Wacker Burghausen hat sich buchstäblich in die zweite Runde des DFB-Pokals gezittert.

DFB-Pokal: Wacker-Entscheidung durch Nicus spätes Tor

09. September 2006, 20:41 Uhr

Wacker Burghausen hat sich buchstäblich in die zweite Runde des DFB-Pokals gezittert.

Wacker Burghausen hat sich buchstäblich in die zweite Runde des DFB-Pokals gezittert. Im Zweitliga-Duell setzten sich die Bayern erst in der Verlängerung durch einen Treffer von Maximilian Nicu (119.) mit 4:3 (3:3, 0:1) beim Aufsteiger FC Augsburg durch, der bei seiner ersten Pokalteilnahme seit 1994 erneut in der Auftaktrunde scheiterte. Stefan Aigner (25.) und Hrvoje Vukovic (59.) hatten Burghausen zweimal in Führung geschossen. Mamadou Diabang (53.), Lars Müller (68.) und der Brasilianer Elton da Costa (82.) für die zwischenzeitliche Wende gesorgt, bevor Thomas Drescher (88.) die Verlängerung erzwang.

In der ersten Halbzeit erspielten sich die Gäste vor 5130 Zuschauern eine klare Überlegenheit, allerdings versäumte es Burghausen bis zur Pause eine komfortablere Führung zu erzielen. Erst nach dem Wechsel kam Augsburg besser ins Spiel, konnte die Partie offen gestalten und kam durch Diabang nach insgesamt 323 Minuten zum ersten Pflichspieltor der Saison. Doch schon wenig später stellte Burghausen den alten Abstand wieder her. Danach besannen sich die Augsburger auf ihre kämpferischen Qualitäten und drängten in der Schlussphase auf den Siegtreffer. Beste Spieler des Zweitliga-Aufsteigers waren die Torschützen Müller und Diabang. Die Burghausener hatten in Aigner und Thorsten Burghardt ihre herausragenden Akteure.

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