Am Ende strich sich Gerrie Eijlers einfach übers Haupt und verwuschelte die verschwitzten Haare, als wolle er sich selbst belohnen. „Wir spielen auch nächstes Jahr Bundesliga“, bemerkte der TUSEM-Torwart. Wohl wissend, dass er selbst einen großen Beitrag dazu geleistet hat. Der Niederländer hielt gegen Düsseldorf, was zu halten war und noch mehr. Und er bildete eine teuflische Allianz mit dem Pfosten, an der die HSG verzweifelte.

Tusem - HSG Düsseldorf: 31:20 / Überragender Eijlers

Alles klar für Essen

gri
28. Mai 2008, 22:39 Uhr

Am Ende strich sich Gerrie Eijlers einfach übers Haupt und verwuschelte die verschwitzten Haare, als wolle er sich selbst belohnen. „Wir spielen auch nächstes Jahr Bundesliga“, bemerkte der TUSEM-Torwart. Wohl wissend, dass er selbst einen großen Beitrag dazu geleistet hat. Der Niederländer hielt gegen Düsseldorf, was zu halten war und noch mehr. Und er bildete eine teuflische Allianz mit dem Pfosten, an der die HSG verzweifelte.

Am Ende setzten sich die Essener vor heimischen Publikum mit 31:20 (14:9) durch. „Unsere Ausgangslage ist günstig, aber wir dürfen nicht in Euphorie verfallen“, betonte Coach Kristof Szargiej im Hinblick auf das Relegations-Rückspiel am kommenden Sonntag (31. Mai, 17 Uhr) in der Landeshauptstadt.

Doch sein Gegenüber Georgi Sviridenko resignierte bereits: „Der TUSEM hat die Klasse gehalten, für uns geht es darum, dass wir uns vor ausverkaufter Halle besser präsentieren“, bemerkte der Linienchef. Schließlich wird sein Team auch dann wieder mit Eijlers zu kämpfen haben.

TUSEM: Schmetz (8/1), Katzirz (5), Schmidt (5), Vrany (4), Siniak (4), Klesniks (2), Casanova (2), Dietrich (1)
Düsseldorf: Berblinger (6/5), Sulc (4), Pöter (3), Wernicke (2), Novickis (2), Fölser (2), Makowka (1)

Autor: gri

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