Schalkes nächster Schritt zum UEFA-Cup

hb
26. Juli 2004, 09:01 Uhr

Im Schongang hat der FC Schalke 04 das Halbfinale im UI-Cup erreicht. Nach dem 5:0 im Hinspiel vor einer Woche ließen die Knappen auch am gestrigen Nachmittag beim lockeren 2:1 in Skopje nichts anbrennen.

Im Schongang hat der FC Schalke 04 das Halbfinale im UI-Cup erreicht. Nach dem 5:0 im Hinspiel vor einer Woche ließen die Knappen auch am gestrigen Nachmittag beim lockeren 2:1 in Skopje nichts anbrennen.

Am kommenden Mittwoch geht die Reise nach Dänemark, wo der Esbjerg fB der nächste Gegner auf dem erhofften Weg in den UEFA-Pokal ist. Die Jüdtländer setzten sich am gestrigen Nachmittag mit 4:0 gegen FK Vetra Rudiskes durch. Im Hinspiel in Litauen hatte es 1:1 geheißen. Gespielt wird im Stadion des FC Midtjyland in Herning, da das Stadion von Esbjerg derzeit umgebaut wird, angepfiffen wird um 18.30 Uhr. Das Rückspiel steigt am Dienstag, 3. August, in der Arena (20.15 Uhr).

„Nach dem hohen Sieg im Hinspiel war es nur eine Pflichtaufgabe“, resümierte Jupp Heynckes. „Skopje ist unter Wert geschlagen worden. Zur Halbzeit haben wir schon 7:0 geführt, danach haben wir natürlich einen Gang zurück geschaltet und nicht mehr hundert Prozent gegeben“, konnte der Schalker Coach damit leben, dass seine Mannschaft das Resultat nach den Toren von Christian Pander und Ebbe Sand nur noch über die Zeit brachte. „Bei der Hitze und dem stumpfen Boden haben wir uns etwas schwer getan. Mit der Gesamtleistung bin ich aber zufrieden, auch wenn wir in der Endphase nicht mehr so konzentriert agiert haben“, meinte Heynckes.

Bis zum Bundesliga-Start in zehn Tagen muss sich aber im Schalker Spiel noch einiges ändern. Die Dreierkette mit Mladen Krstajic als Abwehrchef sowie der neue „Traumsturm“ mit Ebbe Sand und Ailton brauchen noch Zeit, um sich zu finden. Auch Lincoln ist weit davon entfernt, die Verstärkung für die Truppe zu sein, die man sich mit seiner Verpflichtung erhofft hatte. „Als Team müssen wir weiter auf hohem Niveau arbeiten und Automatismen entwickeln. Wir haben eine gute Mannschaft, aber wir werden sich noch viel besser spielen“, versprach Heynckes.

Sein Kollege von Vardar Skopje, Gildo Rodriguez, meinte trotz der Pleite gut gelaunt: „In meiner Heimat gibt es Sprichwort, das heißt: Fußball ist ein Fehlerspiel, wer die wenigsten Fehler macht, der gewinnt. Für uns war der erste Gegentreffer tödlich“, spielte der Brasilianer auf den katastrophalen Schnitzer von Blesing Anianwu an, der Pander die frühe Führung ermöglichte.

Gegen Esbjerg werden sich die Schalker erheblich steigern müssen, um den nächsten Schritt in den UEFA-Cup erfolgreich zu beschreiten.

Autor: hb

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