beim Fußball ist?
Absolut, es geht alles über das Selbstvertrauen. Am Anfang der Spielzeit kamen wir nicht gut rein. Wenn man aber die breite Brust hat, geht alles viel einfacher.
Wie geht es Ihnen nach den vielen Partien der letzten Wochen. Immerhin konnten Sie keine Vorbereitung absolvieren?
Bisher habe ich gut durchgehalten. Aber gegen Aachen war es schon sehr hart am Ende. Jetzt kommt die Zeit der tiefen Böden, da merkt man die vielen Spiele in kurzer Zeit. Aber jetzt habe ich ja wieder sieben Tage Zeit, da kann ich mich erholen.

Autor: Christian Brausch

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