Für Dennis Levering geht es vor allen Dingen darum, eine Frustsaison zu den Akten zu legen. Mit dem SV Straelen stieg der 21-Jährige aus der Oberliga Nordrhein ab. Bei der SSVg Velbert soll es für den 1,77 Meter-Mann besser laufen, der sich auf der rechten Seite offensiv komplett zuhause fühlt.

Velbert: Offensiver Allrounder für die rechte Seite

"Dickkopf" Levering

og
16. Juni 2008, 23:29 Uhr

Für Dennis Levering geht es vor allen Dingen darum, eine Frustsaison zu den Akten zu legen. Mit dem SV Straelen stieg der 21-Jährige aus der Oberliga Nordrhein ab. Bei der SSVg Velbert soll es für den 1,77 Meter-Mann besser laufen, der sich auf der rechten Seite offensiv komplett zuhause fühlt.

Vor dem Abstecher in die Blumenstadt war der beidfüßige Neuzugang beim KFC Uerdingen, bei TuRU Düsseldorf, Fortuna Düsseldorf U19 und Schalkes U17. Die rheinische Natur ist also gepaart mit dem Ruhrgebiets-Charakter. Levering: "Alles ist drin." Bei Schalke "passte es insgesamt nicht, ich zog mit 15 Jahren aus, habe dort gewohnt. Heimweh kam dazu". Ehrlichkeit siegt. Jetzt gilt Velbert.

Das Kapitel Straelen vergisst man bestimmt gerne. Levering: "Man hakt es ab. Positiv war, dass ich beim Unternehmen Tecklenburg meine Ausbildung als Bürokaufmann starten konnte. Über das Sportliche sollten wir nicht reden, das lief für mich und den SV nicht gut."

Dafür glühte der Kontakt zur SSVg, mit der er schon im letzten Jahr in Verbindung stand. "Jetzt sagte ich für ein Jahr zu. Schauen wir einmal, wie es geht." Seine Ausbildung führt er jetzt ab dem 1. Juli beim Unternehmen Top Sports weiter, einem Club-Sponsor.

Neuer Verein und neue Wohnung, aber nicht alleine. "Ich ziehe jetzt mit meiner Freundin Miriam zusammen." In Wuppertal. Bei den Matches ist die Arzthelferin auch dabei. Levering: "Immer, das finde ich gut." Medizinisches Fachgebiet der besseren Hälfte ist die Physiotherapie, so dass sie sich vielleicht einige Handgriffe angeeignet hat. Levering grinst: "Genau." Gebunden hat sich der Dribbler an Velbert, ein privater Ringeaustausch steht nicht auf der Agenda: "Noch nicht."

Der Club peilt die Regionalliga an, ein Vorhaben, mit dem sich der Akteur gerne identifiziert: "Auf jeden Fall, in der letzten Saison war es knapp, die Entscheidung fiel erst am letzten Spieltag." Darüber wird er bald mit Coach Markus Feldhoff sprechen. "Ich denke, das werden wir am 29. Juni beim Trainingsauftakt machen", blickt Levering voraus, "wenn uns alle vorgestellt werden."

Über sich selbst sagt der Kicker, "vielleicht manchmal ein wenig schwierig zu sein, weil ich einen kleinen Dickkopf habe". Rein sportlich äußert sich das darin, "dass ich mein Ding mache, das eins-gegen-eins-Duell suche. Das ist halt mein Lieblingsspiel." So lange es erfolgreich ist, wird Feldhoff nichts dagegen haben.

Autor: og

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