Nach dem spannenden Pokalkampf gegen den Bundesligisten Bayer Leverkusen geht es am heutigen Sonntag für RW Oberhausen endlich auch um Liga-Punkte.

RWO: David Müller heiß auf den Saisonstart

"Es kann ruhig losgehen"

Christian Krumm
17. August 2008, 09:55 Uhr

Nach dem spannenden Pokalkampf gegen den Bundesligisten Bayer Leverkusen geht es am heutigen Sonntag für RW Oberhausen endlich auch um Liga-Punkte.

Selten war der Konkurrenzkampf bei den Kleeblättern so heiß wie vor dieser Spielzeit. So ging es auch im Fight um die linke Seite im Mittelfeld zwischen Neuzugang Ferhat Kiskanc und David Müller ordentlich zur Sache. Müller konnte sich am Ende durchsetzen und steht im RS-Interview Rede und Antwort.

David Müller, wie schnell wurde das Pokal-Aus gegen Leverkusen verdaut?

Das dauerte nicht lange. Schon ab Anfang der Woche haben wir uns auf die Aufgabe in Koblenz vorbereitet. Schließlich hatten wir Bayer kurz vor einer Niederlage und konnten deshalb sehr stolz auf uns sein. Der Pokal war für uns ohnehin nur Bonus.

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Heute geht es auch endlich in der Liga zur Sache. Freuen Sie sich auf den Start?

Natürlich, die Vorbereitung ist für einen Spieler nicht gerade die schönste Zeit. Wir arbeiten sechs Woche lang auf den Saisonauftakt hin, jetzt kann es auch ruhig losgehen.
Was erwarten Sie in Koblenz?

Das wird ein ganz aggressives Kampfspiel. Die Koblenzer stehen schon ein wenig mit dem Rücken zur Wand. Zum einen starten die mit drei Minuspunkten in die Saison, zum anderen sind sie im Pokal bei einem Oberligisten ausgeschieden. Wir sind auf jeden Fall optimistisch, dass wir unseren ersten Dreier einfahren werden.

Haben Sie die TuS auch als Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt auf der Rechnung?

[imgbox-right]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/002/560-2593_preview.jpeg David Müller im Dress von RWO. Foto: firo[/imgbox]Auf jeden Fall, außerdem denke ich, dass die Aufsteiger mit uns unten drin stecken werden, wobei Ingolstadt finanziell in einer anderen Liga spielt. Auch Osnabrück zähle ich noch zu den direkten Kontrahenten.

Aller Voraussicht nach haben sie den Kampf auf der linken Seite gegen Ferhat Kiskanc zunächst einmal gewonnen. Wie sehen Sie das Duell?

Es ist ein offener Kampf, der uns auf jeden Fall weiterbringt. Wir kommen Beide aus Köln und fahren auch immer zusammen aus Training. Wir verstehen uns auch abseits des Platzes sehr gut. Ich würde nicht sagen, dass ich das Duell jetzt schon für mich entschieden habe, auch wenn ich momentan vielleicht die Nase leicht vorn habe.

Wie bewerten Sie das Verletzungspech in der Defensive, nachdem auch Tino Westphal jetzt noch ausfällt?

Das ist total ärgerlich, zudem Tino in der Vorbereitung einen guten Eindruck hinterlassen hat. Auch Benny Reichert und Tommy Schlieter sind Riesen-Verluste für uns. Ich glaube dennoch, dass wir diese Ausfälle kompensieren können. kru

Autor: Christian Krumm

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