Es ist [i]das[/i] Spiel um die Vorherrschaft in der Stadt Wesel. Am Sonntag (11. Spieltag) kommt es nicht nur zum Stadt-Derby, sondern auch zum Gipfeltreffen zwischen dem PSV Wesel-Lackhausen, Tabellenführer der Bezirksliga 9 NR, und den Weseler „Zebras“, dem ärgsten Verfolger der Lackhausener.

Bezirksliga 9 NR: Expertentipp von Werner Lehwald (Trainer PSV Wesel)

Gipfeltreffen in Wesel: Erster gegen Zweiter - PSV empfängt „Zebras“

Thomas Ziehn
26. Oktober 2006, 19:11 Uhr

Es ist [i]das[/i] Spiel um die Vorherrschaft in der Stadt Wesel. Am Sonntag (11. Spieltag) kommt es nicht nur zum Stadt-Derby, sondern auch zum Gipfeltreffen zwischen dem PSV Wesel-Lackhausen, Tabellenführer der Bezirksliga 9 NR, und den Weseler „Zebras“, dem ärgsten Verfolger der Lackhausener.

Die „Schwarz-Weiß-Gestreiften“ sinnen auf Revanche, für die im Pokal erlittene 0:1-Niederlage gegen den Stadtkonkurrenten. „Pokal und Meisterschaft sind zwei verschieden Paar Schuhe“, warnt PSV-Trainer Werner Lehwald davor, das Spiel gegen die „Zebras“ auf die leichte Schulter zu nehmen. Beide Mannschaften haben am letzten Spieltag ihre Stärken bereits eindrucksvoll demonstriert. Vorne Tore schießen und hinten dicht machen, lautete die Devise. Die „Zebras“ gewannen ihr Heimspiel gegen Königshardt 5:0, der PSV mit dem gleichen Ergebnis gegen den SV Wesel.

Allerdings ist die Leistung der „Zebras“ stärker einzuschätzen. Das wusste nach dem Spiel auch Werner Lehwald: „Gegen den SV haben wir unsere Pflicht erfüllt, mehr nicht. Wenn du als Erster gegen den Tabellenletzten spielst, kannst du dich quasi nur blamieren“, so Lehwald, „wir haben immerhin 5:0 gewonnen. Vom Ergebnis her war das in Ordnung. Im Spitzenspiel müssen wir uns aber steigern.“

Die Lackhausener könnten mit einem Sieg bereits einen großen Schritt in Richtung Landesliga machen. Bei einem Sieg würde der Vorsprung auf den ersten Verfolger in jedem Fall sechs Punkte betragen. „Die Partie ist völlig offen“, sieht Lehwald seine Mannschaft nicht als Favorit. Die Derbys gegen die „Zebras“ waren immer brisant. Man kann solche Spiele nicht vorher sehen. Schließlich stehen alle Spieler unter enormer Anspannung. Hinzu kommen noch 300 bis 400 Zuschauer“, hofft Lehwald auf eine tolle Kulisse. Die Wochen der Wahrheit sind für den PSV damit aber noch nicht beendet. Denn am nächsten Spieltag wartet bereits der nächste Hochkaräter - Aufstiegskonkurrent SuS Dinslaken 09. „Dann wissen wir endgültig, wo wir stehen. Es war unser Ziel, um die Spitze mitzuspielen. Ich bin davon überzeugt, dass meine Mannschaft die Qualität hat, diese Vorgabe umzusetzen.“

Auf gleich zwei stadtinterne Vergleiche kann sich die Stadt Bottrop freuen. So empfängt Dostlukspor am Sonntag Rhenania Bottrop zum Spiel des 11. Spieltages. Außerdem gastiert der VfB Bottrop bei der „Mannschaft der Stunde“, dem SV Vonderort. Durch eine Serie von vier Siegen in Folge und einem Unentschieden hält der SV aus dem Bottroper Stadtteil Vonderort Kontakt zu Spitzengruppe. Allerdings kam der SV am letzten Sonntag beim VfL Rhede II nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus.

Auf viele Tore können sich die Fans des SuS Dinslaken 09 freuen. Der Tabellendritte stellt sich beim Schlusslicht SV Wesel vor. Die Weseler haben immer noch keinen Zähler auf dem Konto und in zehn Spielen 53 Gegentore kassiert. Allerdings präsentierten sich die SV-Spieler in den letzten Partien leistungsmäßig verbessert. Auch wenn die nackten Ergebnisse (noch) eine andere Sprache sprechen. PSV-Trainer Lehwald glaubt nicht an einen Ausrutscher der Dinslakener: „Das wird ein klares 3:0 für den Favoriten.“

Den Spieltag tippt Werner Lehwald (Trainer PSV Wesel)

Autor: Thomas Ziehn

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