Nach dem bitteren Halbfinal-Aus im Pokalkrimi gegen Schalke 04 steht Werder Bremen mit leeren Händen da. Werder Coach Thomas Schaaf äußert sich im Interview zum Spiel.

Werder-Coach Schaaf nach Niederlage enttäuscht

20. April 2005, 11:55 Uhr

Nach dem bitteren Halbfinal-Aus im Pokalkrimi gegen Schalke 04 steht Werder Bremen mit leeren Händen da. Werder Coach Thomas Schaaf äußert sich im Interview zum Spiel.

Während sich Schalke 04 nach dem Sieg im Elfmeterschießen über Werder Bremen über den Einzug ins Finale des DFB-Pokals freuen durfte, herrschte bei den Hanseaten Enttäuschung. Nach dem unglücklichen Ausscheiden stand Werder-Coach Thomas Schaaf Rede und Antwort.

Frage: "Herr Schaaf, wie fanden Sie den Pokalkrimi?"

Thomas Schaaf: "Es war sensationell, was beide Mannschaften abgeliefert haben. Sie haben all das gezeigt, was man sehen will: zwei Mannschaften, die nach vorne spielen, die sich nichts schenken, die alles einbringen, was Fußball so schön macht. Heute haben wir alle ein bisschen gewonnen."

Frage: "Aber dennoch stehen Sie am Ende mit leeren Händen da."

Schaaf: "Natürlich ist es bitter, mit nichts in der Hand nach Hause zu fahren. Wir sind raus aus dem Wettbewerb. Das tut weh. Wir haben zurzeit ein bisschen die Seuche an den Hacken - auch was die Entscheidungen der Schiedsrichter angeht. Das Tor kurz vor Schluss von Ivan Klasnic war korrekt."

Frage: "Was nehmen Sie Positives mit aus diesem Spiel?"

Schaaf: "Ich glaube, die Mannschaft weiß, dass sie Qualität hat und im Moment tolle Spiele zeigt. Aber leider kann sie das nicht in Erfolg ummünzen und sich selbst für die gute Arbeit belohnen."

Frage: "Auch heute gab es wieder viele Komplimente für die Spielweise Ihrer Mannschaft. Können Sie sich darüber freuen?"

Schaaf: "Wir haben in dieser Saison schon sehr viele Komplimente gekriegt. Aber zu oft standen wir am Ende nicht mit dem richtigen Ergebnis da. Es tut mir sehr Leid für die Mannschaft und die vielen Fans, die uns hierher begleitet haben."

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